RV14 – Abschlussreflexion

1. Benennen Sie die für Sie zentralsten (mindestens zwei verschiedene ) theoretischen Erkenntnisse, die Sie aus den Vorträgen der Ringvorlesung für sich als besonders prägnant mitgenommen haben. Nehmen Sie dabei konkret sowohl Bezug auf:


a.) die unterschiedlichen, fachdidaktischen Aspekte und übertragen Sie diese in der Ringvorlesung gewonnenen Erkenntnisse auf die Didaktiken der von Ihnen studierten Fächer. Beziehen Sie sich hierbei auch auf didaktische Erkenntnisse mindestens eines Fachs, das Sie nicht selbst studieren.


b.) generelle erziehungswissenschaftliche Erkenntnisse zu Schule und Unterricht.
Bitte benennen Sie für diesen Aufgabenteil dabei konkret mindestens zwei relevante Literaturquellen (Autor*innen, Jahr, Titel).

In der Ringvorlesung Umgang mit Heterogenität an Schulen setzten wir uns mit Situationen aus dem Schulalltag auseinander, in der das Thema Heterogenität eine wichtige Rolle spielt. Viele neue Erkenntnisse haben mir einen Einblick zu einer ganz andere Denkweise eröffnet und mich zum Nachdenken angeregt. Eine Theoretische Erkenntnis, die ich aus der RV08 mitgenommen habe, sind die verschiedenen Dilemmata von Greiner (2019), die mit der Forderung nach Inklusion an den Schulen verbunden sind. Beispielsweise gibt es das Differenzstärkungsdilemma. Unter diesen Dilemma versteht man die Versuchung der Unterschiede in der Leistung oder im Verhalten zu verhindern oder sogar ganz auszuschließen, sodass jeder Schüler auf den gleichen Stand gebracht werden soll. So erhalten SuS unter Berücksichtigung ihres Individuellen Leistungspotentials unterschiedliche Aufgabenformate oder mehr Zeit zur Bearbeitung von Aufgaben. Durch eine Berücksichtigung solcher Differenzierungsmaßnahmen, die der individuellen Förderung Einzelner dienen, wird jedoch gleichzeitig die Heterogenität innerhalb der Klasse unterstützt, welches zu einer Art Vergleichsdifferenz führen kann. Dieses Dilemma bewusst zu umgehen und damit einen Umgang in der Praxis zu finden, sehe ich als Herausforderung an. Besonders im Wechsel von der Grundschule zur weiterführenden Schule entstehen meiner Meinung nach solche Dilemmata häufig, da SuS mit unterschiedlicher Vorbildung in den weiterführenden Schulen zusammentreffen und die Lehrkräfte damit konfrontiert werden. Es spielt keine Rolle ob es mathematische, sprachliche, sportliche, wissenschaftliche, oder künstlerische Fächer sind. Unabhängig vom Fach treffen Schüler(-innen) auf individuelle soziale Umstände, Einfluss der Eltern oder ihrer individuellen Sozialisation. Ein anderes Dilemma ist das Kategorisierungsdilemma, in der es wichtig ist, jeden(r) Schüler(-in) gleichermaßen zu helfen und zu unterstützen, da durch die Unterstützung die Förderungsschwerpunkte besser verstanden werden können. Jedoch kann durch die Kategorisierung schneller das Konzept einer „Schublade“ entstehen. Das lernen wird immer individuell auf jeden Schüler angepasst, jedoch sollte die Kategorisierung nicht in den Vordergrund gestellt werden, da die Chancengleichheit eher im Vordergrund stehen sollte. Außerdem konnte ich aus den Vorlesungen mitnehmen, dass im Bremischen Schulgesetz von 2009 (Seite 17) festgelegt ist, dass Bremische Schulen den Auftrag haben, sich zu inklusiven Schulen zu entwickeln und die Ausgrenzung einzelner Schüler(-innen) vermieden werden sollte. Trotz der Festlegung im Gesetz, war mir bewusst, dass dieses Gesetz im Schulalltag noch nicht ganz so präsent ist wie es eigentlich sein sollte. Außerdem brachte mich besonders die Vorlesung RV09 zum Nachdenken, da Geschlechter und Gender, sowie Migrationshintergründe nach wie vor immer noch ein Spannungsfeld sind. Dies wurde mir deutlich gemacht an der Tabelle, der Abiturnoten des Jahrgangs 2017. Die Tabellen stellten dar, dass Jungen, die Deutsch nicht als erste Sprache angaben, im Durchschnitt ein viel schlechteres Abitur erhielten als Schüler(-innen), die Deutsch als Erstsprache haben. (Senatorin für Kinder und Bildung 2017)

2. Welche Faktoren zum schulischen Umgang mit Heterogenität (z.B. Unterrichtsformen, Schulformen, schulstrukturelle Fragen, schulkulturelle Aspekte, Lehrer*innenhandeln)), die Sie in der Vorlesung kennengelernt haben, prägen im Rückblick auf ihre eigenen Praxiserfahrungen (eigene Schulzeit, Berichte aus der Praxis, ggf. auch schon eigene Praxiserfahrungen) den Schulalltag besonders stark – und warum? Hier können Sie aus Ihrer Sicht besonders gelungene oder auch weniger gelungene Beispiele geben. Inwiefern helfen Ihnen die Inhalte der Vorlesung, eine solche Einschätzung vorzunehmen? Nehmen Sie konkret Bezug auf entsprechende Begriffe, Theorien, Konzepte, die Sie jetzt kennengelernt haben.

Der Schulalltag wird meiner Meinung nach durch viele verschiedenen Faktoren geprägt. Dies sind Faktoren wie individuelle soziale Umstände, Einfluss der Eltern oder ihrer individuellen Sozialisation. Wenn ich an meine Schulzeit zurückdenke wird mir bewusst, dass nicht immer in Fächern unterschieden wurde von Gleichheit und Gerechtigkeit. Dies ist meiner Meinung nach essentiell für den Unterricht, in dem jeder die gleichen Rahmenbedingungen erhalten soll. Jede(r) Schüler(-in) braucht eine individuelle Förderung. Im Unterricht spielen auch bestimmte Stereotype eine besondere Rolle. Solch ein Begriff beginnt schon mit dem Thema Migrationshintergrund. Es gibt noch einige Lehrkräfte, die den Begriff Migrationshintergrund mit Migranten gleichsetzen und über Ausländer einen völlig anderen Zusammenhang darstellen. Der Begriff Migrationshintergrund meint nämlich Personen, die selber, oder deren Elternteil die deutsche Staatsangehörigkeit nicht von Geburt an besitzt. Demnach können auch SchülerInnen, die in Deutschland geboren sind, einen Migrationshintergrund besitzen. Meiner Meinung ist demnach der Umgang solcher Begriffe im Schulalltag noch sehr prägend. Die Vorlesungen haben mir gezeigt, zumindest in der Theorie, dass solche Begriffe und Faktoren eigentlich nicht mehr zur Ungleichheit führen sollten, jedoch in der Praxis häufiger noch auftreten. Wie in Aufgabe eins schon erwähnt, schreibt das Bremische Schulgesetz vor, dass gewisse Ungleichheiten keinen Platz in unserer Gesellschaft haben sollten und die Fakten über die Abiturnoten dem Gesetz widersprechen. Ich strebe für die Zukunft an, dass Faktoren wie Stereotypen und Nicht-Deutschsprachigkeit in Schulen stärker thematisiert wird und die Verwendung von Begriffen ebenso thematisiert werden sollten, damit es zur Chancengleichheit kommt.

3. Zu welchen zwei erziehungswissenschaftlichen Fragestellungen, die Sie in der Vorlesung kennengelernt haben, würden Sie gerne mehr erfahren im weiteren Studium im Bezug auf das Modulthema UMHET? Welche haben Sie vermisst? Bitte begründen Sie Ihre Wahl

Durch die Theorie habe ich verstanden was Heterogenität bedeutet und wie damit umzugehen ist. Besonders für unser bevorstehendes Praktikum, fand ich diese Vorlesungen sehr Informativ. Ich frage mich, ob ich es schaffe diese Ansätze aus den Vorlesungen gerecht im Schulalltag zu verwenden damit eine mögliche Diskriminierung vermieden werden kann.. Bezüglich zum Praktikum bin ich gespannt ob ich selbst einen Moment erleben werde, in der die Lehrkraft in Bezug auf Heterogenität besser handeln kann und ob ich in der Lage dazu sein werde Verbesserungsvorschläge zu entwickeln. Vielleicht wäre das eine gute Übung gewesen, ein Beispiel mal zu diskutieren und zu bewerten. Zudem hätte ich mir einfach gewünscht in den Vorlesungen in einem richtigen Vorlesungssaal präsent gewesen zu sein statt vor einem Computer..

RV11 – Mehrsprachigkeit als Ausgangspunkt und Ziel schulischer Bildung in der Gymnasialen Oberstufe (Prof. Dr. Andrea Daase)

1) An Ihrem Gymnasium gibt es eine – wie üblich sehr heterogen besetzte – Vorklasse, in welcher sogenannte Seiteneinsteiger*innen Deutsch lernen und auf die Teilnahme am Regelunterricht vorbereitet werden. Für einige wird nun der Übergang diskutiert. Ein Großteil der Lehrkräfte plädiert – mit Verweis auf die noch nicht vollständig ausreichenden (bildungssprachlichen) Deutschkenntnisse – sie an eine Oberschule zu überweisen, obwohl die Schüler*innen hinsichtlich ihrer Lernfähigkeit und ihrer Vorbildung eigentlich die Voraussetzungen für das Gymnasium mitbringen und gerne an der Schule bleiben würden. Nehmen Sie auf Basis der Vorlesung Stellung dazu.

Meiner Meinung nach würde ich darauf plädieren, Schüler(-innen) auf dem Gymnasium zu lassen. Die Schüler(-innen) auf eine Oberschule zu verweisen wäre für mich keine optionale Lösung. Außerdem steht oben in der Aufgabe, dass die genannten Schüler(-innen) „hinsichtlich ihrer Lernfähigkeit und ihrer Vorbildung eigentlich die Voraussetzungen für das Gymnasium mitbringen und gerne an der Schule bleiben würden.“ Warum sollte dann nicht deren Wunsch in den Vordergrund gestellt werden und sie am Gymnasium weiter zur Schule gehen lassen? Da die Schüler(-innen) die Voraussetzungen für das Gymnasium erbringen, halte ich es für nicht richtig, diese von der Schule zur verweisen und diesen Schülern(-innen) auf eine Oberschule herabzustufen. Dies würde bedeuten, dass ihnen somit eine Chance genommen wird, eine gute Schulbildung am Gymnasium zu erhalten und außerdem werden sie aus ihrem gewohnten Umfeld genommen. Im Vortrag wird erwähnt, dass Mehrsprachigkeit als eine Fähigkeit angesehen werden soll und keine Einschränkung.

2) Welche Erfahrungen mit Mehrsprachigkeit – in der hier verstandenen breiten Sicht – in Schule und Unterricht (selbst als Schüler*in und/oder Praxiserfahrungen) haben Sie bislang gemacht? Diskutieren Sie die Erfahrungen vor dem Hintergrund dieser Vorlesung.

Ich war in der Sekundarstufe an einer Oberschule, die sehr heterogene Klassen hatte. Im Durchschnitt sind mehr als die hälfte aller Schüler und Schülerinnen mit einem Migrationshintergrund aufgewachsen und beherrschten zwei Sprachen. Außerhalb der Schule oder in den Pausen hörte man die Schüler(-innen) untereinander sprechen. Im Unterricht hingegen, geschah dies nie. In Bezug auf die Vorlesung, sollte dies nicht so laufen. Im Unterricht hätte es den Schülern(-innen) so manchmal weitergeholfen, deren eigene Sprachkenntnisse mit einzubringen.

3) Was möchten Sie nach dem Besuch dieser Vorlesung bei Ihrer zukünftigen Unterrichtsgestaltung beachten? Welches Wissen und welche Fähigkeiten fehlen Ihnen dafür noch?

Wenn ich eines Tages Lehrerin werdensollte, dann möchte ich mich mehr auf die Sprachschwierigkeiten der Schüler konzentrieren, genauer beobachten und sie beim Lernen ermutigen und unterstützen. Ich hoffe auch, dass es mir gelingen wird, einen sprachsensiblen Unterricht zu gestalten. 

4) Wie muss Schule unserer mehrsprachigen Gesellschaft gestaltet sein? Welche Rahmenbedingungen müssen gegeben sein, damit Sie die Mehrsprachigkeit ihrer Schüler*innen einbeziehen und einen registersensiblen Fachunterricht gestalten können?

Meiner Meinung nach ist es wichtig, Schüler(-innen) mit Migrationshintergründen gleichermaßen zu behandeln und vor allem sollte es viel mehr respektiert werden, wenn Schüler(-innen) ihre Muttersprache sprechen. Vor allem dann,  wenn es ihnen helfen sollte ein besseres Verständnis im Unterricht aufzubauen. Es ist genauso wichtig anderen Lehrern und Lehrerinnen zu vermitteln, dass es viele positive Aspekte mit sich bringen kann, eine andere Sprache zu lernen. Die Mehrsprachigkeit sollte als etwas alltägliches und positives angesehen werden und nicht als etwas abnormales.

RV09 – Heterogenitätskategorie Gender – Ansätze zur Entwicklung einer interkulturellen gendersensiblen Pädagogik (Dr. Christoph Fantini)

1. Erläutern Sie das in der Vorlesung thematisierte Spannungsfeld zwischen Inszenierung und Zuschreibung in Bezug auf Genderdynamiken und -pädagogik in der Schule. Nehmen Sie dafür Bezug auf die in der Vorlesung genannten theoretischen Ansätze.
In der Pädagogik stellt die Genderdynamik ein zunehmendes Problem dar. Es gibt zwei Aspekte in Bezug auf die Genderdynamiken. Zum ersten, die Inszenierung und zum zweiten, die Zuschreibung. Die Zuschreibung erfolgt durch die Seite der Lehrer(-innen). Beispielsweise entstehen hier häufiger Stereotypen wie, dass Schülerinnen meist eine stärkere Sozialkompetenz besitzen und sich oftmals ruhiger verhalten als Schüler. Das sogennante Spannungsfeld entsteht durch Schüler(-innen), die ihr eigenes selbst inszenieren und dementsprechend handeln. Jedem Kind werden verschiedene Eigenschaften und Charakteristika zugeschrieben, welche sie auf ihren Lebensweg begleiten. Eine Inszenierung erfolgt entweder auf Grund biologischer Faktoren sowie durch die Erziehung des Kindes. Manches kann deren Leistungen erschweren. Wenn aber beispielsweise deren Verhalten, Kleidungsstil, oder andere Merkmale nicht den Erwartungen einer Lehrenden Person entspricht, werden Spannungen erzeugt. Lehrer(-innen) kategorisieren Schüler(-innen) nach ihren geschlechterspezifischen Gruppen (männlich, weiblich) und treffen aufgrund des Geschlechts Annahmen über ihren Schüler(-innen), welche das Spannungsfeld verstärken. So entsteht wiederum das „Schubladensystem“. Dies ist ein wichtiger Aspekt zwischen Spannungsfeld und Inszenierung. Es ist wichtig, die Genderdynamik zu verstehen und reflektieren, um der Selbstinszenierung entgegenzuwirken und unter Schülern(-innen) eine Ausgrenzung zu vermeiden.
2. Reflektieren Sie ihre bisherigen Praxiserfahrungen aus der eigenen Schulzeit und ersten Praktika zum schulischen „Genderplay“, möglichst unter Bezugnahme auf mindestens ein anderes Heterogenitätsfeld der Ringvorlesung, wie Sprache, soziokultureller Background, Leistung, Inklusion.
Ganz stark ausgeprägt waren die Erfahrungen im Sport- und Kunstunterricht. Im Sportunterricht wurden beispielsweise die Geschlechter nach Leistungen aufgeteilt. Die Jungen spielten eher Fußball, während die Mädchen sich mehr mit Turnen/Leichtathletik auseinandersetzten. Im Kunstunterricht waren die Mädchen meist interessierter künstlerische Fähigkeit zu entwickeln als die Jungen. Zudem wurden Mädchen meist besser bewertet, da sie sich mehr am Unterricht beteiligten, indem sie sich meldeten, mehr auf Fragen eingegangen sind, etc.
3. Formulieren Sie eine Beobachtungsaufgabe für kommende Praktika zum Thema „gendersensible Pädagogik“, auch hier möglichst unter Bezugnahme auf mindestens ein anderes Heterogenitätsfeld der Ringvorlesung, wie Sprache, soziokultureller Background, Leistung, Inklusion, um deutlich zu machen, dass die Kategorie Gender nicht für sich steht, sondern andere Dimensionen von Heterogenität oftmals wesentlich mit beeinflusst.
Wie gehen Schülerinnen und Schüler im Unterricht miteinander um? Wie Verhalten sie sich gegenüber?  Achtet die Lehrkraft auf die Zusammensetzung einer heterogenen Gruppe? Wie drastisch unterscheiden sich die Leistungsbeurteilungen der Schüler(-innen) im jeweiligen Unterrichtsfach? Wie werden sie bewertet? Nach welchen Kriterien wird vorgegangen?

RV08–Heterogenität und Inklusion im Deutschunterricht (Prof. Dr. Matthis Kepser)

  1. Greiner (2019) formuliert verschiedene Dilemmata, die mit der Forderung nach Inklusion an den Schulen verbunden sind. Nehmen Sie zu dreien Ihrer Wahl Stellung.

Autonomiedilemma

Auf der einen Seite kann Autonomes Lernen im Unterricht Schülern(-innen) dabei helfen beim selbstständigen lernen verantwortungsbewusster zu werden. Auf der anderen Seite kann es genau das Gegenteil auslösen. Weil Schüler(-innen) dadurch frei wählen dürfen, entscheiden viele sich dazu nichts zutun. Autonomie kann deswegen nur den Schülern(-innen) entgegenwirken, die Verantwortung tragen und auch etwas lernen wollen. Es kann hierbei auch zu einer Abgrenzung der „Leistungsschwächeren“ führen, da man diese Schüler(-innen) dabei von „Leistungsstärkeren“ differenziert. 

Differenzstärkungsdilemma

Jeder Mensch ist anders. Durch das Differenzstärkungsdilemma wird versucht, die Unterschiede in der Leistung oder im Verhalten zu verhindern oder sogar ganz auszuschließen. Jeder Schüler soll auf den gleichen Stand gebracht werden. Schüler, die beispielsweise langsamer im rechnen sind, beanspruchen mehr Zeit. Jedoch sind dies Eigenschaften, die verbessert werden können und sollten. Schüler(-innen), die beispielsweise sehr gut in Mathe sind, sollte mehr Lernmaterial angeboten werden und dazu beitragen den „Leistungsschwächeren“ Schülern(-innen) zu helfen. Dadurch entwickelt sich eine Motivation auf beiden Seiten. Die schwächeren Schüler(-innen) erhalten Hilfe und werden motiviert weiterhin zu lernen, während die helfenden Schüler(-innen) motiviert werden zu helfen und weiterhin präsent sind.

Kategorisierungsdilemma

Es ist wichtig jeden(r) Schüler(-in) gleichermaßen zu helfen und zu unterstützen, da durch die Unterstützung die Förderschwerpunkte besser verstanden werden. Die Lehrperson sollte ein wenig verstehen über individuelle Bedürfnisse, Stärken und Schwächen, sowie der soziale Hintergrund jedes(r) Schülers(-in). Jedoch kann durch die Kategorisierung schneller das Konzept einer „Schublade“ entstehen. Das lernen wird immer individuell auf jeden Schüler angepasst, jedoch sollte die Kategorisierung nicht in den Vordergrund gestellt werden, da die Chancengleichheit eher im Vordergrund stehen sollte. Beispielsweise „die schlauen, die regulären und die nicht so schlauen“. Das „Schubladendenken“ steht jedoch im Gegensatz zum Konzept einer Gleichberechtigung. Bei den Kategorien wird jeder Versuch der Inklusion verweigert. Deshalb ist es wichtig jeden Schüler gleichermaßen zu helfen und Schülern(-innen) beizubringen, einander zu helfen. Dies stellt eine Herausforderung für die Lehrenden dar.

  1. Die Vermittlung und Reflexion der deutschen Sprache ist nicht nur Aufgabe des Deutschunterrichts, sondern fächerübergreifendes Unterrichtsprinzip. Wo sehen Sie in Ihrem (ggf. zweiten) Fach Möglichkeiten, um

    a) Vielsprachigkeit als Ressource zu nutzen,

    Viele Sprachen sind voneinander beeinflusst und teilen viele Gemeinsamkeiten bzw. Ähnlichkeiten. Solche Faktoren können eine gute Möglichkeit sein, verschiedene Fächer durch Vielsprachigkeit zu vereinen. Im Englischunterricht können viele Wörter abgeleitet werden. Beispielsweise Wörter wie ’sing‘ (engl.) und ’singen‘ (deutsch), ’start‘ (engl.) und ’starten‘ (deutsch).

    b) gendersensibel Unterrichtsgegenstände auszuwählen und Aufgaben zu konstruieren. (ACHTUNG! Ein * genügt dafür nicht!)

Gerade im Sprachunterricht werden Themen immer häufiger beigebracht durch Film- und Audiodateien, sowie Leselektüren. Heutzutage werden immer mehr technische Hilfsmittel eingesetzt, die für alle Geschlechter interessant sein können. Die ausgewählten Themen sollen alle Gender ansprechen. Gendersensibilität ist ein wichtiges Thema welches im Unterricht durchaus stärker integriert werden sollte. Für Lehrende ist es eine Herausforderung, Unterrichtsthemen zu gestalten, die für alle Schüler interessant sein können. Durch die Einbeziehung aller Gender profitieren die Schüler. Ich bin der Meinung, dass es durchaus möglich ist eine Unterrichtseinheit abwechslungsreich zu gestalten. 

RV05-Mathematische Leistungsunterschiede – empirische Befunde und Konsequenzen für den Mathematikunterricht (Prof. Dr. Christine Knipping)

1. Sind Unterschiede in den mathematischen Leistungen von Schülerinnen und Schülern ein Grund zur Sorge? Welche Bedeutung kommt dem zweigliedrigen Schulsystem (Oberschule / Gymnasien) in Bremen diesbezüglich zu?

Zur Lösung von Problemen erweist sich die Mathematik im Alltag als sinnvoll. In der Schule wird Schüler(-innen) beigebracht, wie man bestimmte Aufgaben oder Formeln lösen kann. Heutzutage gehört es zu einer guten Bildung dazu, Strategien zu entwickeln und zu beherrschen. Diese erweisen sich vor allem im Berufsleben als Vorteil. Die Mathematik begleitet uns während der gesamten Schullaufbahn und kann auch nicht abgewählt werden. (Zumindest in meiner Erfahrung) Schüler(-innen), die schwächer in Mathematik sind, wird geholfen bessere Leistungen zu erbringen und somit wieder auf den gleichen Leistungsstand zu gelangen wie der Rest der Schüler(-innen). Im zweigliedrigen Schulsystem können sich Lehrer(-innen) auf dem Gymnasium um die Leistungsstarken Schüler(-innen) konzentrieren, während in der Oberschule der Fokus auf die „durchschnittlichen“ gelegt wird. (Was nicht heißen soll, dass es auf der Oberschule nur durchschnittliche oder auch schlechte Schüler gibt. Auf dem Gymnasium können Leistungsstarke Schüler(-innen) nur gleichzeitig gefordert werden) Bezüglich des Mathematikunterrichts gibt es auch intern in jeder Klasse Unterschiede der Leistungen, die jede(r) Schüler(-in) erbringt. Trotzdem sollte im Mathematikunterricht das offene Vergleichen der Leistungsniveaus so weit wie möglich untersagt werden. Hinsichtlich der Frage, ob die Leistungsunterschiede in Mathematik ein Grund zur Sorge darstellen, wäre ein Grund wenn sich die Leistungsspanne der Schüler(-innen) sehr weit differenzieren. Als Lehrende könnte es schwierig werden die Förderung aller Schüler(-innen) gerecht zu werden.

2. Spielen im Mathematikunterricht, kann das angesichts von Leistungsunterschieden ein Ansatz sein? Beziehen und begründen Sie eine Position aus Lehrenden-Sicht, die auch Schülersichtweisen einbezieht.

Besonders Leistungsschwache Schüler(-innen), die viele Probleme im Mathematikunterricht aufweisen, werden unmotiviert sich an Mathematik zu beteiligen. Ein Spiel kann eine(n) Schüler(-in) wieder motivieren am Mathematikunterricht aktiv teilzunehmen. Jedoch müssen die Spiele gut durchdacht sein und sollten eine(n) Schüler(-in) nicht zeigen, dass sich dieser durch seine Leistungsschwachheit unterlegen fühlen muss. Aus der Sicht eines(-er) Schüler(-in) kann dies ein nettes Beispiel sein, um Mathematik mit anderen Methoden zu erlernen.

3. Spielen kann im Handeln „stecken bleiben“, das Denken kommt zu kurz. Formulieren Sie zwei Fragen, welche Ihnen helfen können, mögliche Denkhandlungen von Lernenden zu beobachten.

1. Frage: Beteiligen sich alle Schüler(-innen) gemeinsam am Spiel? (Haben sich alle gleichermaßen eingebracht?)

2. Frage: Verstehen die Schüler(-innen) den Inhalt des Spiels?

Es ist wichtig zu beobachten, ob alle Schüler(-innen) den Sinn des Spiels verstanden haben, oder ob sie vorgeben das Spiel verstanden zu haben und sich an die wenden, die dem Inhalt folgen konnten. Die Lösung sollte für alle gleich und verständlich sein sowie der Weg bzw. das strategische Vorgehen. Jedoch fühlen sich Leistungsschwache manchmal dazu gezwungen, den Lösungsweg durch eine andere Richtung zu finden. Hier sollte es wichtig sein, zu verstehen wo das Problem liegt und den/die Schüler(-in) auf dem Weg zu unterstützen, den richtigen Lösungsweg zu finden und zu verstehen.

4. Benennen Sie zwei unterschiedliche Möglichkeiten, wie Sie als Lehrkraft ausgehend vom Spielen eine weitere kognitive Aktivierung von Lernenden anregen können.

Eine Möglichkeit wäre ein Spiel zu entwickeln, in dem Schüler(-innen) aktiv und physisch teilnehmen können. Dies könnte ein Spiel sein wie „Wer wird Millionär? Nur wird in dem Spiel die Klasse in zwei Gruppen eingeteilt. Es wird eine Quiz Frage gestellt und die Schüler(-innen) müssen so schnell wie möglich die Frage beantworten. Die Schüler(-innen) beraten sich in der Gruppe. Die Gruppe, die denkt die korrekte Antwort zu haben, lässt einen aus der Gruppe zur Tafel rennen und schreibt die Antwort an. Die Gruppe mit der korrekten Antwort erhält einen Punkt. Hier werden die Schüler(-innen) dazu aufgefordert sich schnelles Rechnen anzutrainieren. Jedoch sollte der Lehrende immer darauf achten, dass der Druck gute Leistungen zu erbringen den/die Schüler(-in) nicht zu sehr bedrückt. Durch die Gruppeneinteilung erlernt der/die Schüler(-in) Teamarbeit. Außerdem ist kein(e) Schüler(-in) somit auf sich allein gestellt und hat die Chance sich in der Gruppe an der Aufgabe zu beteiligen um das Team gemeinsam zum Sieg zu führen.

Eine weitere Möglichkeit wäre die Benutzung von Gegenständen, wie zum Beispiel Würfel oder geometrische Figuren. Hier entsteht kein Leistungsdruck. Es entsteht hierbei eine inhaltliche Verknüpfung zum Thema. Würfel können beispielsweise immer gut beim Wahrscheinlichtkeitsrechnen angewendet werden.

 

RV02-(Welt-)Gesellschaftliche Veränderungen, Migration und die Reaktion von Schule – ein Blick auf schulpolitische Hintergründe, Strukturen und Konzepte

1. Was ist gemeint mit einer ’nationalen Orientierung des Bildungssystems‘?
Woran kann das festgemacht werden im Hinblick auf seine Zielgruppen,
Inhalte/Fächer, Strukturen? (denken Sie hier auch an ihre eigenen Erfahrungen
aus der Schulzeit zurück)

Unter der nationalen Orientierung des Bildungssystems wird vorgesehen, dass sich das Bildungssystem größtenteils auf den Nationalstaat bezieht. Die Bildung bezieht sich hauptsächlich auf nationale Themen des Staates. Im Geschichtsunterricht, Politikunterricht sowie im Religionsunterricht sind überwiegend die Werte und Inhalte der Nation (Deutschland) relevant. Der Lehrinhalt in solchen Fächern fokussiert sich auf die deutsche Perspektive. Es werden in den Fächern Geschichte und Politik hauptsächlich die Themen behandelt, in denen Deutschland eine Rolle spielt. Sehr interessant im Fach Deutsch ist zu erkennen, dass sich die Lehrinhalte auf die deutsche Literatur beziehen. Kinder mit Migrationshintergrund wurden daher kaum berücksichtigt. Ebenfalls wird hauptsächlich in der deutschen Sprache unterrichtet. Besonders Kinder, die noch nicht lange in Deutschland leben und die deutsche Sprache kaum beherrschen, haben Schwierigkeiten diesen deutschen Bildungsstandard zu folgen. In meiner Schulzeit fing man an „Asylklassen“ zu bilden. In diesen Klassen wurden vorerst die einfachen Prinzipien der deutschen Sprache beigebracht. Selbst hier wurden nach wie vor die deutschen Ereignisse thematisiert. Auf andere Kulturen und Heimatländer wurde wenig Wert gelegt. Ich erinnere mich jedoch in meiner Abiturzeit, dass sich „Asylklassen“ eher abgekapselt haben. Was nicht daran lag, dass sie sich abkapseln wollten! Ich schätze es war leichter sich mit den „gleichen“ zu gesellen als zu versuchen auf andere zuzukommen. Meine Schule machte sich stark für eine „Schule ohne Rassismus“. Sie veranstalteten Workshops für eine Internationale Küche, Teamgeist entwickeln und mehr. Schüler(-innen) sollten sich verbünden und deren Vielfalt respektieren und schätzen. Ich war froh zu sehen, dass eine Multikulturelle Gesellschaft immer mehr angesehen wird. Jedoch ist der endgültige Weg dorthin noch lange nicht erreicht.

2. Was nehmen Sie aus dem öffentlichen Diskurs über ‚Migration als
Herausforderung für die Schule‘ und über sog. ‚Schüler mit
Migrationshintergrund‘ als Informationen wahr und welche (neuen?)
Perspektiven hat die Vorlesung dazu für Sie eröffnet?

Ich habe aus der Vorlesung gelernt, dass es heutzutage noch immer Probleme gibt keinen gerechten Begriff für „Migranten und Ausländer“ zu finden. Besonders in der Politik wird das Wort „Ausländer“ immer noch für diskriminierende Zwecke genutzt.  Dies ist für mich erschreckend und ärgert mich zutiefst. Es ist traurig, dass Schüler(-innen) mit Migrationshintergrund eine andere Position einnehmen müssen und benachteiligt werden. Es ist interessant zu sehen wie groß das Thema immer noch ist ein(e) Schüler(-in) mit Migrationshintergrund zu sein. Ich selbst bin eine Schülerin mit Migrationshintergrund. Wie jeder andere wurden mir die Lehrinhalte anhand des deutschen Bildungsstandards beigebracht. Ich finde jedoch, dass die Integration heutzutage noch stärker sein kann. Zudem fällt mir auf, dass heutzutage immer noch eine Barriere steht zwischen Menschen, wenn verschiedene Sprachen und Kulturen aufeinandertreffen. Die Vorlesung ist für uns eine gute Erklärung dafür, dass Vielfalt ein zunehmendes Thema in unserer Gesellschaft sein wird/sollte und dieses mit Vorsicht und ohne Diskriminierung zu behandeln ist.

3. Inwiefern kann das folgende Beispiel (siehe unten) von Betül
(Interviewausschnitt aus einer qualitativen Studie von Martina Weber) als
Ausdruck von ‚DoingCulture‘ durch Lehrer*innenhandeln im Unterricht
herangezogen werden? Erinnern Sie sich aus ihrer eigenen Schulzeit an ein
Beispiel für ‚DoingCulture‘ im Lehrer*innenhandeln?

Am Beispiel von Birgül fällt auf, dass die Lehrerin einen Stereotyp anwendet. Sie sieht ein typisches Beispiel aufgrund ihrer türkischen Kultur und Herkunft. Sie steckt ihre Schülerin vor allem in eine Schublade und verstärkt somit ihr denken, dass „alle gleich sind“. Das Verhalten der Lehrerin weist daraufhin, wie inkompetent sie ist und noch viel zu lernen hat, um Vorurteile einzustecken und der Kulturalisierung entgegenzukommen. Die Tatsache, dass Birgül in Deutschland geboren und aufgewachsen ist, beachtet sie nicht. In meiner Schulzeit gab es eine Reihe von Ereignissen, in welchen „Doing Culture“ stattgefunden hat. Es war jedoch zunehmend in der Grundschule/Oberschule. Oft wurden Fragen gestellt wie: „Ist das bei euch nicht auch so?“ Als wüsste man schon die Antwort darauf. Es wurde fast als selbstverständlich angesehen. So als müsse so etwas in ‚unserer Kultur‘ geschehen. Es wäre ja komisch wenn nicht.

RV01-Einführung in die Thematik und Systematik der Ringvorlesung

1. Bitte begründen Sie unter Rückgriff auf die Ausführungen in der Präsentation, warum Heterogenität im schulischen Kontext häufig als ´Herausforderung´, die bewältigt werden muss, wahrgenommen wird?

Eine Schulklasse ist ein Gemisch von Menschen mit verschiedener Herkunft, Sprache. Sie kommen aus verschiedenen sozialen Schichten, glauben an verschiedene Religionen und jeder von ihnen erlernt eine andere Bildung. Manche von ihnen wachsen auf mit Einschränkungen, wie Behinderungen. Mit Heterogenität sind meist diese Unterschiede gemeint. Demnach sollte der Unterricht an die Situationen der Schüler angepasst werden. Dies macht den Beruf herausfordernd.

2. Was ist damit gemeint, wenn von dem ´Konstruktionscharakter´ von Heterogenität die Rede ist? Bitte erklären Sie das in eigenen Worten.

Heterogenität ist ein Konstrukt der Gesellschaft. Sie unterteilen die Menschen, die von der Norm unserer Gesellschaft abweichen, welches auch bedeutet, dass sie die Uneinheitlichkeit von Individuen ist. Es ist eine eher subjektive Betrachtung als eine Objektive. Im Gegenteil ist die Homogenität die Einheitlichkeit. Homogenität bedeutet eine gleichartig zusammengesetzte Gruppe und alles was davon abweicht gilt als heterogen.

3.a. Welche Erfahrungen/Beobachtungen mit dem Umgang von Lehrer*innen mit verschiedenen Dimensionen von Heterogenität (AGG + soziale Schicht) haben Sie in ihrer Schulzeit gemacht? Bitte beschreiben Sie ein aus Ihrer Perspektive besonders positives oder auch negatives Beispiel.

Ein negatives Beispiel an das ich mich zu gerne erinnere ist eine Art von „Fragen und Antworten“ Spiel. Die Schüler mussten alle aufstehen. Der/Die Lehrer(-in) stellte eine passende Fragen zur Unterrichtseinheit (beispielsweise Mathematik). Der/die schnellste Schüler(-in), der/die die Antwort darauf kannte sollte sich melden. War die Antwort korrekt, dann durfte sich der/die jeweilige Schüler(-in) hinsetzen. Schüler(-innen), die sowieso schon genug Schwierigkeiten in diesen Fach hatten, und gewisse persönliche Benachteiligungen mit sich brachten, wurden auf die Probe gestellt. Innerlich wurden sie unter enormen Druck und Stress ausgesetzt. Niemand will der/die letzte stehende Schüler(-in) im Raum sein. Nur weil man keine richtige Antwort auf die Frage kennt. In einem Fall setzte sich der/die Leistungsschwache Schüler(-in) so unter Druck, dass diese(r) kaum noch klar denken konnte. Ganz negativ wurde es dann, als dem/der Schüler(-in) eine Frage wie 1+1 gestellt wurde. Einfach damit das Spiel endlich beendet werden konnte.

Ein besonders positives Beispiel aus meiner Erfahrung in der gesamten Schulzeit war, dass Leistungsschwache Schüler(-innen), vorallem aus sozial schwächeren Familien, die Möglichkeit hatten, privaten Unterricht während der Unterrichtsstunden zu erhalten. Wenn die Frage aufkam, ob alle den Unterricht folgen konnten, dann meldeten sich wenige. Es brachte die Erscheinung, dass alle Schüler(-innen) die Aufgaben verstanden. Dies führte bei einigen Schülern nach paar Wochen zur kompletten Überforderung. Viele Schüler(-innen) schafften dann doch noch den Anschluss. Den Übrigen fehlte die richtige Erklärung darüber und sie hatten angst fragen zu stellen. Es wäre vielleicht peinlich gewesen etwas zu fragen. Es wurde uns schon vor Wochen erklärt. Schüler(-innen), die im Unterricht nicht mehr hinterhergekommen sind und extreme Schwierigkeiten und Schwächen entwickelten, wurden einen(er) Nachhilfelehrer(-in) zugeteilt. Ein(e) Leistungsschwache(r) Schüler(-in) in Mathematik wurde beispielsweise aus dem Unterricht geholt und bekam die Möglichkeit ganz in Ruhe alles nachzuholen und sich alles erneut erklären zu lassen. Ziel war es den/die Schüler(-in) auf den neuesten Stand zu holen damit diese wieder am regulären Unterricht teilnehmen können.

 

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