Nach drei Jahren Ausbildung war Anfang des Sommers endlich die Prüfungsphase gekommen. Meine Prüfung setzte sich aus den drei schriftlichen Teilen GA1 (fachspezifischer Teil), GA2 (allgemeiner Teil) und WiSo (Wirtschaft & Sozialkunde) sowie der praktischen Prüfung zusammen.

In meiner schriftlichen Prüfung ging es im wesentlichen um die Themen, die ich in meiner Ausbildung erlernt habe. Die Fragen kamen aus den Bereichen Netzwerk, Programmierung, Datenbanken und weiteren Bereichen, deckten einen großen Teil des gelernten Stoffes ab und waren meiner Meinung nach fair gestellt und beherrschbar. Auch mit der Zeit kam ich sehr gut hin.

Im praktischen Teil meiner Abschlussprüfung habe ich mich mit der Bereitstellung einer Softwareverteilung beschäftigt. Dieser Prüfungsteil bestand wiederum aus drei Abschnitten: zum einen der Bearbeitung des Themas und der Erstellung der Dokumentation, der anschließenden Präsentation vor dem Prüfungsausschuss und dem abschließenden Fachgespräch.

Ziel meines Projektes war die Bereitstellung einer Lösung zur Softwareverteilung, über die die automatische Erstinstallation der  Rechner in mehreren Laborräumen erfolgt (Betriebssystem, samt der benötigten Software). Zum anderen sollte hierüber die  Wartung und Konfiguration der Systeme, die Installation von Programmen oder auch die Neuinstallation von Rechnern möglich sein.

In meiner Dokumentation bin ich zunächst in der Ist-Analyse auf den alten und im Soll-Konzept auf den angestrebten Zustand eingegangen. Nach den Anforderungen und dem Zeitplan kam ich endlich zur Projektdurchführung. Dort ging es zunächst um die Produktauswahl, bei der ich mich in einem Softwarevergleich für OPSI (Opensource Client Management System zur Verwaltung von Windows- und Linux-Clients) entschied. Im Anschluss betrachtete ich noch kurz die wirtschaftlichen Aspekte meiner Lösung. Im größten Teil meiner Dokumentation ging ich dann auf die Installation und Konfiguration der einzelnen Komponenten meiner Lösung ein. Zum Abschluss kam dann noch der Soll-Ist-Vergleich und das Fazit.

 

 

Für die Präsentation vor dem Prüfungsausschuss fasste ich meine Arbeit noch einmal zusammen und bereitete sie in Powerpoint auf. Hierbei konzentrierte ich mich auf die für mich wesentlichen Teile des Projektes. Im abschließenden Fachgespräch ging es zunächst um meine Arbeit und dann um Themen, wie Netzwerk, Backup, Redundanz und einigem mehr.

Meine Ergebnisse bekam ich dann einige Tage später per Post. Insgesamt konnte ich meine Ausbildung mit der Note „Gut“ abschließen, womit ich ganz zufrieden bin.

Rückblickend kann ich sagen, dass mir meine Ausbildung sehr viel Spaß gemacht hat. Ich hatte im BIBA einen tollen Betrieb mit vielen engagierten und netten Mitarbeitern gefunden. Mir wurde nicht nur die Möglichkeiten einer klassischen Informatiker-Ausbildung geboten sondern gleichzeitig hatte ich die Möglichkeit immer wieder mal einen Blick in spannende Projekte der Forschung zu werfen und meine eigenen Ideen mit einzubringen. Nach erfolgreichem Abschluss meiner Ausbildung freue ich mich daher besonders, weiterhin im BIBA zu arbeiten.