{"id":606,"date":"2013-12-04T19:55:47","date_gmt":"2013-12-04T17:55:47","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/aktive2013\/?p=606"},"modified":"2013-12-04T19:55:47","modified_gmt":"2013-12-04T17:55:47","slug":"grossdemo-gegen-kuerzungen-im-bildungsbereich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/aktive2013\/2013\/12\/04\/grossdemo-gegen-kuerzungen-im-bildungsbereich\/","title":{"rendered":"Gro\u00dfdemo gegen K\u00fcrzungen im Bildungsbereich"},"content":{"rendered":"<p>Pressemitteilung<\/p>\n<p><b>Heute, am 04. Dezember ab 11 Uhr versammelten sich \u00fcber 3000 Personen in der Bremer Innenstadt, um gegen die permanenten Sparma\u00dfnahmen im gesamten Bildungsbereich zu protestieren. An der Demonstration mit dem Motto \u201eBildung am Limit! Es geht um mehr&#8230;\u201c nahm ein breites B\u00fcndnis aus Sch\u00fcler_innen, Studierenden sowie wissenschaftlichen Mitarbeiter_innen und Angestellten der Verwaltung der Hochschule und Uni teil. Entschlossen machten die Demonstrierenden mit kreativen Aktionen und Redebeitr\u00e4gen vor der Bildungsbeh\u00f6rde, der Bremer SPD-Parteizentrale und der Bremer B\u00fcrgerschaft ihrem \u00c4rger Luft und stritten f\u00fcr ein radikales Umdenken in der Bildungspolitik. W\u00e4hrend der gesamten Demo wurden von mehreren hohen Geb\u00e4uden Banner gegen K\u00fcrzungen und f\u00fcr bessere Lehr- und Lernbedingungen heruntergelassen.<\/b><\/p>\n<p>Gegen 11:30 Uhr starteten die Protestierenden mit zahlreichen bunten Transparenten, Pfeifen und Musik lautstark vom Hauptbahnhof Richtung Bildungsbeh\u00f6rde. Dort angekommen gab es die ersten Redebeitr\u00e4ge von Studierenden der Uni Bremen und der GSV. Sch\u00fcler_innen wie Studierende prangern eine stetige Verschlechterung ihrer Lernbedingungen an und emp\u00f6ren sich \u00fcber steigenden Leistungsdruck und Lernzw\u00e4nge bei gleichzeitigem drastischen R\u00fcckgang finanzieller Mittel. Motiviert zogen sie anschlie\u00dfend \u00fcber den Breitenweg und die B\u00fcrgermeister-Smidt-Stra\u00dfe weiter zum Brill. Auf dem Weg wurde am Parkhaus in N\u00e4he des Brill ein schwarzes Banner mit der Aufschrift \u201eRuhe vor dem Sturm\u201c heruntergelassen.<\/p>\n<p>Vor Ort am Brill verurteilte der AStA der Hochschule in einem Redebeitrag die anstehenden massiven K\u00fcrzungen von 40 Prozent an ihrer Hochschule im Rahmen von \u201eStep 2020\u201c, die einer Teilschlie\u00dfung derselbigen gleichkommen w\u00fcrden. K\u00e4mpferisch schloss Henni vom AStA der HS: \u201eWir lassen uns nicht leise sparen, wir bleiben laut!\u201c W\u00e4hrenddessen lie\u00df eine Gruppe Aktiver ein weiteres Banner vom Hochhaus an der Obernstra\u00dfe Ecke B\u00fcrgermeister-Smidt-Stra\u00dfe herunter: \u201eFreie Bildung f\u00fcr freie Menschen\u201c. Au\u00dferdem stellte die Hochschulpolitische Gruppe Avanti die K\u00fcrzungen im Bildungsbereich in einen gesamtgesellschaftlichen Zusammenhang, in dem das \u201eIndividuum zum Mini-Unternehmen\u201c werde und es nicht mehr um ein bed\u00fcrfnisorientiertes individuelles Lernen gehe. Auch die GEW sprach in einem Gru\u00dfwort ihre Solidarit\u00e4t aus und forderte ebenfalls, den Bildungsetat massiv aufzustocken. Es gehe um die Vision einer gerechten Bildung f\u00fcr alle.<\/p>\n<p>Um die politisch Verantwortlichen direkt zu adressieren, hielt die Demo vor der SPD-Parteizentrale in der Obernstra\u00dfe und forderte erneut mit Nachdruck, die Spar- und K\u00fcrzungsma\u00dfnahmen im Bremer Bildungsbereich nicht weiter umzusetzen. Stattdessen erwarten die Demonstrierenden ein radikales Umdenken und Handeln von SPD und Gr\u00fcnen in ihrer Bildungspolitik. Dies impliziert nicht nur eine ausreichende und angemessene finanzielle Unterst\u00fctzung. Laut und m\u00e4chtig fordert Sina Plaga von der Liste der StudiengangsAktiven (LiSA) der Uni Bremen: \u201eWas wir wollen ist eine klare Entscheidung, Bildung ganz nach oben zu setzen\u201c Auf der letzten Zwischenkundgebung vor der Bremer B\u00fcrgerschaft kritisierten wissenschaftliche Mitarbeiter_innen der Uni Bremen die anhaltenden Versch\u00e4rfungen der Arbeits-, Forschungs- und Lernbedingungen und setzten sich f\u00fcr eine gerechte, sichere Ausstattung aller Fachbereiche ohne dem Prinzip der Verwertungslogik ein.<\/p>\n<p>Lautstark und mit gerufenen Parolen wie \u201eSolidarit\u00e4t statt Konkurrenz. Nieder mit der Exzellenz!\u201c und \u201eBildungsklau im ganzen Land. Unsere Antwort Widerstand!\u201c kam die Demonstration gegen 13:30 Uhr am Theater am Goetheplatz an. Auf der Abschlusskundgebung wurde noch einmal deutlich, dass dies erst der Anfang war. Gemeinsam, entschlossen und statusgruppen\u00fcbergreifend werden die Proteste weiter gehen. Solange bis die politischen Verantwortlichen des rot-gr\u00fcnen Senats sich ihrer Verantwortung stellen und die Forderungen umsetzen.<\/p>\n<p>Insgesamt sind die Initiator_innen mit dem Ergebnis der gemeinsamen Bildungsdemonstration von GSV, Hochschule und Uni sehr zufrieden. Die Gro\u00dfdemonstration gegen K\u00fcrzungen im Bildungsbereich ist ein deutliches Zeichen daf\u00fcr, dass sich die Betroffen zusammenschlie\u00dfen und sich gemeinsam gegen die herrschende Bildungspolitik wehren. Die Polizei hielt sich w\u00e4hrend der gesamten Demo weitestgehend im Hintergrund.<\/p>\n<p>+++++++++<\/p>\n<p>F\u00fcr weitere Fragen und Gespr\u00e4che sind wir erreichbar unter 0152-14 12 54 78<br \/>\nAnna Siewert (Studierende Uni Bremen) Anna Vosgerau (Studierende Uni Bremen) Franziska Rauh (wissenschaftliche Mitarbeiterin Uni Bremen) Hendrik Schr\u00f6der (wissenschaftlicher Mitarbeiter Uni Bremen) Kristin Reimers (Studierende Uni Bremen) Till Kathmann (wissenschaftlicher Mitarbeiter Uni Bremen)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Pressemitteilung Heute, am 04. Dezember ab 11 Uhr versammelten sich \u00fcber 3000 Personen in der Bremer Innenstadt, um gegen die permanenten Sparma\u00dfnahmen im gesamten Bildungsbereich zu protestieren. An der Demonstration mit dem Motto \u201eBildung am Limit! 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