{"id":4,"date":"2019-04-07T22:35:30","date_gmt":"2019-04-07T20:35:30","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/ayshan\/?p=4"},"modified":"2019-04-07T22:35:30","modified_gmt":"2019-04-07T20:35:30","slug":"allgemeine-einfuehrung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/ayshan\/2019\/04\/07\/allgemeine-einfuehrung\/","title":{"rendered":"Allgemeine Einf\u00fchrung"},"content":{"rendered":"<p>1. April 2019<\/p>\n<ol>\n<li>Benennen Sie ausgew\u00e4hlte, f\u00fcr Sie zentrale Aspekte des in der Vorlesung aufgemachten Spannungsfeldes von Heterogenit\u00e4t und Homogenit\u00e4t im schulischen Feld. Beziehen Sie sich dabei auf die theoretischen Kernaussagen der Vorlesung und begr\u00fcnden Sie deren Auswahl.<\/li>\n<li>Benennen und diskutieren Sie Beispiele f\u00fcr die von Ihnen unter 1 benannten Aspekte und nehmen sie dabei explizit Bezug zu Ihren bisherigen Praktika oder Ihrer eigenen Schulzeit.<\/li>\n<li>Formulieren Sie eine Beobachtungsaufgabe f\u00fcr kommende Praktika zum Spannungsfeld von Heterogenit\u00e4t und Homogenit\u00e4t in der Schule.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Antwort:<\/p>\n<ol>\n<li>Die Heterogenit\u00e4t stellt die Unterschiede verschiedener Personen im Hinblick zu ihrer Kultur, Ethnizit\u00e4t und ihres Geschlechts dar. Da jeder Mensch ein Individuum ist und andere Bed\u00fcrfnisse hat, kann die Heterogenit\u00e4t im schulischen Kontext als eine Herausforderung betrachtet werden. Die Schule und ihre Lehrkr\u00e4fte sollten dazu in der Lage sein, die Sch\u00fcler individuell f\u00f6rdern zu k\u00f6nnen, da jeder Sch\u00fcler andere St\u00e4rken und Schw\u00e4chen haben. Wenn diese individuelle F\u00f6rderung nicht gew\u00e4hrleistet werden kann, kommt das Bildungssystem an ihre Grenzen, da die Sch\u00fcler aufgrund pers\u00f6nlicher Eigenschaften benachteiligt werden.<\/li>\n<li>Wenn von einem Konstruktionscharakter der Heterogenit\u00e4t die Rede ist, ist damit gemeint, dass die Heterogenit\u00e4t als eine soziale Konstruktion betrachtet werden kann, dessen Wahrnehmung von expliziten und impliziten Ma\u00dfst\u00e4ben abh\u00e4ngig ist. Somit ist hier die Einheitlichkeit beziehungsweise die Homogenit\u00e4t auch enthalten.<\/li>\n<li>Das AGG sagt aus, dass niemand wegen seiner Weltanschauung diskriminiert werden sollte. Es gibt keine spezielle Regelung daf\u00fcr, allerdings ist bei \u201eAGG\u201c davon auszugehen, dass kein Mensch aufgrund der Religion, des Geschlechts oder wegen der Nationalit\u00e4t verachtet werden sollte. W\u00e4hrend meiner Schullaufbahn habe ich keine Erinnerungen dar\u00fcber, wie sich LehrerInnen mit diesen Dimensionen auseinandergesetzt haben, allerdings sind mir Diskriminierungen unter den Sch\u00fclern aufgrund der Herkunft oder des Aussehens in der Erinnerung geblieben. Leider wurden diese Konflikte von Lehrern oftmals nicht ernst genommen und wurden ignoriert.<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1. April 2019 Benennen Sie ausgew\u00e4hlte, f\u00fcr Sie zentrale Aspekte des in der Vorlesung aufgemachten Spannungsfeldes von Heterogenit\u00e4t und Homogenit\u00e4t im schulischen Feld. Beziehen Sie sich dabei auf die theoretischen Kernaussagen der Vorlesung und begr\u00fcnden Sie deren Auswahl. 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