{"id":13,"date":"2019-05-12T22:58:57","date_gmt":"2019-05-12T20:58:57","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/akhaemmerling\/?p=13"},"modified":"2019-05-12T22:58:57","modified_gmt":"2019-05-12T20:58:57","slug":"rv05-mathematische-leistungsunterschiede","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/akhaemmerling\/2019\/05\/12\/rv05-mathematische-leistungsunterschiede\/","title":{"rendered":"RV05- Mathematische Leistungsunterschiede"},"content":{"rendered":"<div class=\"\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;font-size: 12pt\"><span class=\"\">1.<\/span><span class=\"\">Sind Unterschiede in den mathematischen Leistungen von Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern ein Grund zur Sorge<\/span><span class=\"\">? Welche Bedeutung kommt dem zweigliedrigen Schulsystem (Oberschule \/ Gymnasien) in Bremen diesbez\u00fcglich zu?<\/span><\/span><\/div>\n<div><\/div>\n<div><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;font-size: 12pt\">Hinsichtlich der Unterschiede in den mathematischen Leistungen von Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern sehe ich keinen Grund zur Sorge; denn jeder Mensch hat seine individuellen Schw\u00e4chen und St\u00e4rken und dementsprechend auch Pr\u00e4ferenzen f\u00fcr ein bestimmtes Schulfach. W\u00e4hrend manche SuS \u00fcber ein sehr gutes mathematisches Verst\u00e4ndnis verf\u00fcgen und sehr begabt im Umgang mit Zahlen und Formeln scheinen, zeigen andere ihre St\u00e4rken in k\u00fcnstlerischen oder sprachlichen F\u00e4chern. Solche Leistungsunterschiede sind aber auch in allen anderen Schulf\u00e4chern zu finden. Trotz der individuellen Leistungsniveaus muss man hier bedenken, dass ein gewisses mathematisches Grundwissen notwendig ist, um f\u00fcr den Alltag einfache Rechnungen durchf\u00fchren zu k\u00f6nnen, wie z.b beim Einkaufen.<\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;font-size: 12pt\">Das zweigliedrige Schulsystem (Oberschule\/Gymnasien) bildet bez\u00fcglich der Leistungsunterschiede im Mathematikunterricht jedoch eine Problemzone, da an Oberschulen SuS verschiedener Leistungniveaus zusammen kommen, welche aufgrund dessen individuell benotet und gef\u00f6rdert werden. Gymnasialsch\u00fcler sind in dem Fall benachteiligt, da diese \u00fcber ein mathematisches Basiswissen verf\u00fcgen m\u00fcssen, um im Mathematikunterricht nicht den Anschluss zu verlieren, denn die Benotung ist hier nicht individuell auf die SuS angepasst, sondern eher festgesetzt. Dieses Basiswissen ist vor allem in der Oberstufe nicht wegzudenken, da es ohne dieses nicht m\u00f6glich ist, beispielsweise das Abitur zu erlangen.<\/span><\/div>\n<div><\/div>\n<div class=\"\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;font-size: 12pt\"><span class=\"\">2.<\/span><span class=\"\">Spielen im Mathematikunterricht, kann das angesichts von Leistungsunterschieden ein Ansatz sein?<\/span>\u00a0<span class=\"\">Beziehen<\/span>\u00a0<span class=\"\">und begr\u00fcnden Sie eine Position aus Lehrenden-Sicht, die auch Sch\u00fclersichtweisen einbezieht<\/span><span class=\"\">.<\/span><\/span><\/div>\n<div><\/div>\n<div><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;font-size: 12pt\">Den Unterrichtsstoff im\u00a0 Mathematikunterricht spielerisch zu vermitteln, sehe ich als eine sehr lohnenswerte Methode, da es zum einen eine Abwechslung zum &#8222;eint\u00f6nigen&#8220; Frontalunterricht darstellt und zum anderen auch unterschiedliche Lerntypen (der haptische, optische, theoretische und der auditive Lerntyp ) gleichzeitig angesprochen werden k\u00f6nnen. Zwar k\u00f6nnen die Aufgaben f\u00fcr SuS mit einer Mathematik-Schw\u00e4che als schwierig zu l\u00f6sen erscheinen, jedoch k\u00f6nnen sie in dem Fall von den Leistungsstarken profitieren, wenn sie gemeinsam die L\u00f6sung &#8222;erspielen&#8220;. Diese Art von Wissensvermittlung im Unterricht kann vor allem die individuelle Leistungsbereitschaft der SuS erh\u00f6hen, etwas neues zu lernen und Aufmerksamkeit, sowie Motivation im Unterricht f\u00f6rdern..<\/span><\/div>\n<div><\/div>\n<div class=\"\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;font-size: 12pt\"><span class=\"\">3.<\/span><span class=\"\">Spielen kann im Handeln \u201estecken bleiben\u201c, das Denken kommt zu kurz.\u00a0<\/span>\u00a0<span class=\"\">Formulieren <\/span><span class=\"\">Sie<\/span>\u00a0<span class=\"\">zwei Fragen, welche Ihnen helfen k\u00f6nnen, m\u00f6gliche Denkhandlungen von Lernenden zu beobachten<\/span><span class=\"\">.<\/span><\/span><\/div>\n<div><\/div>\n<div><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;font-size: 12pt\">&#8211; Wie m\u00fcssen die Spiele gestaltet werden, damit die neu erlernten Rechenregeln korrekt, bzw. verst\u00e4ndlich angewandt werden k\u00f6nnen?<\/span><\/div>\n<div>&#8211;<span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;font-size: 12pt\"> Welche Rechenwege werden w\u00e4hrend des Spielens angewandt und profitieren die Leistungsschw\u00e4cheren in dem Sinne von den Leistungsst\u00e4rkeren?<\/span><\/div>\n<div><\/div>\n<div class=\"\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;font-size: 12pt\"><span class=\"\">4.<\/span><span class=\"\">Benennen\u00a0<\/span><span class=\"\">Sie\u00a0<\/span><span class=\"\">zwei\u00a0 <\/span><span class=\"\">unterschiedliche\u00a0<\/span><span class=\"\">M\u00f6glichkeiten<\/span><span class=\"\">,<\/span><span class=\"\">wie\u00a0<\/span><span class=\"\">Sie\u00a0<\/span><span class=\"\">als\u00a0<\/span><span class=\"\">Lehrkraft\u00a0<\/span><span class=\"\">ausgehend\u00a0<\/span><span class=\"\">vom\u00a0<\/span><span class=\"\">Spielen\u00a0<\/span><span class=\"\">eine\u00a0<\/span><span class=\"\">weitere\u00a0<\/span><span class=\"\">kognitive\u00a0<\/span><span class=\"\">Aktivierung <\/span><span class=\"\">von <\/span><span class=\"\">Lernenden\u00a0<\/span><span class=\"\">anregen\u00a0<\/span><span class=\"\">k\u00f6nnen<\/span><span class=\"\">.<\/span><\/span><\/div>\n<div><\/div>\n<div>&#8211; <span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif\"><span style=\"font-size: 16px\">Die Lehrkr\u00e4fte k\u00f6nnten unterschiedliche Spielarten entwerfen, mit welchen unterschiedliche Lerntypen angesprochen werden. Eine M\u00f6glichkeit hierbei w\u00e4re, die Klasse in kleinere Gruppen einzuteilen und die unterschiedlichen Spiele &#8222;rotieren&#8220; zu lassen, um alle Lerntypen ansprechen zu k\u00f6nnen.<\/span><\/span><\/div>\n<div>&#8211; <span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;font-size: 12pt\">Eine weitere Idee w\u00e4re zum Beispiel, theoretische Ans\u00e4tze (wie zum Beispiel einfache Divisionsaufgaben) symbolisch mit bestimmten Gegenst\u00e4nden praktisch durchzuf\u00fchren. In dieser Hinsicht k\u00f6nnen die SuS sich die theoretischen Aufgaben besser vorstellen aufgrund der Veranschaulichung mit den Gegenst\u00e4nden.<\/span><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1.Sind Unterschiede in den mathematischen Leistungen von Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern ein Grund zur Sorge? Welche Bedeutung kommt dem zweigliedrigen Schulsystem (Oberschule \/ Gymnasien) in Bremen diesbez\u00fcglich zu? 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