- Welche Fächerkombination studieren Sie?
Deutsch – Geschichte
- Wenn Sie an Ihre eigene Schulzeit und ihre Lieblingslehrerin/ Ihren Lieblingslehrer zurückdenken: Was fanden Sie toll an der/dem und an deren/dessen Unterricht? Ich schätze zum einen meine Deutschlehrerin in der Mittelstufe sehr, weil sie fachlich einen sehr guten und vor allem strukturierten Unterricht gestaltet hat. Auch wenn sie stets sehr anspruchsvoll war und sie deshalb für uns als Schüler/innen nicht die beliebteste Lehrerin war, habe ich durch ihren Unterricht vieles gelernt bzw. für mich mitgenommen.
- Nochmal eigene Schulzeit: Wenn Sie mal an den Medieneinsatz in Ihrer Schulzeit denken, …Was war Ihrer Meinung nach die beste Mediennutzung (bezogen auf ihren Lernerfolg oder ihre Motivation, etwas zu tun), die Sie erlebt haben? Grundsätzlich haben die Lehrer in meiner Schulzeit oft Tafel oder Overheadprojektor im Unterricht benutzt. Ich finde persönlich den Einsatz eines Overheadprojektors für den Einstieg in eine neue Unterrichtseinheit sehr sinnvoll, weil durch gezeigte Bilder, Fotos, Karikaturen die Aufmerksamkeit der Schüler/innen oft gesichert ist und es eine gelungene Diskussionsgrundlage bietet. Der Beamer wurde selten bis gar nicht eingesetzt und mit dem Whiteboard habe ich überhaupt keine Erfahrungen. Am größten war die Motivation natürlich beim Einsatz eines Video- oder DVD-Geräts, ob damit aber auch der größte Lernerfolg erzielt wurde, wage ich zu bezweifeln. Zu oft wurde das TV-Gerät für reine Unterhaltungszwecke genutzt.
- Wie würden Sie Ihre private Mediennutzung beschreiben? Wie hat sich diese in den letzten 5 Jahren verändert? Meine private Mediennutzung würde ich als durchschnittlich beschreiben. Ich bin weder eine „Alles-Nutzerin“, noch lehne ich eine vielfältige Mediennutzung komplett ist meine persönliche Mediennutzung auf jeden Fall angestiegen. Durch die Nutzung eines modernen Smartphones ist meine persönliche Handynutzung in den letzten Jahren beispielsweise deutlich mehr geworden. Kommunikative Apps wie WhatsApp finde ich praktisch für den schnellen Austausch, die ständige Erreichbarkeit hingegen finde ich sehr nervig und stressig. Im Vergleich zu Schulzeiten ist im Studium vor allem der Gebrauch von Präsentations-Programmen wie Powerpoint angestiegen, da Prüfungsformen wie die Präsentationsprüfung die Nutzung sowie den Umgang mit solchen Programmen fordert.
- Ergänzen Sie bitte folgende Sätze: Das Internet macht das Leben als Lehrer/in leichter, weil der Zugang zu Informationen/Material sowohl für Schüler/innen als auch für Lehrer/innen deutlich einfacher geworden und vor allem reichlich vorhanden ist. Digitale Medien wie z.B. Interactive Whiteboards, Tablets oder das Internet werden für die Schule der Zukunft eine Herausforderung, weil eine erfolgreiche Nutzung dieser Medien ein geschultes Lehrerpersonal und geübte Schüler/innen voraussetzt. Ob eine Schulung der Kinder und Jugendlichen in Zeiten von überfüllten Lehrplänen überhaupt möglich ist bzw. ob Zeit dafür vorgesehen ist, bleibt für mich fraglich. Smartphones in der Schule sollten auf bestimmte Weise in den Unterricht integriert werden (eingeschränkte Nutzung – kein Whatsapp etc.).