{"id":43,"date":"2018-07-06T11:38:27","date_gmt":"2018-07-06T09:38:27","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/ademke\/?p=43"},"modified":"2018-07-06T11:38:27","modified_gmt":"2018-07-06T09:38:27","slug":"ein-rueckblick","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/ademke\/2018\/07\/06\/ein-rueckblick\/","title":{"rendered":"Ein R\u00fcckblick"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\">Ein weiteres Semester ist vorbei und dies wird der letzte Beitrag zur Ringvorlesung sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Durch die Ringvorlesung habe ich Neues gelernt und Dinge, die ich bisher noch nicht bewusst wahrgenommen habe, von anderen Perspektiven betrachten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Pr\u00e4konzepte sind ein Beispiel f\u00fcr eines der bisher unbewusst wahrgenommenen Dinge im (Schul-) Umfeld. Die Heterogenit\u00e4t von Gruppen war mir durchaus bewusst und auch die tatsache, dass Sch\u00fcler*innen auf verschiedenste Arten lernen kannte ich aus meinen eigenen Erfahrungen, aber dass sie, aufgrund unterschiedlicher sozialer Herkunft Probleme beim Verstehen einiger Aufgaben haben k\u00f6nnten, war mir nicht klar. Ein Grund hierf\u00fcr ist die von Andreas Klee genannte Raumtheorie nach Lotmann von 1970, nach der der Ausgangspunkt des Verstehens die Sozialisierung der jeweiligen Person sei, wodurch unterschiedliche Begriffsdefinitionen entstehen. Deshalb ist es wichtig bei Gespr\u00e4chen mit Sch\u00fcler*innen zun\u00e4chst eine gemeinsame Definition zu finden. Etwas, dass ich bereits zuvor wusste, mir aber sehr wichtig ist, ist die Aufgabe der Schule zum \u201cdemokratischen Denken\u201d zu erziehen. Etwas, das von Herrn Klee bereits zu Anfang seiner Vorlesung genannt wurde. Ein weiterer, f\u00fcr mich sehr interessanter Punkt, war die von Herrn Dr. Kulgemeyer angef\u00fchrte Beobachtung des unterschiedlichen Belohungsverhaltens von Lehrkr\u00e4ften gegen\u00fcber M\u00e4dchen und Jungen, nach der M\u00e4dchen eher f\u00fcr sozial-angepasstes Verhalten und Jungen eher f\u00fcr ihre fachliche Leistung gelobt werden. Die Vorlesung zu Deutsch als Zweitsprache gab mir ebenfalls einige neue Denkanst\u00f6\u00dfe. Bisher hatte ich mir nie wirklich Gedanken dar\u00fcber gemacht, ob es einen Unterschied zwischen Sch\u00fcler*innen mit Migrationshintergrund und Sch\u00fcler*innen mit Deutsch als Zweitsprache geben k\u00f6nnte. \u00dcber Seiteneinsteiger hatte ich bis zum Zeitpunkt der Vorlesung noch nicht geh\u00f6rt. Das Thema hat mich allerdings auch im Nachhinein noch besch\u00e4ftigt. Das Bremer Konzept der Vorkurse fand ich ebenfalls sehr spannend, da ich damit bisher nur wenige Kontaktpunkte hatte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Ich selbst studiere Englisch und Religion. Die Vorlesung von Frau Dr. Kenngott enthielt f\u00fcr mich nur wenige neue Aspekte. Etwas, das mir jedoch als sehr wichtig auffiel war ihre eigene Reflektion im Nachhinein. Sie selbst war der Meinung, dass sie den Vortrag andersrum h\u00e4tte gestalten sollen und mit der Diskussion h\u00e4tte einsteigen sollen. Dies ist eine F\u00e4higkeit, die ich mir selbst f\u00fcr meine sp\u00e4tere Lehrt\u00e4tigkeit aneignen m\u00f6chte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Im Rahmen meines Praktikums k\u00f6nnte ich mir vorstellen, dass ich den Umgang der Lehrkr\u00e4fte mit den verschiedenen Pr\u00e4konzepten der Sch\u00fcler*innen beobachte. Ob sie gemeinsame Definitionen suchen (und finden), ob sie den Unterricht individueller gestalten, oder sich doch auf das gleiche Ziel konzentrieren und versuchen die Sch\u00fcler*innen durch ein einheitliches Unterrichtskonzept zu unterrichten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein weiteres Semester ist vorbei und dies wird der letzte Beitrag zur Ringvorlesung sein. Durch die Ringvorlesung habe ich Neues gelernt und Dinge, die ich bisher noch nicht bewusst wahrgenommen habe, von anderen Perspektiven betrachten k\u00f6nnen. Pr\u00e4konzepte sind ein Beispiel f\u00fcr eines der bisher unbewusst wahrgenommenen Dinge im (Schul-) Umfeld. 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