{"id":20,"date":"2012-06-20T15:39:40","date_gmt":"2012-06-20T15:39:40","guid":{"rendered":"http:\/\/blogs.uni-bremen.de\/annaw\/?p=20"},"modified":"2012-06-20T15:39:40","modified_gmt":"2012-06-20T15:39:40","slug":"konzepte-konzepte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/annaw\/2012\/06\/20\/konzepte-konzepte\/","title":{"rendered":"Konzepte, Konzepte"},"content":{"rendered":"<p>Ach ja, Ideen und Theorien kommen einem immer ganz schnell. Doch die Alltagstauglichkeit zeigt sich erst mit der Zeit.<br \/>\nDie dritte Episode hat mir gut gefallen, da ich das Thema f\u00fcr sehr aktuell halte &#8211; obwohl uns am Ende ebenjener ein guter Rutsch ins Jahr 2011 gew\u00fcnscht wurde.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline\">Common Creatives<br \/>\n<\/span>Die Idee der &#8222;Common Creatives&#8220; finde ich sehr \u00fcberzeugend. Auch f\u00fcr mich w\u00fcrde im Vordergrund stehen, dass die K\u00fcnstler &#8211; im weiteren Sinne &#8211; selbst \u00fcber ihre Erzeugnisse bestimmen k\u00f6nnen. Besonders wichtig finde ich dabei den Punkt, dass die Urheber ihre Werke kostenlos anbieten k\u00f6nne, bei kommerziellen Absichten jedoch ebenfalls Geld verlangen k\u00f6nnen, denn selbst am Hungertuch nagen, w\u00e4hrend sich andere an der eigenen Idee bereichern, das muss ja nun wirklich nicht sein.<br \/>\nAn dem Punkt, an dem es um B\u00fccher geht, die online kostenlos &#8222;verteilt&#8220; werden, musste ich unweigerlich an e-books denken. Da ich erst letzte Woche ein referat \u00fcber digitale Medien halten durfte, wei\u00df ich, dass die Nutzerzahl im Bereich e-books in den n\u00e4chsten Jahren voraussichtlich zeimlich ansteigend wird. Sofern die B\u00fccher via Internet auf die e-books \u00fcbertragen werden k\u00f6nnen, sollten die Autoren also eventuell die Augen offen halten und den Punkt nicht verpassen, ab dem ein Erwerb des Printmediums nicht mehr zeitgem\u00e4\u00df ist &#8211; oder noch weniger.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline\">Kulturflatrate<\/span><br \/>\nDie Kulturflatrate an sich klingt erstmal interessant. Da Flatrates in anderen Bereichen ja inzwischen zum Alltag geh\u00f6ren &#8211; sei es nun beim Handy, dem Internet oder der Nahrungsaufnahme &#8211; finde ich diesen Ansatz sehr zeitgem\u00e4\u00df. Sollten in Zukunft s\u00e4mtliche potentiell gesch\u00fctzten Werke nur noch gegen Geld zug\u00e4nglich sein, w\u00fcrde ich mich bereit erkl\u00e4ren, diese Flat zu zahlen und eventuell sogar froh sein, dass es eine Flat gibt und ich nicht f\u00fcr alles einzeln zahlen muss. Allerdings w\u00fcrde dieser Prozess nicht ohne Murren vonstatten gehen. Dass der Provider nicht nur das Geld meiner Internetflat bekommt, sondern dann auch noch einen Teil von dem Verdienst des Kreativen am anderen Ende der Leitung, w\u00e4re mir gar nicht recht.<br \/>\nAlles in allem stellt sich mir momentan noch die Frage: Sollte man eine Nation wirklich dazu zwingen, f\u00fcr (ihre eigene) Kultur zu bezahlen?<br \/>\nKlingt f\u00fcr mich ein wenig nach Frechheit.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline\">Internetsperre<\/span><br \/>\nDie Idee der Internetsperre ist f\u00fcr mich keine richtiger Ansatz, sondern eher eine Erg\u00e4nzung der anderen beiden Wege. Ich denke, die Internetsperre ist vor allem f\u00fcr die Urheber von Vorteil, da ihr Wille und ihre Idee des Verwendungszwecks ihrer Werke am besten bewahrt bleibt. Ich halte diesen &#8222;Zusatz&#8220; sowohl bei der &#8222;Commom Creatives&#8220;-L\u00f6sung, als auch bei der Kulturflat f\u00fcr gut umsetzbar, denn die Bestrafung bei Nichteinhaltung von Regeln ist allen gel\u00e4ufig.<br \/>\nF\u00fcr den (harmlosen) privaten Nutzer finde ich diesen Punkt schon fast furchtbar. Wenn man bedenkt, was wir heutzutage alles \u00fcber das Netz abwickeln, w\u00e4re eine Kontrolle dieser Handlungen das gr\u00f6bste Eindringen in unsere Privatssp\u00e4hre \u00fcberhaupt. Big Brother l\u00e4sst gr\u00fc\u00dfen!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ach ja, Ideen und Theorien kommen einem immer ganz schnell. Doch die Alltagstauglichkeit zeigt sich erst mit der Zeit. Die dritte Episode hat mir gut gefallen, da ich das Thema f\u00fcr sehr aktuell halte &#8211; obwohl uns am Ende ebenjener ein guter Rutsch ins Jahr 2011 gew\u00fcnscht wurde. 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