Kategorie: Allgemein (Seite 1 von 4)

Herzlich Willkommen

Letzte Woche haben wir mit dem Azubi-Starttag die neuen Azubis begrüßt.

Wir haben uns gefreut, dass wir uns – unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregelungen – kennenlernen konnten.

Nach dem Frühstück im großen Studierraum im GW2 ging es los zur Campusführung. Die Studienlotsinnen Gesine, Kathy und Inari haben die neuen Azubis in 3 Gruppen mit Informationen zur Uni Bremen versorgt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich danke Euch, dass Ihr so zahlreich an der Veranstaltung teilgenommen habt und wünsche Euch eine erfolgreiche Ausbildung und eine schöne Zeit an der Uni Bremen.

Vielen Dank auch an Jasper Poppens, Azubi aus dem Veranstaltungsmanagement, der mich super unterstützt hat.

Beste Grüße von Silke

Neuverkabelung eines Datenverteilerschrankes

Jeder Systemintegrator kennt das: Kabel, soweit das Auge reicht.
Auch wir Marvin, Abdulla und Sven, inzwischen im 3. Lehrjahr am ZARM (Zentrum für angewandte Raumfahrttechnik und Mikrogravitation), mussten diese Erfahrung machen.

Wir haben in jedem unserer zwei Gebäude (ZARM 1 und ZARM 2) einen Datenverteilerschrank diese sind mit Patchfeldern ausgestattet wo die Kabel aus den Räumen zusammenlaufen. Zusätzlich sind Switche verbaut auf die dann “gepatcht” wird. Es wird ein Kabel am Patchfeld für das Büro mit der Raumnummer 1110 angeschlossen und das andere Ende auf einen freien Port am Switch. Über die Konfiguration der Switche können wir einstellen, welches Netzwerk in diesem Raum zur verfügung steht.

Vorher

Unsere Aufgabe war es, unseren Datenverteilerschrank in ZARM 2 neu zu verkabeln. Über die Jahre wurde vieles verändert. Die größte Änderung war die Einführung von IP-Telefonie, auch Voice over IP (VoIP) genannt, an der Uni-Bremen. Wir haben an unseren Datenverteilerschränken grüne und magenta farbene Kabel.

Die grünen Kabel kennzeichnen eine Netzwerk (Intranet/Internet) Verbindung und die Magenta Kabel werden zur Kennzeichnung von VoIP verwendet.
Das Hauptproblem aber am alten Kabelmanagement war, dass es keines gab und alle Kabel einfach wild angeschlossen wurden. Und das wurde über Jahre so fortgeführt.
Mit unserer Aktion der neuen Verkabelung haben wir das geändert und für Ordnung gesorgt.

Datenschrank in MS Visio als Vorlage.

Aber einfach Kabel auf “Gut Glück” rausziehen geht nicht. Daher haben wir vorher einen visuellen Plan erstellt und jeden Port beschriftet und dokumentiert. Zusätzlich haben wir noch eine Excel-Tabelle erstellt, wo wir vorher jedem Patchfeld Port einen Switch Port zugeordnet haben und somit auch einen Raum.

Da 99 % aller Patchfeld Ports belegt sind, wird sich an dieser Zuordnung in nächster Zeit nicht viel verändern.
Jedes Patchfeld hat 24 Ports. Jeder Switch hat 48 Ports.
Das heißt, alle Kabel, die auf Patchfeld Port 1-12 angeschlossen sind, werden auf einem Switch von Port 1-24 angeschlossen. Somit ergibt sich Patchfeld Ports 13-24 werden angeschlossen auf Switch Ports 25-48.
Damit erreichen wir, dass die Mitte frei bleibt und sich keine Kabel kreuzen.

Kabel ziehen klingt leicht? Nicht wenn diese verknotet sind.

Nach den Planungen wurde es ernst. An einem Samstag haben wir das Projekt in Angriff genommen. Alle Geräte ausschalten.
Alle Patchkabel abziehen.
Was einfach klingt, war eine echte Herausforderung. Die Kabel waren so sehr ineinander verknotet, weshalb der vermeintlich einfachste Teil länger als gedacht dauerte. Nachdem die Kabel entknotet und nach länge sortiert waren, begannen wir mit dem “patchen”. Da wir uns schon vorher überlegt hatten, wie gepatcht werden soll, konnten wir Kabel für Kabel die Liste abarbeiten. Danach mussten die Kabel nur noch mit Klett-Kabelbindern zu kleinen Bündeln zusammengeschnürt werden.

Nach Abschluss des patchen und dem Zusammenschnüren der Kabel zu kleinen Bündeln mussten nur noch alle Geräte eingeschaltet werden und danach alle Konfigurationen neu eingespielt werden.

Da wir die Konfigurationen der Switches anhand unserer Tabelle ebenfalls bereits vorbereitet, haben war dies kein großer Akt mehr. Aber ein Wichtiger. Dies würde zeigen, ob wir beim Patchen einen Fehler gemacht haben oder nicht.

Die neue Arbeitswoche ging los und und da sich keiner bei uns gemeldet hat, das etwas nicht so funktioniert, wie es soll, haben wir durch unsere gute Arbeit am Wochenende und durch unsere gute Vorbereitung ein gutes Resultat erzielt, auf das wir sehr stolz sind.

Danke für das Interesse! Wir hoffen, der Blog Beitrag war informativ.

Geschrieben von:
Sven, Marvin und Abdullah

Sven, Marvin und Abdullah haben die Ausbildung bereits im Jahr 2019 erfolgreich abgeschlossen und sind inzwischen in verschiedenen Bereichen der Universität Bremen angestellt.

Einfahren eines neuen Fotolacks Ein Bericht aus dem Ausbildungsbereich Mikrotechnologie

Mit Fotolack wird z.B. eine Ätzmaske hergestellt. Also eine Maske die an einigen Stellen das zu ätzende Material schützt.
Der bei uns aktuell verwendete Fotolack für Dickschichten wie 6µm und 10µm benötigt einen Entwickler der ätzend und giftig ist und hat eine recht lange Entwicklungszeit, weshalb wir uns für einen a lternativen Fotolack für Dickschichten entschieden haben.
Um einen neuen Fotolack einzufahren, müssen in den Geräten und Anlagen zum Aufbringen des Lackes neue Programme mit den entsprechenden Parametern geschrieben werden. Diese Parameter bekommt man ungefähr aus dem Datenblatt des einzufahrenden Lackes. Als erstes muss die Drehzahl gewählt werden die bestimmt wie dick der Lack aufgetragen wird. Dafür wird der Lack in diesem Fall bei 1000 – 3000 rpm (Umdrehungen pro Minute) auf die Wafer mit einem Abstand von 200 rpm aufgetragen. Also Wafer 1: 1000 rpm, Wafer 2: 1200 rpm, Wafer 3: 1400 rpm,…
Anschließend werden die Wafer alle mit der gleichen Belichtungszeit belichtet und mit gleicher Entwicklungszeit entwickelt. Dann wird die Schichtdicke der Wafer gemessen und somit bestimmt bei welcher Drehzahl der Lack die gewünschte Dicke hat. Danach muss die Belichtungszeit bestimmt werden, wofür wir die Wafer mit der vorher bestimmten Drehzahl lackieren und anschließend unterschiedlich lange belichten. Die Entwicklungszeit bleibt vorerst bei allen Wafern gleich. Dann werden die Wafer unter einem Mikroskop untersucht und somit festgestellt welcher Wafer am besten belichtet wurde.
Nun werden die Wafer erneut mit der vorher bestimmten Drehzahl belackt, mit der vorher bestimmten Belichtungszeit belichtet und wie auch schon bei der Belichtungszeit mit unterschiedlicher Zeit entwickelt. Anschließend wird wieder mit dem Mikroskop untersucht welcher Wafer am besten Entwickelt wurde.

Die Ausbildung im Labor – als Biologielaborantin

Wenn mich Menschen fragen „Und was machst du so beruflich?“ und ich antworte „Ich arbeite im Labor“, sehe ich meist ein fragendes Gesicht vor mir. Wie der Alltag im Labor aussieht ist oft für viele nicht vorstellbar. Mir selbst war dies am Anfang meiner Ausbildung ehrlich gesagt auch noch nicht ganz klar. Nun bin ich allerdings schon im dritten Lehrjahr und kann mittlerweile einiges berichten.

An der Universität Bremen arbeiten wir in verschiedenen Forschungsgruppen mit, welche alle an unterschiedlichen Themen interessiert sind. Dies macht die Ausbildung meiner Meinung nach sehr abwechslungsreich! Mal wird in der Zellkultur gearbeitet, mal in der Mikrobiologie, dann in der Meeresbiologie und mal arbeitet man molekulargenetisch. Jede Forschungsgruppe bringt wieder etwas ganz neues mit sich, sowohl an Methoden als auch an thematischen Hintergründen. Was ich dabei besonders schön finde, ist dass man in den Gruppen wirklich in die Forschung integriert wird und als Auszubildende somit auch einen Teil dazu beitragen kann.

Aber wie sieht nun die Arbeit als Laborantin eigentlich aus? Ehrlich gesagt ist bei mir jeder Tag unterschiedlich. In meiner letzten Arbeitsgruppe habe ich mich hauptsächlich mit der Klonierung von Pflanzengenen beschäftigt. Dabei hatte ich mit vielerlei Methoden zu tun. Ich habe z.B. DNA mittels PCR vervielfältigt, DNA analysiert, DNA-Fragmente miteinander verbunden oder fremde DNA in Pflanzen eingeschleust. Aber auch mit Bakterien und Pflanzen habe ich in dem Zusammenhang gearbeitet. Dabei bekommen wir Azubis natürlich auch immer Unterstützung. Meistens arbeitet man mit bzw. für eine andere Person, welche z.B. gerade an ihrer Doktorarbeit schreibt.

Gelegentlich sind wir aber auch im Ausbildungslabor. Hier haben wir im Laufe der Jahre unterschiedliche Praktika, welche uns grundlegende Methoden vermitteln. Dadurch sind alle Azubis, trotz verschiedenster Erfahrungen in den Arbeitsgruppen, auf demselben Wissensstand. Wenn wir uns bei einem Versuch bzw. bei einer Methode noch unsicher fühlen, haben wir immer die Möglichkeit uns mit unseren Ausbildern zusammenzusetzen. Dann können wir theoretisch sowie praktisch alles wiederholen.

Am Ende der Ausbildung wird durch die große Vielfalt an der Universität Bremen ein guter Grundstein für die weitere berufliche Laufbahn gelegt, da die Ausbildung thematisch als auch praktisch breit aufgestellt ist, was sehr von Vorteil sein kann.

04.09.2020 Luise Brandt (3. Lehrjahr als Biologielaborantin)

 

 

Praktika an der Universität Bremen

Noch immer arbeiten wir im eingeschränkten Universitätsbetrieb.

Wir versuchen jedoch, auch unter diesen Bedingungen, so viele Praktika wie möglich umzusetzen.

In einigen Bereichen ist das mit den bestehenden Abstands- und Hygieneregelungen nicht möglich.

Informationen dazu gibts es bei mir.  silke.heinrich@uni-bremen.de

Viele Grüße

Silke Heinrich

 

 

 

Hinweis zu Praktikumsmöglichkeiten

Zur Eindämmung der Corona-Pandemie ist momentan ein eingeschränkter Universitätsbetrieb erforderlich.

Das bedeutet, dass die Universität momentan mit dem Praktikumsangebot pausiert.

Wir informieren Sie auf dieser Homepage, sobald wir wieder Praktikumsmöglichkeiten planen und Bewerbungen bearbeiten können.

 

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Frau Silke Heinrich:
Tel. +49 421 218 60853
silke.heinrich[at]vw.uni-bremen[dot]de

 

Der Azubi-Start-Tag

Der Azubi Start-Tag
Ein Tag, an dem alle neuen Azubis und Azubinen der Uni Bremen sich offiziell kennenlernen und gemeinsam den Vormittag verbringen.

Liebe Azubis und liebe Azubinen,
Ich mache meine Ausbildung zur Veranstaltungskauffrau in Referat 01.

Wie jedes Jahr, gab es auch in diesem Jahr wieder den Azubi Start-Tag im Oktober.
Los ging es mit einer netten Begrüßung für uns in der Kapelle. Dabei wurden uns unter anderem der APR (Ausbildungspersonalrat) und weitere wichtige Ansprechpartner*innen vorgestellt, die uns in verschiedenen Situationen während unserer Ausbildung zur Seite stehen würden.
Anschließend haben alle gemeinsam in dem VIP-Raum der Mensa gefrühstückt. Nach einem kleinen, aber interessanten Kennlernspiel ging es weiter auf den Boulevard.
Eine Studienlotsin hat uns auf dem Campus herumgeführt und wesentliche und wichtige Merkmale mit uns geteilt.
Zum Abschluss des Vormittages hat sich uns der APR vorgestellt und seine Interessen deutlich gemacht.

Insgesamt war es ein gelungener Vormittag mit viel Abwechslung und einer Bereicherung für uns als Azubis.

 

 

 

Mein Start- Die Ausbildungsmesse beim AFZ am 27. und 28. September 2019

 

Auch in diesem Jahr haben wir die Uni als Ausbildungsstelle präsentiert

Die Azubis konnten direkt Fragen beantworten und aus ihren Ausbildungsbereichen berichten

Die Azubis aus dem Laborbereich haben für leckeres Schokoeis gesorgt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vielen Dank an alle Azubis.

Ohne Euch wäre es halb so spannend, unseren Stand zu besuchen

und ohne Euch wären die beiden Tage halb so schön.

 

 

Der OPEN CAMPUS 2019 aus einer anderen Sicht

Hallo, mein Name ist Jasper Poppens.
An der Universität arbeite ich im Referat 01, wel
ches sich um Rektoratsangelegenheiten kümmert. In diesem Referat mache ich meine Ausbildung zum Veranstaltungskaufmann in der Abteilung für die „Zentrale Projekt- und Veranstaltungsbetreuung“.

Zusammen mit meinen beiden Kolleginnen koordiniere ich viele verschiedene Veranstaltungen wie Preisverleihungen, Tagungen, Betriebsausflüge, Informationsveranstaltungen und auch den OPEN CAMPUS, der alle zwei Jahre stattfindet.
Da ich meine Ausbildung im August 2018 begonnen habe, war dies der erste OPEN CAMPUS für mich.
Die Vorbereitungen für dieses Event begannen Ende 2018 mit dem Anfragen von Angeboten bei den Anbietern für Absperrzäune, Toiletten, Getränke, dem Sicherheitspersonal und vielem mehr.
Neben der Vorbereitung des OPEN CAMPUS liefen die „normalen“ Veranstaltungen natürlich weiter und mussten ebenfalls geplant und durchgeführt werden.

Neben dem Anfragen von Angeboten gehörte es auch zu meinen Aufgaben, den Lageplan mit einem Grafikprogramm zu zeichnen und im Laufe der Planungsphase immer wieder zu aktualisieren.
Ein weiterer Planungspunkt der in meinem Aufgabenbereich lag war der Kindercampus. Do
rt sollten Aktivitäten für Kinder wie Kinderschminken und Ballonmodellage durch einen Ballonkünstler stattfinden. Auch hierfür galt es geeignete Anbieter zu finden und den Kindercampus für unsere kleinen Gäste so spannend wie möglich zu gestalten.
Ein weiteres Thema, welches ich übernommen habe, war die Müllentsorgung. Dies ist ein wichtiges Thema, gerade für eine Großveranstaltung wie dem OPEN CAMPUS. Dazu nahm ich Kontakt mit der Haustechnik sowie der Abteilung für Abfallentsorgung an der Universität auf und traf die Absprachen.

Nach einer langen Planungsphase war dann der Tag des OPEN CAMPUS gekommen. Der Tag begann früh. Die letzten Aufbauten der Food Stände wurden gemacht, der Backstagebereich wurde für unsere Künstler NAMIKA und MEGALOH hergerichtet.
Wir hatten bis auf einen kleinen Regenschauer auch echt Glück mit dem Wetter, sodass der Tag viele tausende Besucher an die Universität zog, die sich informierten, Führungen und Vorträge besuchten, leckeres Essen genossen und das geniale Bühnenprogramm am Abend erlebten.

Einige Stunden nach Mitternacht endete dann auch der Tag für uns als Organisationsteam und wir durften uns auf unser Bett freuen. 🙂

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