“Diskutieren Sie mit Ihren KommilitonInnen, was Ihr Beitrag als zukünftige
LehrerInnen zur Herstellung von Bildungsgerechtigkeit in der Schule sein
könnte und wo Sie Schwierigkeiten bei der Umsetzung dieses Bildungsziels
für Ihr spezifisches Fach/Ihre spezifischen Fächer sehen”

Grundsätzlich ist festzustellen, dass jeder Mensch verfassungsgemäß die gleichen Chancen besitzen sollte und , wenn dieser idealtypische Zustand Utopie ist. Menschen machen Fehler und auch die Lebensumstände des Einzelnen sind immer unterschiedlich. Wenn also die absolute Bildungsgerechtigkeit als Maßstab definiert wird, ist zwangsläufig auch jeder Schritt in diese Richtung immer ungenügend.

Falls wir aber als Maßstab den heutigen Status-Quo nehmen, sind auch aus meiner Sicht deutliche Fortschritte möglich. Wenn ich beispielsweise die Bildungsqualität und die Möglichkeiten an Privatschulen mit denen der öffentlichen Einrichtungen vergleiche, gibt es deutliche Unterschiede. Genauso ergeben sich Differenzen bei der Betrachtung der verschiedenen staatlichen Schulen. Das bezieht sich nicht nur auf die Vermittlung von Lehrstoffen und die Kostenfreiheit von Lehrmitteln, sondern hat auch etwas mit der Größe von Klassen und der Zeit für die Erziehung der Schüler zu tun. Schule ist aus meiner Sicht Bildung und Erziehung.

Auch im Zusammenwirken von Schule, Politik und Familie ist noch viel Freiraum. Gerade Kinder aus schwachen sozialen Verhältnissen schaffen es nicht auf die Oberschule, weil die erzieherischen und persönlichen Umstände häufig schwierig sind. Ich bin der Meinung dass, Schüler mit verschiedenstem Hintergrund an die Lehrinhalte heranzuführen und sehe es  so, dass nicht allein die Schule eine Bildungsgerechtigkeit schaffen kann.

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