Kategorie: Fachinformatikerin/Fachinformatiker: Systemintegration

Neuverkabelung eines Datenverteilerschrankes

Jeder Systemintegrator kennt das: Kabel, soweit das Auge reicht.
Auch wir Marvin, Abdulla und Sven, inzwischen im 3. Lehrjahr am ZARM (Zentrum für angewandte Raumfahrttechnik und Mikrogravitation), mussten diese Erfahrung machen.

Wir haben in jedem unserer zwei Gebäude (ZARM 1 und ZARM 2) einen Datenverteilerschrank diese sind mit Patchfeldern ausgestattet wo die Kabel aus den Räumen zusammenlaufen. Zusätzlich sind Switche verbaut auf die dann “gepatcht” wird. Es wird ein Kabel am Patchfeld für das Büro mit der Raumnummer 1110 angeschlossen und das andere Ende auf einen freien Port am Switch. Über die Konfiguration der Switche können wir einstellen, welches Netzwerk in diesem Raum zur verfügung steht.

Vorher

Unsere Aufgabe war es, unseren Datenverteilerschrank in ZARM 2 neu zu verkabeln. Über die Jahre wurde vieles verändert. Die größte Änderung war die Einführung von IP-Telefonie, auch Voice over IP (VoIP) genannt, an der Uni-Bremen. Wir haben an unseren Datenverteilerschränken grüne und magenta farbene Kabel.

Die grünen Kabel kennzeichnen eine Netzwerk (Intranet/Internet) Verbindung und die Magenta Kabel werden zur Kennzeichnung von VoIP verwendet.
Das Hauptproblem aber am alten Kabelmanagement war, dass es keines gab und alle Kabel einfach wild angeschlossen wurden. Und das wurde über Jahre so fortgeführt.
Mit unserer Aktion der neuen Verkabelung haben wir das geändert und für Ordnung gesorgt.

Datenschrank in MS Visio als Vorlage.

Aber einfach Kabel auf “Gut Glück” rausziehen geht nicht. Daher haben wir vorher einen visuellen Plan erstellt und jeden Port beschriftet und dokumentiert. Zusätzlich haben wir noch eine Excel-Tabelle erstellt, wo wir vorher jedem Patchfeld Port einen Switch Port zugeordnet haben und somit auch einen Raum.

Da 99 % aller Patchfeld Ports belegt sind, wird sich an dieser Zuordnung in nächster Zeit nicht viel verändern.
Jedes Patchfeld hat 24 Ports. Jeder Switch hat 48 Ports.
Das heißt, alle Kabel, die auf Patchfeld Port 1-12 angeschlossen sind, werden auf einem Switch von Port 1-24 angeschlossen. Somit ergibt sich Patchfeld Ports 13-24 werden angeschlossen auf Switch Ports 25-48.
Damit erreichen wir, dass die Mitte frei bleibt und sich keine Kabel kreuzen.

Kabel ziehen klingt leicht? Nicht wenn diese verknotet sind.

Nach den Planungen wurde es ernst. An einem Samstag haben wir das Projekt in Angriff genommen. Alle Geräte ausschalten.
Alle Patchkabel abziehen.
Was einfach klingt, war eine echte Herausforderung. Die Kabel waren so sehr ineinander verknotet, weshalb der vermeintlich einfachste Teil länger als gedacht dauerte. Nachdem die Kabel entknotet und nach länge sortiert waren, begannen wir mit dem “patchen”. Da wir uns schon vorher überlegt hatten, wie gepatcht werden soll, konnten wir Kabel für Kabel die Liste abarbeiten. Danach mussten die Kabel nur noch mit Klett-Kabelbindern zu kleinen Bündeln zusammengeschnürt werden.

Nach Abschluss des patchen und dem Zusammenschnüren der Kabel zu kleinen Bündeln mussten nur noch alle Geräte eingeschaltet werden und danach alle Konfigurationen neu eingespielt werden.

Da wir die Konfigurationen der Switches anhand unserer Tabelle ebenfalls bereits vorbereitet, haben war dies kein großer Akt mehr. Aber ein Wichtiger. Dies würde zeigen, ob wir beim Patchen einen Fehler gemacht haben oder nicht.

Die neue Arbeitswoche ging los und und da sich keiner bei uns gemeldet hat, das etwas nicht so funktioniert, wie es soll, haben wir durch unsere gute Arbeit am Wochenende und durch unsere gute Vorbereitung ein gutes Resultat erzielt, auf das wir sehr stolz sind.

Danke für das Interesse! Wir hoffen, der Blog Beitrag war informativ.

Geschrieben von:
Sven, Marvin und Abdullah

Sven, Marvin und Abdullah haben die Ausbildung bereits im Jahr 2019 erfolgreich abgeschlossen und sind inzwischen in verschiedenen Bereichen der Universität Bremen angestellt.

IT-Beratung und IT-Beschaffung für eine Arbeitsgruppe an der Universität Bremen

An der Universität Bremen gibt es viele Fachbereiche, universitäre Organisationen und viele Arbeitsgruppen. Bei Arbeitsgruppen handelt es sich in der Regel um kleine (oder auch größere) Gruppen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die bestimmt Projekte bearbeiten.

Da wir sehr viele Arbeitsgruppen in IT-Dingen unterstützen, möchte ich hier einmal beschreiben, worin meine Arbeit bei der Ausstattung dieser AGs mit Computertechnik besteht.
Eine neue Arbeitsgruppe spricht uns an, da sie Hilfe bei der Beschaffung und Installation von Computer-Hardware und Software benötigt. Ich mache einen Termin aus und wir besprechen erstmal, was genau benötigt wird (abgestimmt auf die Mitarbeiter und die Arbeitsumgebung in der AG). Ich mache also erstmal eine Beratung in Bezug auf sinnvolle Hardware und deren Kompatibilität untereinander.

Bei meinem letzten Projekt ging es um 10 Arbeitsplatzrechner und 2 NAS-Systeme, die beschafft, installiert und aufgestellt werden mussten. Ein NAS-System (Network Attached Storage) ist in erster Linie ein mit dem Netzwerk verbundenes Speichergerät, worauf Daten gespeichert werden können und welches noch andere Dienste im Netzwerk zur Verfügung stellen kann.

Da bei größeren Beschaffungen im öffentlichen Dienst in der Regel beim günstigsten Anbieter gekauft werden soll, benötigen wir für diese Beschaffung 3 Angebote von drei unterschiedlichen Lieferanten. Hierfür definiere ich genau die Komponenten in meiner Beschaffungsliste und frage diese dann bei den 3 Firmen nach. Hierdurch wird eine Vergleichbarkeit der Angebote gewährleistet und ich kann problemlos eine Auswahl treffen.

Nachdem ich die Beschaffung durchgeführt habe und die Geräte geliefert wurden, überprüfe ich die Vollzähligkeit der Komponenten.
Nun kann ich beginnen, auf den einzelnen Rechnern die Software zu installieren. Ich beginne mit dem Betriebssystem (alle Rechner bekommen Windows10).
Um hier gleich die richtigen Benutzerdaten einzugeben, habe ich vorab in der Arbeitsgruppe die entsprechenden Daten für die einzelnen Rechner abgefragt und kann diese nun bei der Installation eintragen.

Nach der Installation des Betriebssystems bekommt jeder Rechner noch eine Basisinstallation der Anwendersoftware. Hierbei handelt es sich in der Regel um ein Office-Paket, Antivirensoftware, PDF-Reader, Browser und Mailprogramm. Dazu noch spezielle Software, wenn sie von dem späteren Nutzer gewünscht wird. Hierbei muss ich darauf achten, dass Lizenzsoftware entsprechend den Nutzungsbedingungen durch den Hersteller abgerechnet und lizensiert wird.

Nachdem alle Installationen fertig sind, kann ich die Rechner in den Bereich an der Universität ausliefern, in dem die Arbeitsgruppe untergebracht ist. Dort stelle ich dem jeweiligen Nutzer sein für ihn eingerichtetes Gerät an seinen Arbeitsplatz, schließe alle Komponenten (Bildschirm, Tastatur, Maus) an, verbinde das Gerät mit der Netzwerkdose und kann dann den Computer in Betrieb nehmen.
Für die beiden NAS-Systeme gibt es einen extra Standort. Die beiden Geräte sollen nicht frei zugänglich sein und somit kommen diese in einen sogenannten Serverraum, wo nur der Administrator Zugang hat. Auf den beiden NAS-Systemen habe ich ebenfalls schon die Einstellungen vorgenommen (Benutzername, Freigabelaufwerk, zugeteilter Plattenplatz), die ich für die Zugriffsberechtigung von der Arbeitsgruppe erhalten habe.

Bevor die Benutzer sich an die Rechner setzen und diese für ihre Arbeit benutzen, überprüfe ich noch, ob alles funktioniert und ob meine gemachten Eistellungen in Ordnung sind. Danach werden die Benutzer noch von mir eingewiesen und ich erkläre ihnen, mit welchen Laufwerken sie sich verbinden können, welche Benutzernamen und Passwörter auf ihrem Computer eingestellt sind und wie sie sich ein neues Passwort setzen können.

Danach ist das Projekt für mich abgeschlossen.

Für weitere Hilfen und den Support der Hardware stehen wir der Arbeitsgruppe aber weiterhin zur Verfügung.

Von Nicky Darlyn

Prüfung elektrischer Geräte

An der Universität Bremen muss jedes Gerät, welches einen Stecker besitzt, regelmäßig auf seine elektrische Sicherheit getestet werden. Die Regelmäßigkeit der Prüfung ist für die verschiedenen Gerätearten festgelegt und im Technikerwiki der Universität Bremen einsehbar. Ein feststehendes Gerät, wie ein Rechner, muss alle 48 Monate und ein bewegliches, wie ein Beamer, muss alle 6 Monate überprüft werden. Dieser Test muss von einer elektronisch unterwiesen Person durchgeführt werden. Zum Testen wird der Gerätetester „Fluke 6500“ der Marke „Fluke“ benutzt. Dieser Gerätetester kann alle sicherheitsrelevanten elektrischen Funktionen (Isolationswiderstand, Erdungswiderstand, …) überprüfen. Bei uns im Fachbereich 03 ist dieser Prozess mit viel händischer Arbeit verbunden. Es gibt keine gut strukturierte Liste, auf der alle Geräte eingetragen sind. Der Eintrag und das Testszenario für das zu testendes Gerät muss also mühsam aus einem DIN-A3-Ordner herausgesucht werden. Ein weiteres Problem ist, dass es keinerlei Übersichten gibt, wann der Beamer „XY“ wieder getestet werden muss.

Erik Petri und ich haben zusammen die Aufgabe bekommen, den Ablauf der Geräteprüfung im Fachbereich 03 zu vereinfachen und zum Teil zu automatisieren. Um dies realisieren zu können, wurde eine Apparatur entwickelt, die mit dem Fluke-Gerätetester kommuniziert. Diese Apparatur besteht aus einem Gehäuse, Touchscreen, Raspberry Pi, einer seriellen Schnittstelle, einem Barcodescanner und einer Stromversorgung. Diese Apparatur wird im weiteren Verlauf als „Kommunikator“ bezeichnet. Für den Raspberry Pi haben wir eine grafische Oberfläche in der Programmiersprache „Python“ geschrieben. Diese kann über die serielle Schnittstelle mit dem Fluke-Gerätetester kommunizieren. Zusätzlich zu dem Kommunikator haben wir auch noch eine MySQL-Datenbank erstellt, in der alle Testergebnisse und Geräteinformationen gespeichert werden. Auf jedes zu testenden Gerät wird ein Barcode geklebt, welcher mit dem Barcodescanner eingelesen werden kann. Dadurch werden alle Geräteinformationen aus der Datenbank geladen und können an den Gerätetester übertragen werden. Nachdem der Test mit dem Gerätetester abgeschlossen ist, werden die Ergebnisse über die serielle Schnittstelle an den Kommunikator übertragen. Der Kommunikator wertet die Testergebnisse aus und speichert sie anschließend in der Datenbank. Gleichzeitig wird der Termin der nächsten Überprüfung errechnet und eingetragen. Um zu erfahren, welches Gerät in der nächsten Zeit getestet werden muss, gibt es zwei Möglichkeiten: Man kann in der grafischen Benutzeroberfläche selbstständig nachgucken oder man wartet auf die E-Mail-Erinnerung, welche einmal pro Woche auflistet, welche Geräte innerhalb des nächsten Monats geprüft werden müssen. Die Erinnerungsmails werden, personalisiert um den Aufwand für die elektrisch unterwiesen Personen zu minimieren.
~von Lukas Barning

Für das oben, von Lukas Barning beschriebene Projekt wurde ein eigenes Gehäuse entworfen. Das Gehäuse wurde mit dem Programm Solid Edge ST10 von Siemens erstellt. Solid Edge ist ein Programm mit dem man komplexe 3D-Elemente zeichnen kann. Gedruckt wurde das Gehäuse aus dem Material ABS (Acrylnitril-Butadien-Styrol) mit dem hauseigenen 3D-Drucker des FB-03. Das ABS-Material ist sehr witterungsbeständig und robust. Das macht es zu einem sehr guten Material für viele Projekte. Bei dem Design des Gehäuses gab es einige Gesichtspunkte zu beachten: Die Lüftungsschlitze, welche sich an der linken Seite des Gehäuses befinden, dienen dazu, dass die Komponenten im Gehäuse nicht zu warm werden bzw. ein Luftaustausch möglich ist. Wegen der Lüftungsschlitze bietet das Gehäuse aber keinen Schutz vor Feuchtigkeit oder Wasser. Das ist aber in diesem Fall nicht von Bedeutung, da das Gerät nur in Gebäuden Verwendung findet. Ein weiterer wichtiger Punkt war das Abrunden der von außen zugänglichen Kanten. Damit wird das Verletzungsrisiko gesenkt. Die kleinen Erhebungen auf dem Boden des Gehäuses, sind dafür da, dass die technischen Komponenten nicht den Boden berühren. Durch die Aussparungen auf der Rückseite sind die Anschlüsse der Komponenten direkt von außen zu erreichen.

Auf dem Bild 1 ist das Gehäuse zu sehen:

Bild des Gehäuses von dem Kommunikator

Bild 1: Gehäuse des Kommunikators

Das Display wird schräg in das Gehäuse eingebaut, damit man es ohne Mühe ablesen kann, wenn das Gerät auf einem Tisch steht. Um den richtigen Winkel herauszubekommen und somit noch das richtige Seitenverhältnis des Displays beizubehalten, wurde der Satz des Pythagoras angewendet.
~von Nico Timke

 

Deutsch – polnischer Austausch

Vom 19.09.2016 – 07.10.2016 habe ich an einem Schüler-Austausch teilgenommen. Dieser führte eine kleine Gruppe, bestehend aus vier Schülern der SZUT in Bremen, in die kleine Stadt Koszalin in Polen. Koszalin liegt in der Nähe der Ostsee und ist mit 108.000 Einwohnern eine  kleine Großstadt. Von Bremen aus sind wir mit dem Bus nach Hamburg gefahren, um dort den nächsten Bus nach Stettin zu nehmen. Stettin liegt kurz hinter der deutsch-polnischen Grenze. Von dort aus waren es noch ca. 2 Stunden bis nach Koszalin.

Bei dem Austausch ging es um ein dreiwöchiges Praktikum mit dem Schwerpunkt ‚IT‘. Das Praktikum fand im „Politechnika Koszalińska“ statt. Dabei handelt es sich um eine Technische Universität. In der TU hatten wir unser eigenes Büro in welchem wir mit unserem Betreuer Linux-Systeme eingerichtet und verwaltet haben. Wir haben Webserver erstellt und haben uns mit Virtualisierung beschäftigt.

Die ersten zwei Nächte wurden wir in einem Internat untergebracht. Das Internat ist hauptsächlich eine Übernachtungsmöglichkeit für Schüler die aus der Umgebung kommen und dort die Woche über bleiben und am Wochenende wieder nach Hause fahren. Am ersten Tag wurden wir durch die Uni geführt und anschließend haben wir mit den Verantwortlichen des Austausches einen Tagesausflug an die Ostsee gemacht.

Am nächsten Tag konnten wir in ein Studentenwohnheim wechseln, welches näher an der Universität war. Im Studentenwohnheim hatten wir eine eigene Küche und konnten uns selbst verpflegen.

Wir hatten die Möglichkeit an zwei Terminen unsere Partnerschule zu besuchen und am Unterricht teilzunehmen. Im ersten Fach Betriebssysteme mussten die Schüler jeweils eine Präsentation über ein Betriebssystem vorbereiten. Im Fach Deutsch haben wir uns die Lied „10 kleine Jägermeister“, von den Toten Hosen angehört und haben dazu Aufgaben gelöst. Die polnischen Schüler mussten anschließend einen Lückentext ausfüllen. Anschließend hatten wir das Unterrichtsfach Netzwerktechnik dort haben wir mit den Schülern einen CISCO-Router konfiguriert. Danach gab es eine Frage/Antwort-Runde mit anderen Schülern.

In unserer Freizeit haben wir Karten gespielt, Koszalin erkundet, das große Einkaufszentrum besucht, waren Sonntags auf einem großen Trödelmarkt und haben die ausgezeichnete polnische Küche genossen.

 

 

 

 

Studienfahrt

Im Rahmen meiner Ausbildung hat meine Berufsschulklasse eine Studienfahrt nach Berlin unternommen. In der Woche hatten wir ein umfangreiches Tagesprogramm, in dem es nicht ausschließlich um Informatik ging. Unser Montagsprogramm bestand aus einer Besichtigung der Berliner Unterwelten. Dort wurden uns alte Luftschutzbunker gezeigt. Am Dienstagmorgen haben wir ein Computerspielmuseum besichtigt, wo wir einen guten Einblick in die Geschichte der Spielentwicklung bekamen. Anschließend konnten wir unsere Freizeit ein paar Stunden selbst gestalten. Zum Abend hin haben wir eine Bootstour auf der Spree gemacht. Mittwoch haben wir das „Zuse-Institut Berlin“ besucht, wo uns ein Hightech-Server und einige 3D-Techniken vorgestellt wurden. Außerdem haben wir eine Führung durch das Institut bekommen. Am Nachmittag haben wir die Landesvertretung Bremen in Tiergarten besucht. Abends durften wir unsere Zeit eigenständig gestalten. Am Donnerstag haben wir das Technikmuseum besucht. Dort wurden uns sowohl ältere, als auch moderne technische Innovationen vorgestellt. Den Tag haben wir dann im Jump-Haus ausklingen lassen. Am Freitag ging es wieder nach Bremen. Im Großen und Ganzen konnten wir viele technische Informationen sammeln und den Klassenzusammenhalt durch gemeinsame Freizeitgestaltung stärken.

 

Brandenburger Tordatei-16-09-16-12-12-39

Hochleistungsrechner (HLRN)
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Computerspiele Museum
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Projekte in der Ausbildung zum Fachinformatiker

Visualisierte Ergebnisse der Klimaaufzeichnung

Visualisierte Ergebnisse der Klimaaufzeichnung

 

An der Universität Bremen absolvieren wir eine Ausbildung zum Fachinformatiker mit der Fachrichtung Systemintegration und befinden uns im zweiten Lehrjahr. Wir, das sind Daniel und Sören, arbeiten am Fachbereich 3 (Mathematik/Informatik) in der zentralen Technik (Sören) und im Faserinstitut (Daniel). Unsere Aufgaben variieren und reichen von der Betreuung von Studenten und Mitarbeitern bis hin zur Administration unserer Server. Zusätzlich zu unseren Projekten auf der Arbeit absolvieren wir auch diverse Projekte in der Berufsschule, welche, in Form von Blöcken, jede dritte Woche stattfindet.

Auf der Arbeit haben wir im ersten Lehrjahr zum Beispiel eine mobile automatisierte Destille erneuert, die einige Jahre zuvor entwickelt wurde. In der Schule haben wir kurz danach mit einer Aufgabe angefangen, bei der die Schüler einen fiktiven Kunden betreuen und diesen mit einem neuen Netzwerk ausstatten. In unserem Falle war das eine Arztpraxis, die verschiedene neue Rechner und einen Server für eine Datensicherung benötigte. Im zweiten Lehrjahr steht bei uns nun eine neue Aufgabe an, dass sogenannte Mittelstufenprojekt.

Von diesem werden in der Berufsschule zwei Hauptfächer maßgeblich in der Notengebung beeinflusst. Dabei darf das Thema mehr oder minder frei gewählt werden, sofern es thematisch an unseren Beruf angelehnt ist und der Lehrer den Bezug zur Schule erkennen kann.

Viele Gruppen entscheiden sich dafür, Mittelstufenprojekte wie zum Beispiel Virtualisierung, Heimautomatisierung oder Überwachung von Netzwerken anzugehen. In unserem Fall haben wir uns gemeinsam mit einem Mitauszubildenden aus einem anderen Bereich der Universität dafür entschieden, die Klimadatenaufzeichnung in den Laboren des Faserinstituts und der Bremer Baumwollbörse zu verbessern, da es dort zurzeit noch keine optimale Lösung gibt. Dafür müssen wir eine Software für die Erfassung und Speicherung der Datensätze programmieren und die Sensoren mit einem Raspberry Pi verbinden. Wir haben das Ziel , dass unser Projekt in Zukunft an den Standorten realisiert und genutzt wird.

Bei den Projekten, sowohl in der Schule, als auch auf der Arbeit, sollen wir unsere Ergebnisse im Anschluss mit einer Präsentation vorstellen. Die Gesamtheit dieser Projekte soll uns Auszubildende darauf vorbereiten so gut wie möglich in die Abschlussprüfung starten zu können.

Ausbildung zum Fachinformatiker mit der Fachrichtung Systemintegration

Wir sind Simon (18) und Timo (24) und absolvieren derzeit das zweite Lehrjahr der Fachinformatikerausbildung mit der Fachrichtung Systemintegration am ZARM, dem Zentrum für angewandte Raumfahrttechnik und Mikrogravitation an der Uni Bremen. Zu unseren Aufgaben gehört die Wartung und Erweiterung des Netzwerks im ZARM, die Pflege vorhandener und Inbetriebnahme neuer Rechner und virtueller Maschinen sowie die Betreuung der Nutzer dieser Dienste. Während wir zu Beginn noch einfache Aufgaben und Simulationen zum Lernen der Grundlagen durchgeführt haben, wurde dieses Jahr das erste Weiterlesen