Episode 4 KW 22

Aufgabe 1: Auf welchem Kompetenzniveau bzgl. der sechs Bereiche erleben sie die SuS in der von ihnen besuchten Unterrichtspraxis? Wo sehen sie deutliche Lücken? Wo besondere Stärken? Gerne können sie die Aufgabe nutzen, um mit SuS über das Modell zu diskutieren. Welche Aspekte fehlen den SuS? Welche finden sie überflüssig? Was meinen Sie selbst dazu?

Grundsätzlich muss ich beim Thema „Kompetenzen in der digitalen Welt“ anmerken, dass die Beschäftigung mit diesen Kompetenzen an meiner Praktikumsschule wenig bis gar nicht stattfindet.

Für den Bereich „Produzieren“ habe ich in meinem eigenen Unterricht sowie bei den Stunden der Kollegen beobachtet, dass die SuS zu den inhaltlichen Themen digitale Produkte weiterverarbeiten und in bestehendes Wissen integrieren können. Dafür nutzen sie ausgewählte Plattformen im Internet. Rechtliche Vorgaben werden dabei jedoch weniger beachtet. Zudem sind den SuS mögliche Suchtgefahren im Bereich „Schützen“ bekannt und sie können nachvollziehen, dass digitale Technologien gesundheitsbewusst genutzt werden sollten.

Lücken sehe ich vor allem in der korrekten Auswertung und Bewertung von digitalen Gegenständen. Dies schließt in erster Linie die Referenzierungspraxis ein. Des Weiteren kann ich mir nicht vorstellen, dass SuS im Bereich „Schützen“ Umweltauswirkungen digitaler Technologien kennen. Ich würde an dieser Stelle nicht behaupten, dass eine Auseinandersetzung mit diesem Thema redundant ist. Allerdings bezweifle dass für solche Teilkompetenzen Zeit bzw. Raum im Unterricht zur Verfügung steht. Dies könnte höchstens in den Naturwissenschaften thematisiert werden, wenn es um Themen wie u.a. Umweltschutz etc geht. Zudem konnte ich in der Schule nicht beobachten, dass SuS ihren eigenen Mediengebrauch analysieren bzw. reflektieren.

Kritische sehe ich den Bereich „Problemlösen“ an, weil Teilaspekte wie „Algorithmen erkennen und formulieren“ schätzungsweise noch nicht einmal von Lehrkräften beherrscht werden. Ähnliches gilt für das Lösen technische Problem oder den bedarfsgerechten Einsatz von Werkzeugen.

Aufgabe 2: Die KMK stellt sich das wie folgt vor: pro Fach werden medienbezogene Weiterentwicklungsperspektiven entwickelt. Genau das machen Sie jetzt bitte. Konkret: Sie nehmen sich eines ihrer Fächer (als Differenzierungsaufgabe gerne auch beide Fächer) und formulieren, wie Sie aus fachdidaktischer Sicht besonders sinnvoll Medien einsetzen können, um die sechs oben genannten Kompetenzbereiche zu fördern.

Förderung im Bereich Produzieren: Den meisten der SuS ist die Bedeutung von Urheberrecht nicht bekannt. Oft geben sie die Quelle ihrer Recherchen nicht an und haben im Nachhinein Probleme, ihre Quellen wiederzufinden (Schließlich ist das Internet ein kurzlebiges Geschäft). Sie scheinen generell nicht zu wissen, dass sie verpflichtet sind anzugeben, woher sie ihre Informationen haben. Vor allem im Fach Geschichte ist der kritische Umgang mit Quellen unabdingbar. Schließlich gibt der Urheber der Quelle häufig Information über u.a. Alter, historischen Zusammenhang oder Glaubwürdigkeit an. Deshalb empfiehlt sich in diesem Zusammenhang die Auseinandersetzung mit einer korrekten Wiedergabe der Quellen- und Literaturangaben (speziell in Internet). Eine solche kritische Auseinandersetzung gilt auch für Inhalte, die von den SuS in der Schule und im privaten Raum rezipiert werden. Dazu können folgende Fragen gestellt werden:  „Wie seriös ist meine Quelle? “Ist es ein Boulevardmagazin/Wikipedia oder eine Quelle eines renommierten Autors/Schriftsteller, dem man Glauben schenken kann?“

Episode 3 KW 19

Episode 3  Thema: Methoden und Medien in einen Bezug setzen

Aufgabenbereich (a) Ideen zu entwickeln, wie sie mit EINEM digitalen Werkzeug verschiedene (3) Methoden-Werkzeuge unterstützen also z.B. der Einsatz von Twitter für Blitzlicht, Brainstorming und Denkhüte. Ein anderes Beispiel wäre Google Docs für Gruppenarbeit, Schülerpräsentationen und Unterrichtsevaluation.

Ich habe mir für diese Aufgabe das digitale Werkzeug „YouTube“ ausgewählt

Laut der James-Studie aus dem Jahr 2014 ist YouTube die beliebteste Website der Jugendlichen. Zudem besitzt YouTube den größten Fundus an öffentlich zugänglichen Videos. Unter anderem diese Fakten machen deutlich, dass die Videoplattform Youtube großes Potenzial dafür besitzt, um im Unterricht eine größere Beachtung zu finden. Schließlich ist der Lebensweltbezug der SuS in fast allen Fällen garantiert, da nahezu jede/r Jugendliche/r die Plattform kennt und/oder diese aktiv nutzt.

Bei meinen Recherchen fand ich heraus, dass von einigen Medienpädagogen angemerkt wird, dass YouTube und andere Videoplattformen noch immer erstaunlich selten im Unterricht genutzt werden würden. Zum Teil sei die Plattform in Schulen sogar gesperrt, was aus medienpädagogischer Sicht mehrfach kontraproduktiv sei. Ich unterstütze die Ansicht, dass Lehrer/innen in diesem Kontext die Aufgabe haben, einen kompetenten Umgang mit Videoplattformen zu vermitteln. Dazu gehört der Aufbau von Kompetenzen im Bereich Reflexion, Bewerten, Verifizieren und Einordnen. Gerade wenn SuS Plattformen wie YouTube in ihrer Freizeit besuchen, um z.B. Informationen über bestimmte Sachgebiete zu erhalten oder ggf. selbst Inhalte in Videoplattformen zu stellen, dann sollten sie wissen, worauf sie sich einlassen.

Beispiele für den Einsatz des digitalen Werkzeugs „YouTube“ mit folgenden Methoden-Werkzeugen (Beispiele sind für den Deutschunterricht vorgesehen)

Beispiel 1: Der Buchtrailer in Gruppenarbeit/Projektarbeit

Für dieses kleine Unterrichtsprojekt ist erforderlich, dass die SuS sich im Deutschunterricht zuvor mit einer Lektüre beschäftigt haben. Dies können individuell bevorzugte Bücher sein oder ein gemeinsames Buch, was alle SuS in der Klasse/ im Kurs lesen. Im Hinblick auf die Ergebnisse können beide Varianten interessant ausfallen. Bei unterschiedlichen Lektüren könnte sich bei den späteren Trailern eine große Spannung ergeben, weil die anderen SuS, die die Trailer anschauen nicht wissen, was sie inhaltlich erwarten wird. Bei gleicher Lektüre könnte wiederum interessant sein, auf welche Art und Weise die SuS die Trailer (mit gleichem Inhalt) aber unterschiedlichen Herangehensweisen bearbeiten.

Entsprechend einem Filmtrailer wird dafür eine Art Kurzvideo zu einem gelesenen Buch produziert. Dies kann nur in Form einer Gruppenarbeit erfolgen, weil nicht nur für die Planung, sondern auch für die Produktion mehrere Teilnehmer erforderlich sind. In diesem Zusammenhang könnte ein solcher Buchtrailer auch von einer ganzen Klasse als Gruppe erstellt werden. Fraglich ist dabei jedoch, ob die SuS sich dabei auf einen gemeinsamen Trailer einigen können. Um erste Eindrücke zu sammeln macht es dann Sinn, sich mit der Klasse/dem Kurs Film- oder Buchtrailer bei YouTube anzusehen.

Wie die SuS den Trailer gestalten ist ihnen selbst überlassen. Dabei können u.a. Grafiken, Audioelemente oder Fotos eingesetzt werden. Da ein solcher Videodreh mit sehr viel Aufwand verbunden ist, empfiehlt es sich die Dauer auf 1-2 Minuten (So die empfohlene Länge bei meinen Recherchen.) An Materialen sind dafür Computer, Video- und Audiogeräte erforderlich. Für den weiteren Ablauf erstellen die SuS z.B. ein einfaches Storyboard und sammeln anschließend Materialen wie Fotos oder Audioaufnahmen (Digitales, was ihnen bei der späteren Aufnahme unterstützen könnte.

Beispiel 2: Fragestellung: Ist das Video Echt oder Fake? Methode: Fragenkatalog

Ein weiteres wichtiges medienpädagogisches Anliegen ist das Vermitteln von Sensibilität und Strategien für das Unterscheiden von echten und „gefakten“ Videos. Dazu finden sich unter dem Titel „Müll oder echte Virtuelerl Info?“ auf SRF MySchool ein Videobeitrag und Unterrichtsmaterialien.

(Quelle: <<Medien im Kontext >> – Manual für Dossier „YouTube im Unterricht“)

Als Methode könnten die SuS im Vorfeld einen eigenen Katalog mit Kriterien für die Unterscheidung zwischen echten und unechten Video erstellen und diese auf Beispiel-Videos bei YouTube anwenden bzw. nachträglich diskutieren.

Beispiel 3: Methode: Schreibgespräch

Für die Nachbereitung der präsentierten Buchtrailer aus Beispiel 1 werden die präsentierten Buchtrailer in einem stillen Schreibgespräch ausgewertet. Dies erfolgt in einem 4 oder 5stelligen Schritt, beispielsweise in Form von Kommetaren, Ansichten und Stellungnahmen. Diese Methode erfolgt nicht verdeckt, sondern für alle Beteiligten sichtbar, aber eben stumm. Die fertigen Poster werden dann von Schüler/inengruppen ausgewertet und präsentiert. In diesem Kontext könnte ausgewertet werden, welcher Buchtrailer am besten gefielt und weshalb oder was wurde besonders gut transportiert/visualisiert?!

Beim Thema YouTube wusste ich nicht, wie ich visualisieren sollte, deswegen habe ich im Folgenden zwei Links angeführt.

Youtube-Beispiele zum „Buchtrailer“:

https://www.youtube.com/watch?v=vW92SrF1FBc

https://www.youtube.com/watch?v=2ZlMfH_1ROs

KW 16 Episode 02

Teilaufgabe 01:

Erwartungen an den Text von Seifried et al:

  • Trotz des vorherrschenden Methodenmonismus, der zu Beginn des Aufsatzes angeführt wird, erwarte ich, dass die Methodenvielfalt in den letzten 10 Jahren gestiegen ist. -> Wahrscheinlich gibt es aber deutliche Unterschiede im Ländervergleich (ggf. gibt es Bundesländer, in denen ein vergleichsweise besonders vielfältiger Methodeneinsatz im Unterricht stattfindet.)
  • Vermutlich wird in der Regel auf Frontalunterricht oder Gruppenarbeit zurückgegriffen. Der Grund für einen häufig eintönigen Unterricht (in Bezug auf Medieneinsatz) vermute ich in der Tatsache, dass Lehrern die nötigen Kompetenzen für einen sinnstiftenden Medieneinsatz im Unterricht fehlen. -> Vor allem die ältere Generation von Lehrer/innen bräuchten Schulungsmöglichkeiten.
  • Für diese Schulungsmaßnahmen fehlt aber sicherlich mehrfach Zeit und Geldmittel. Zudem gibt es dann im laufenden Schuljahr oftmals wenig Zeit (voller Stunden- bzw. Lehrplan), um die SuS in Sachen Medienkompetenzen zu schulen.

 

Teilaufgabe 02:

Fragen zum Text: „Was hat sie überrascht bzw. war anders, als sie es erwartet haben?“ sowie „Warum ist das aber so?

Mich hat es zunächst überrascht, dass es laut der Befragungen im Text an berufsbildenden Schulen nur 10% Gruppenarbeit gibt. Warum das so ist, kann ich nicht beurteilen. Ich vermute, dass die Prüfungspläne einiges an Lernstoff beinhalten, sodass viele Lehrkräfte in erster Linie auf die klassische Methode des Frontalunterrichts zurückgreifen. Der Aufsatz gibt zudem an, dass im Durchschnitt sechs Minuten für die Organisation benötigt wird. Dies nimmt in den Klassen meiner Praktikumschule häufig die ersten 15 min ein (vor allem wegen diverser unentschuldigter Fehlzeiten) – deshalb überraschte mich die vergleichsweise kurze Zeit, die für Organisatorisches in den Berufsschulen gebraucht wird. Am meisten verblüfft hat mich die Tatsache, dass der Aufsatz von geschlechtsspezifischen Unterschieden im Bereich „Einsatz von Frontalunterricht“ berichtet, weil ich dort keine Unterschiede vermutet habe  (W: 48%, M:67%).

 

Teilaufgabe 03: Recherchieren sie z.B. auf Google Scholar, dem Deutschen Bildungsserver, der SuUB oder auf einem fachdidaktischen Spezialportal nach einer weiteren empirischen Untersuchungen zum Einsatz von Methoden oder Medien in einem ihrer Fächer und verlinken sie dies bitte mit einer kurzen Inhaltsangabe und ihren ersten Gedanken dazu.

Frederking, Volker/ Jonas, Hartmut (2008): Neue Medien im Deutschunterricht – eine Zwischenbilanz, abrufbar unter: http://www.ag-medien.de/dokumente/Online%20Zeitschrift/Online-Zeitschrift-Komplett_2009-08-25.pdf

Der Beitrag von Frederking und Harmut beschäftigt sich mit dem Einsatz der neuen Medien im Deutschunterricht. Eine der grundlegenden Erkenntnisse ist, dass Deutschlehrer/innen eine Nutzung der neuen Medien eher selten in ihren Unterricht einbeziehen. Die Autoren sprechen sogar von einer verbreiteten Verweigerungshaltung auf Seiten der Lehrenden. Des Weiteren werden im Artikel die Chancen und Probleme der neuen Medien dargestellt und analysiert (dies bezieht sich vor allem auf Computer- und Internetnutzung.

 

Teilaufgabe 4/5

Unterrichtsbeobachtung einer 9. Klasse Deutsch

Thema: Argumentieren – Schreibe einen Brief zum Thema „Handynutzung in der Schule“ an deine Schulleiterin (45. min.)

Welche Medien wurden in dieser Stunde benutzt?

  • Anwesenheit und Fehlzeit (10min.)
  •  Einzelarbeit an Brief: Anknüpfend an die vorherige Stunden arbeiteten die Schüler/innen an ihrem Brief, einige ließen ihre Erstversion korrigieren und schrieben daraufhin an einer überarbeiteten Fassung weiter. (35min.)

Medien: Arbeitsblatt und Arbeitsheft.

 

Unterrichtsbeobachtung einer 10. Klasse, Fach: Geschichte/Politik (GP), 90 Min.

Thema: Judenverfolgung im Nationalsozialismus

Welche Medien wurden in dieser Doppelstunde genutzt?

Zunächst wurden im Plenum die Ergebnisse eines Arbeitsblattes aus der vorherigen Stunde besprochen (Rede Hitlers 1943). Dazu hielt einer der Schüler/innen die Ergebnisse an der Tafel fest. Um die Resultate zu sichern, schrieben die Schüler/innen die Ergebnisse in ihren Arbeitsheften/ Collegeblöcken mit.

(Dauer 10 Min.)

Daraufhin gab es vom Lehrer einen neuen Impuls. Die Schüler/innen wurden in 5 Gruppen geteilt und erarbeiteten die Bedeutung/den Inhalt diverser Erlässe gegen Juden (Zeitraum 1933-1942). Dafür erhielten sie ein neues Arbeitsblatt. Anschließend sollten sie ihre Gruppenergebnisse auf einer Folie festhalten, um den anderen Gruppen in einer Präsentation die Erlässe und deren Bedeutung vorzustellen.

(Dauer 35 Min.)

In Stunde 2 wurden die Gruppenergebnisse mithilfe eines Overhead-Projektors präsentiert.

(Dauer 30. Min.)

Schließlich erhielten die Schüler/innen ein Info-Blatt mit allen vorgestellten Erlässen und den Daten, wann diese erlassen wurden (Auflösung).

(Dauer 15. Min.)

 

Teilaufgabe 06:

Als typisch würde ich diese Doppelstunden in GP nicht einordnen. In vielen Stunden, dich ich zuvor in meiner Praktikumsschule hospitiert haben, kamen noch weniger Medien zum Einsatz. In der vorgestellten Doppelstunde war der Einsatz einer Folie auf dem Overhead-Projektor schon spezieller (im Vergleich zu anderen hospitierten Stunden). Dort wird in der Regel mit Arbeitsblättern, Wochenplänen oder einem Buch gearbeitet und dies vermehrt in Einzelarbeit.

Ich habe bisher in einer einzigen Doppelstunde zu Beginn unseres Praktikums erlebt, dass ein/e Lehrer/in mit ihren Schüler/innen eine Internetrecherche im Computerraum durchgeführt hat. Ansonsten werden neue digitale Medien in meiner Praktikumsschule kaum eingesetzt. Es gibt wenig Fernsehgerät und im Gebäude des 9./10. Jahrgangs nicht ein einziges Beamer-Gerät. Einige Lehrkräfte gehen allerdings recht offen mit der Nutzung von Smartphones im Unterricht um. Entgegen der Schulordnung, die eine Nutzung des Handys untersagt, dürfen die Schüler/innen bei einigen Kollegen und Kolleg/innen das Smartphone für Recherchen nutzen. Des Weiteren wird auch nicht mit Smartboards oder ähnlichen interaktiven Medien gearbeitet. Grundsätzlich resümiere ich, dass die Nutzung der neuen Medien in meiner Praktikumsschule noch deutlich verbessert werden kann.

KW 14

  1. Welche Fächerkombination studieren Sie?

Deutsch – Geschichte

  1. Wenn Sie an Ihre eigene Schulzeit und ihre Lieblingslehrerin/ Ihren Lieblingslehrer zurückdenken: Was fanden Sie toll an der/dem und an deren/dessen Unterricht?  Ich schätze zum einen meine Deutschlehrerin in der Mittelstufe sehr, weil sie fachlich einen sehr guten und vor allem strukturierten Unterricht gestaltet hat. Auch wenn sie stets sehr anspruchsvoll war und sie deshalb für uns als Schüler/innen nicht die beliebteste Lehrerin war, habe ich durch ihren Unterricht vieles gelernt bzw. für mich mitgenommen.
  2. Nochmal eigene Schulzeit: Wenn Sie mal an den Medieneinsatz in Ihrer Schulzeit denken, …Was war Ihrer Meinung nach die beste Mediennutzung (bezogen auf ihren Lernerfolg oder ihre Motivation, etwas zu tun), die Sie erlebt haben? Grundsätzlich haben die Lehrer in meiner Schulzeit oft Tafel oder Overheadprojektor im Unterricht benutzt. Ich finde persönlich den Einsatz eines Overheadprojektors für den Einstieg in eine neue Unterrichtseinheit sehr sinnvoll, weil durch gezeigte Bilder, Fotos, Karikaturen die Aufmerksamkeit der Schüler/innen oft gesichert ist und es eine gelungene Diskussionsgrundlage bietet. Der Beamer wurde selten bis gar nicht eingesetzt und mit dem Whiteboard habe ich überhaupt keine Erfahrungen. Am größten war die Motivation natürlich beim Einsatz eines Video- oder DVD-Geräts, ob damit aber auch der größte Lernerfolg erzielt wurde, wage ich zu bezweifeln. Zu oft wurde das TV-Gerät für reine Unterhaltungszwecke genutzt.
  3. Wie würden Sie Ihre private Mediennutzung beschreiben? Wie hat sich diese in den letzten 5 Jahren verändert? Meine private Mediennutzung würde ich als durchschnittlich beschreiben. Ich bin weder eine „Alles-Nutzerin“, noch lehne ich eine vielfältige Mediennutzung komplett ist meine persönliche Mediennutzung auf jeden Fall angestiegen. Durch die Nutzung eines modernen Smartphones ist meine persönliche Handynutzung in den letzten Jahren beispielsweise deutlich mehr geworden. Kommunikative Apps wie WhatsApp finde ich praktisch für den schnellen Austausch, die ständige Erreichbarkeit hingegen finde ich sehr nervig und stressig. Im Vergleich zu Schulzeiten ist im Studium vor allem der Gebrauch von Präsentations-Programmen wie Powerpoint angestiegen, da Prüfungsformen wie die Präsentationsprüfung die Nutzung sowie den Umgang mit solchen Programmen fordert.
  4. Ergänzen Sie bitte folgende Sätze: Das Internet macht das Leben als Lehrer/in leichter, weil der Zugang zu Informationen/Material sowohl für Schüler/innen als auch für Lehrer/innen deutlich einfacher geworden und vor allem reichlich vorhanden ist. Digitale Medien wie z.B. Interactive Whiteboards, Tablets oder das Internet werden für die Schule der Zukunft eine Herausforderung, weil eine erfolgreiche Nutzung dieser Medien ein geschultes Lehrerpersonal und geübte Schüler/innen voraussetzt. Ob eine Schulung der Kinder und Jugendlichen in Zeiten von überfüllten Lehrplänen überhaupt möglich ist bzw. ob Zeit dafür vorgesehen ist, bleibt für mich fraglich. Smartphones in der Schule sollten auf bestimmte Weise in den Unterricht integriert werden (eingeschränkte Nutzung – kein Whatsapp etc.).

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