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Keine Angst vor Corona

Wir sind in Deutschland dank guter medizinischer Versorgung und weitreichenden Beschränkungen, bis jetzt, sehr gut mit Corona klar gekommen. Die Corona Pandemie wird uns zwar weiterhin verfolgen aber die Hoffnung ist groß, dass sie den Alltag nicht in dem Maße bestimmt, wie sie es bis dato getan hat.

Eine Erfolgsmaßnahme, weswegen der Virus in Deutschland schnell im Griff war, ist die regelmäßige Testung von Menschen, die mit mutmaßlich Infizierten, in Kontakt waren. Das haben andere Länder weitestgehend versäumt. In Deutschland hingegen hat man früh getestet und vor allem weitreichend getestet. Dabei kann man eigentlich nur froh sein, dass genug Tests zur Verfügung standen. In anderen Ländern Europas hat man nach dem massiven Ausbruch in Norditalien hektisch versucht, die eigenen Test-Kapazitäten auszubauen. Das ist nicht allerorten gelungen.

Auch in Schweden, die durch ihren Sonderweg (Schweden setzt statt auf Ausgangsbeschränkungen weitestgehend auf Eigenverantwortung) im Ausland einiges an Erstaunen hervorgerufen haben, sagen Kritiker es werde zu wenig getestet. Man wisse effektiv nicht, wo man aktuell stehe bei den Infiziertenzahlen. So kann man natürlich auch keine Sterblichkeitsrate bestimmen.

Das ist in Deutschland zum Glück anders. Hierzulande wird emsig getestet und auch der Ablauf nach positiver Testung ist mustergültig. Anteil an der breiten Verfügbarkeit von Testmöglichkeiten haben natürlich auch Distributoren für Corona Tests. Einer davon ist zum Beispiel die Bremer Firma HWV Med. Diese vertreibt Corona Schnelltests an Ärzte und Praxen. Dabei sei gesagt, dass ausschließlich medizinisches Fachpersonal bei HWV ordern kann. Nur als Arzt kann man also den Corona Schnelltest kaufen. Das hat sicher auch damit zu tun, dass Privatpersonen möglicherweise, durch unsachgemäße Handhabung so eines Schnelltests Fehler machen könnten, die das Testergebnis beeinflussen. Somit sollte man bei Verdacht nach wie vor einen Arzt aufsuchen.