{"id":30,"date":"2012-07-12T09:27:59","date_gmt":"2012-07-12T09:27:59","guid":{"rendered":"http:\/\/blogs.uni-bremen.de\/annaw\/?p=30"},"modified":"2012-07-12T09:27:59","modified_gmt":"2012-07-12T09:27:59","slug":"potenziale-vs-risiken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/annaw\/2012\/07\/12\/potenziale-vs-risiken\/","title":{"rendered":"Potenziale vs. Risiken"},"content":{"rendered":"<p>Ach ja, die online-Kommunikation&#8230;<br \/>\nAls ich noch etwas j\u00fcnger war und die ersten M\u00e4dchen in meiner Klasse anfingen, \u00fcber dieses komische &#8222;knuddels&#8220; zu reden, konnte ich es gar nicht abwarten, von meinen Eltern die Erlaubnis zu bekommen, einem Chat beizutreten.<br \/>\nTja, good old times.<br \/>\nHeute reizt mich die online-Kommunikation nicht mehr allzu sehr. Allerdings w\u00fcrde ich ohne diese M\u00f6glichkeit vermutlich ziemlich ungl\u00fccklich sein. Aber sie geh\u00f6rt halt zum Alltag, ist nichts Besonderes mehr.<\/p>\n<p>Ich geh\u00f6re zu denjenigen, die sich (lediglich) mit der &#8222;Basis&#8220; der online-Kommunikation besch\u00e4ftigen. Ich benutze MSN, skype, e-mails, facebook und studIP.<br \/>\nMSN ist bei mir ziemlich eingeschlafen und wird eigentlich nur benutzt, wenn ich ein wichtiges, l\u00e4ngeres Gespr\u00e4ch f\u00fchren m\u00f6chte. Auf diese &#8222;Na, was machst du gerade&#8220;-Gespr\u00e4che steh&#8216; ich gar nicht! Skype hat bei mir auch fast nur eine desktopverzierende Funktion. Eingerichtet habe ich es mir, als mein (inzwischen Ex-)Freund nach London gezogen ist. Ich wei\u00df nicht, ob man schlechte Laune unter Risiken fassen kann, aber den Effekt hatte skype vorrangig auf mich. St\u00e4ndig Tonprobleme, das Bild wollte auch meist nicht so wie ich und letztenendes habe ich mich immer gef\u00fchlt wie ein kleines Kind, dem man hinter einer Panzerglasscheibe ein St\u00fcck Torte zeigt: so nah und doch so fern. Nichtsdestotrotz war ich auch oft genug froh \u00fcber diese M\u00f6glichkeit, denn wenigstens kann man den anderen h\u00f6ren, ohne sein Monatsgehalt daf\u00fcr ausgeben zu m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Ich denke, am meisten kommuniziere ich \u00fcber Facebook. Ich mag diese &#8222;one-to-many&#8220;-Kommunikation, die gegebenfalls auch zu einer &#8222;many-to-many&#8220;-Kommunikation werden kann. Allerdings passiert es mir dort doch ab und zu, dass ich vergesse, was man alles so preisgibt und wer Beitr\u00e4ge o. \u00c4. sehen kann. Das kann schon mal unangenehm werden.<\/p>\n<p>Naja, wenn ich so \u00fcberlege, welche Werkzeuge ich in den letzten Wochen kennengelernt habe, sind da auf jeden Fall einige bei, in denen ich noch viel Potenzial sehe. Seit einigen Wochen mache ich beispielsweise flei\u00dfig Werbung f\u00fcr diigo, denn davon bin ich noch immer hellauf begeistert! \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Oh, wo ich gerade einen Smiley mache f\u00e4llt mir noch was ein! Was ich ganz furchtbar finde und auch als Risiko bezeichnen w\u00fcrde, ist, dass nach wie vor bei der schriftlichen online-Kommunikation st\u00e4ndig Missverst\u00e4ndnisse auftauchen. Besonders im Chat erlebe ich es SO h\u00e4ufig, dass Personen erfolgreich aneinander vorbei reden, weil der eine vielleicht einen Scherz gemacht hat den der andere ernst genommen hat usw. -&gt;ganz gro\u00dfes Problem hierbei: Sarkasmus! \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Dennoch: mit noch etwas mehr Eingew\u00f6hnung der Gesellschaft werden die Risiken meiner Meinung nach allm\u00e4hlich weniger und wir k\u00f6nnen uns besser auf die Potenziale konzentrieren, was f\u00fcr mich z. B. interkultureller Austausch und gegenseitige Unterst\u00fctzung in (fast) allen Lebenslagen sind.<\/p>\n<p>So, f\u00fcr den Menschen, der sich durch diesen langen text arbeiten muss, tut es mir sehr leid. Kopf hoch! Es ist ja jetzt vorbei! \ud83d\ude09<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ach ja, die online-Kommunikation&#8230; Als ich noch etwas j\u00fcnger war und die ersten M\u00e4dchen in meiner Klasse anfingen, \u00fcber dieses komische &#8222;knuddels&#8220; zu reden, konnte ich es gar nicht abwarten, von meinen Eltern die Erlaubnis zu bekommen, einem Chat beizutreten. Tja, good old times. Heute reizt mich die online-Kommunikation nicht mehr allzu sehr. 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