{"id":486,"date":"2023-01-20T13:46:23","date_gmt":"2023-01-20T12:46:23","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/NIEO2\/?page_id=486"},"modified":"2023-03-10T17:44:50","modified_gmt":"2023-03-10T16:44:50","slug":"abbauen_und_abliefern-kobalt_in_der_drk","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/NIEO2\/personen-projekte-debatten\/abbauen_und_abliefern-kobalt_in_der_drk\/","title":{"rendered":"Kobalt in der Demokratischen Republik Kongo"},"content":{"rendered":"<div class=\"et_d4_element et_pb_section et_pb_section_0 et_pb_with_background  et_pb_css_mix_blend_mode et_section_regular et_block_section\" >\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_4_4 et_pb_column et_pb_column_0  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_image et_pb_image_0\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<span class=\"et_pb_image_wrap \"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2560\" height=\"854\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/NIEO2\/files\/logo_nieo2_twitter_titelbild-scaled.jpg\" alt=\"\" title=\"logo_nieo2_twitter_titelbild\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/NIEO2\/files\/logo_nieo2_twitter_titelbild-scaled.jpg 2560w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/NIEO2\/files\/logo_nieo2_twitter_titelbild-1280x427.jpg 1280w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/NIEO2\/files\/logo_nieo2_twitter_titelbild-980x327.jpg 980w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/NIEO2\/files\/logo_nieo2_twitter_titelbild-480x160.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 2560px, 100vw\" class=\"wp-image-127\" \/><\/span>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_1  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_4_4 et_pb_column et_pb_column_1  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_post_title et_pb_post_title_0 et_pb_bg_layout_light  et_pb_text_align_left\"   >\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_title_container\">\n\t\t\t\t\t<h1 class=\"entry-title\"><\/h1>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_2  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_4_4 et_pb_column et_pb_column_2  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_divider et_pb_divider_0 et_pb_space\"><div class=\"et_pb_divider_internal\"><\/div><\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_3  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_2_3 et_pb_column et_pb_column_3  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_0  et_pb_text_align_justified et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><h2 style=\"text-align: center\">Abbauen und Abliefern<\/h2>\n<h3>In der DR Kongo profitieren wenige vom Reichtum an Kobalt<\/h3>\n<p style=\"text-align: right\"><strong>von Sinisha Pfeifer und Marc Seuthe<\/strong><\/p>\n<p>Die Demokratische Republik Kongo hat die gr\u00f6\u00dften Kobaltvorkommen weltweit. Bei der Bev\u00f6lkerung kommt von diesem potentiellen Reichtum kaum etwas an. Das hat auch welthandelspolitische Gr\u00fcnde: In den 1970er-Jahren wurden Versuche, auf UN-Ebene mit einer sogenannten New International Economic Order die Beziehungen zwischen Nord und S\u00fcd gerechter zu gestalten, abgeschmettert.<\/p>\n<p>Das zentralafrikanische Za\u00efre war 1971 unabh\u00e4ngig geworden. Mit der Enteignung der verbliebenen kolonialen Minen und Plantagen 1973 sollte, so der damalige Au\u00dfenminister Bula Mandungu, \u201eder Boden, der Untergrund und alle ihre Ressourcen\u201c zum \u201ealleinigen Eigentum des Volkes von Za\u00efre werden\u201c. Wo vorher ausl\u00e4ndische Unternehmen Profit machten, sollte nun Wohlstand f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung entstehen. Die Enteignungswelle f\u00fchrte allerdings schnell zu einem Einbruch der Deviseneinnahmen. Die G\u00fcnstlinge der Regierung, denen die Unternehmen \u00fcbertragen wurden, wussten oft wenig mit ihnen anzufangen. Eine zeitgleiche globale Wirtschaftskrise, welche die Preise f\u00fcr die za\u00efrischen Rohstoffe rapide sinken und Investitionskredite knapp werden lie\u00df, tat ihr \u00fcbriges.<\/p>\n<p>Mandungu, der anderthalb Jahre nach der Enteignungswelle vor der UN-Generalversammlung zu \u201eEntwicklung und internationaler Kooperation\u201c sprach, f\u00fcgte daher gleich im n\u00e4chsten Satz hinzu, dass ausl\u00e4ndisches Kapital wieder hoch willkommen sei. Die Enteignung sei lediglich eine \u201eNormalisierung\u201c von Besitzverh\u00e4ltnissen gewesen, um \u201edie bestm\u00f6glichen Bedingungen f\u00fcr eine zuk\u00fcnftig positive Kooperation zwischen Za\u00efre und ausl\u00e4ndischen Investoren zu schaffen\u201c. Damit dr\u00fcckte er aus, was dem Land, wie vielen anderen Staaten im Globalen S\u00fcden, bis heute zu schaffen macht: Die Rohstoffe versprechen Wohlstand und Entwicklung; aber ohne das Kapital, das Know-how und die Marktdominanz transnationaler Unternehmen lassen sich die Rohstoffe nicht zu Geld machen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Die Weiterverarbeitung ist anderswo<\/h4>\n<p>Gegenw\u00e4rtig verspricht sich das Land, das mittlerweile in Demokratische Republik Kongo (DRK) umgetauft worden ist, neue Reicht\u00fcmer durch die Digitalisierung und den globalen Umstieg auf Elektromobilit\u00e4t. Denn f\u00fcr die Lithium-Ionen-Akkus in Smartphones, Laptops und E-Autos wird das Schwermetall Kobalt ben\u00f6tigt. Die DRK verf\u00fcgt nach Angaben der Bundesanstalt f\u00fcr Geowissenschaften und Rohstoffe mit einem Volumen von etwa 3,5 Millionen Tonnen \u00fcber knapp die H\u00e4lfte der globalen Vorkommen. Schon heute steht die DRK mit einem Anteil von \u00fcber 70 Prozent an der Spitze der weltweiten Gesamtf\u00f6rderung. Bis 2026 soll die globale Kobaltf\u00f6rderung von 170.000 Tonnen auf bis zu 225.000 Tonnen steigen. Ein gro\u00dfer Teil davon w\u00fcrde in der DRK gef\u00f6rdert. Die Regierung des zentralafrikanischen Landes sieht erneut die Chance, sich aus postkolonialen Strukturen zu l\u00f6sen.<\/p>\n<p>Die Regierung setzt dabei auf einen Neo-Extraktivismus, der die Chancen rohstoffbasierter Entwicklung ins Zentrum stellt. Der Verkauf von Bodensch\u00e4tzen macht 95 Prozent der Exporterl\u00f6se aus. Im Zuge einer Liberalisierung wurde die Wirtschaft nach Ende des Zweiten Kongokriegs (1998-2003) weit f\u00fcr ausl\u00e4ndisches Kapital ge\u00f6ffnet. Diese \u00d6ffnung fiel mit den hohen Rohstoffpreisen der 2000er-Jahre zusammen. Es schien, als erhalte die DRK wie andere L\u00e4nder im Globalen S\u00fcden eine neue Entwicklungsperspektive. Im Sinne des Neo-Extraktivismus sollten ausl\u00e4ndische Investor*innen die grundlegende Infrastruktur bauen und die notwendigen Devisen erwirtschaften, so dass eine nationale wirtschaftliche Entwicklung in Gang gesetzt w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Doch die wirtschaftliche Teilhabe der DRK am Endprodukt bleibt \u00e4u\u00dferst gering. Das Land erh\u00e4lt nur einen Bruchteil der Profite aus Batterien. Um die eigenen Ertr\u00e4ge zu steigern, erkl\u00e4rte die DRK Kobalt im November 2019 zum strategischen Mineral \u2013 damit wird nun eine F\u00f6rderabgabe von zehn Prozent der Exporterl\u00f6se, anstatt der bisherigen 3,5 Prozent, f\u00e4llig. Die Ma\u00dfnahme sollte zudem den sinkenden Einnahmen durch schwankende Weltmarktpreise entgegenwirken. Der Kobaltpreis von 2018 war binnen eines Jahres um Zweidrittel gesunken. Das Schweizer Unternehmen Glencore, der weltweit umsatzst\u00e4rkste Bergbaukonzern, reagierte mit der Schlie\u00dfung der gr\u00f6\u00dften Kobalt-Mine des Landes in Mutanda. Glencore konnte so die Preise f\u00fcr Kobalt wieder in die H\u00f6he dr\u00fccken. Aber hunderte kongolesische Bergarbeiter*innen verloren ihre Einnahmequelle und dem Staat entgingen Deviseneinnahmen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Grenzen des Entwicklungsmodells<\/h4>\n<p>Um den eigenen Anteil an der Wertsch\u00f6pfung zu steigern, m\u00fcsste in der DRK eine eigene verarbeitende Industrie aufgebaut werden. Doch angesichts des technologischen R\u00fcckstands ist das gegenw\u00e4rtig illusorisch. Der Gro\u00dfteil des Kobalts wird nach China gebracht und dann in Akkus und Batterien weiterverarbeitet. Gerade die Handelsbeziehungen zwischen der DRK und China verdeutlichen die Grenzen des neo-extraktivistischen Entwicklungsmodells. 2007 erteilte die staatliche chinesische Exim-Bank Kreditzusagen von 6,5 Milliarden Dollar f\u00fcr den Ausbau der kongolesischen Infrastruktur durch chinesische Unternehmen. Die Erschlie\u00dfung des Landes sollte so vorangebracht werden. Die Gegenleistung bestand in Abbaurechten f\u00fcr Bodensch\u00e4tze. Organisiert wurde der Deal durch das Gemeinschaftsunternehmen Sicomines, bestehend aus staatlichen chinesischen Konzernen und dem alteingesessenen kongolesischen Staatsunternehmen Gecamines. In den folgenden Jahren wurde das Projekt, nachdem die Exim-Bank zu hohe Risiken sah und der Internationale W\u00e4hrungsfonds vor einer zu hohen Verschuldung der DRK warnte, abgespeckt. 2009 belief sich die Kredith\u00f6he noch auf drei Milliarden Dollar. Nur ein Teil der Versprechen wurde in die Tat umgesetzt. Der Direktor von 'Southern Africa Ressource Watch', Claude Kabemba, analysierte, dass \u201edie meisten kongolesischen B\u00fcrger den Beitrag Chinas zur Entwicklung der Demokratischen Republik Kongo sch\u00e4tzen und das Abkommen begr\u00fc\u00dfen. Aber gleichzeitig kritisieren sie die Geheimhaltung und mangelnde Vorbereitung.\u201c<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich sind die chinesischen Infrastrukturinvestitionen weit hinter den Abmachungen zur\u00fcckgeblieben. Kabemba schreibt 2016, dass sich die Infrastrukturausgaben Chinas auf etwa 750 Millionen Dollar belaufen. Das ist weniger als ein Drittel der vereinbarten Summe. Neuere verl\u00e4ssliche Zahlen sind nicht zu finden. Das verweist auch auf die Intransparenz dieser Gesch\u00e4fte. Dass die Regierung die chinesischen Partner nicht st\u00e4rker kritisierte, lag vermutlich an einem anderen Umstand: Gem\u00e4\u00df der Menschenrechtsorganisation Global Witness beinhaltete der Vertrag einen \u201eUnterschriftenbonus\u201c von 250 Millionen Dollar, der direkt an die kongolesische Regierung und Pr\u00e4sident Kabila flie\u00dfen sollte.<\/p>\n<p>Zugleich versto\u00dfen transnationale Unternehmen gegen Arbeitsschutzbestimmungen. Rund 80 Prozent des Kobalts wird industriell von gro\u00dfen Unternehmen gef\u00f6rdert. In einer Umfrage der britischen NGO Rights and Accountability in Development beklagten Arbeiter*innen ihre geringe Bezahlung. Die L\u00f6hne liegen oft bei nur drei Dollar am Tag, Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeitr\u00e4ge werden umgangen. Die Unternehmen stellen oft nicht die notwendige Schutzkleidung zur Verf\u00fcgung. Auf Kritik k\u00f6nnen physische \u00dcbergriffe folgen. Das B\u00fcndnis zwischen Kapital und Staat im Bergbausektor wird auch durch die Rolle von Polizei und Milit\u00e4r deutlich, welche die Minen vor unerw\u00fcnschtem Zutritt unabh\u00e4ngiger Medien sch\u00fctzen.<\/p>\n<h4><\/h4>\n<h4>Es ginge auch anders<\/h4>\n<p>Die oben zitierte Rede hielt Za\u00efres Au\u00dfenminister Mandungu 1974 w\u00e4hrend der siebten Sondertagung der UN-Generalversammlung, auf der \u00fcber eine \u201eNew International Economic Order\u201c (NIEO) beraten wurde. Die Idee war, internationale Wirtschaftsbeziehungen zugunsten der L\u00e4nder im Globalen S\u00fcden zu reformieren. Die Protagonist*innen der NIEO schlugen Ma\u00dfnahmen vor, um die Machtverh\u00e4ltnisse zwischen transnationalen Unternehmen und Staaten im Globalen S\u00fcden nachhaltig zu ver\u00e4ndern. Ausgangspunkt war das souver\u00e4ne Recht der Staaten, die Gewinne aus den heimischen Ressourcen zu kontrollieren. Internationale Produzentenb\u00fcndnisse nach Vorbild des \u00d6lkartells OPEC sollten die Rohstoffpreise stabilisieren. Ein internationaler Notfallfonds sollte Preisschwankungen ausgleichen. Um gr\u00f6\u00dferen Wert aus den Rohstoffen zu sch\u00f6pfen, sahen die NIEO-Entw\u00fcrfe einen Technologietransfer an den Globalen S\u00fcden vor. Handelsvorteile f\u00fcr L\u00e4nder im S\u00fcden sollten ihre Industrien auf dem Weltmarkt wettbewerbsf\u00e4higer machen.<\/p>\n<p>Die Industriel\u00e4nder und die in ihnen ans\u00e4ssigen transnationalen Unternehmen waren von diesen Vorschl\u00e4gen zur Schw\u00e4chung ihrer Machtposition nicht begeistert und verhinderten die Umsetzung der NIEO. Der DRK verblieb einzig das Recht, die eigenen Ressourcen mit geringen Gewinnen zu verkaufen. Die Wertsch\u00f6pfung findet im Ausland statt, w\u00e4hrend in der DRK nur eine kleine Staatsklasse profitiert. Anders als Mandungu in seiner Rede behauptete, wurden die Ressourcen durch die Enteignung von 1973 nur nominell zum Eigentum des Volkes. Faktisch teilen die Staatsklasse und ausl\u00e4ndische Unternehmen die Profite unter sich auf.<\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_d4_element et_pb_column_1_3 et_pb_column et_pb_column_4  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_divider_1 et_pb_space et_pb_divider_hidden\"><div class=\"et_pb_divider_internal\"><\/div><\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_image et_pb_image_1\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<span class=\"et_pb_image_wrap \"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"572\" height=\"180\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/NIEO2\/files\/Iz3w.svg.png\" alt=\"\" title=\"Iz3w.svg\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/NIEO2\/files\/Iz3w.svg.png 572w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/NIEO2\/files\/Iz3w.svg-480x151.png 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 572px, 100vw\" class=\"wp-image-489\" \/><\/span>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_1  et_pb_text_align_justified et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p>Der Artikel\u00a0 \"<strong>Abbauen und Abliefern<\/strong>\", erschien zun\u00e4chst in der Zeitschrift <em><a href=\"https:\/\/www.iz3w.org\/\">informationszentrums 3. welt<\/a> (<\/em>iz3w), Ausgbe November\/Dezember 2022. Seit 1968 setzt sich der Tr\u00e4gerverein des iz3w <em>Aktion Dritte Welt e.V. <\/em>kritisch mit asymmetrischen S\u00fcd-Nord-Beziehungen auseinander, informiert in seiner Zeitschrift <a href=\"https:\/\/www.iz3w.org\/redaktionkollektiv\"><em>iz3w <\/em><\/a>und im Radio <a href=\"https:\/\/www.iz3w.org\/suednordfunk\"><em>s\u00fcdnordfunk <\/em><\/a>\u00fcber s\u00fcdnordpolitische Themen und leistet Bildungsarbeit, etwa f\u00fcr <a href=\"https:\/\/www.iz3w.org\/fernsicht\">rassismuskritische Menschenrechtsarbeit<\/a> und zu <a href=\"https:\/\/www.iz3w.org\/freiburg-postkolonial\">Spuren des Kolonialismus<\/a> in Freiburg.<\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_divider_2 et_pb_space et_pb_divider_hidden\"><div class=\"et_pb_divider_internal\"><\/div><\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_image et_pb_image_2\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<span class=\"et_pb_image_wrap \"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1707\" height=\"2560\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/NIEO2\/files\/pexels-aboodi-vesakaran-13966976-scaled.jpg\" alt=\"cc0&lt;br \/&gt;\nFoto von: Aboodi Vesakaran\" title=\"pexels-aboodi-vesakaran-13966976\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/NIEO2\/files\/pexels-aboodi-vesakaran-13966976-scaled.jpg 1707w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/NIEO2\/files\/pexels-aboodi-vesakaran-13966976-1280x1920.jpg 1280w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/NIEO2\/files\/pexels-aboodi-vesakaran-13966976-980x1470.jpg 980w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/NIEO2\/files\/pexels-aboodi-vesakaran-13966976-480x720.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1707px, 100vw\" class=\"wp-image-495\" \/><\/span>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_toggle et_pb_toggle_0 et_pb_toggle_item  et_pb_toggle_close\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<h5 class=\"et_pb_toggle_title\">Literatur<\/h5>\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_toggle_content clearfix\"><p>Battery.news.de (2012): Glencore schlie0t weltgr\u00f6\u00dfte Kobaltmine, 13.08.2019. Text abrufbar unter: <a href=\"https:\/\/battery-news.de\/index.php\/2019\/08\/12\/glencore-schliesst-weltgroesste-kobaltmine\/\">https:\/\/battery-news.de\/index.php\/2019\/08\/12\/glencore-schliesst-weltgroesste-kobaltmine\/<\/a><\/p>\n<p>Bundesantsalt f\u00fcr Geowissenschaften und Rohstoffe (2019): Analyse des artinasalen Kupfer-Kobalt-Sektors in den Provinzen Haut-Katanga und Lualaba in der Demokratischen Republik Kongo, Hannover. Text abrufbar unter: <a href=\"https:\/\/www.bgr.bund.de\/DE\/Themen\/Min_rohstoffe\/Downloads\/lieferketten_abbaubedingungen_artisanaler_Cu-Co-Sektor_DR_Kongo_de.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=3\">https:\/\/www.bgr.bund.de\/DE\/Themen\/Min_rohstoffe\/Downloads\/lieferketten_abbaubedingungen_artisanaler_Cu-Co-Sektor_DR_Kongo_de.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=3<\/a><\/p>\n<p>Bundesantsalt f\u00fcr Geowissenschaften und Rohstoffe (2021): Lieferketten und Abbaubedingungen im artinasalen Kupfer-Kobalt-Sektor der Demokratischen Republik Kongo, Hannover. Text abrufbar unter: <a href=\"https:\/\/www.bgr.bund.de\/DE\/Themen\/Min_rohstoffe\/Downloads\/lieferketten_abbaubedingungen_artisanaler_Cu-Co-Sektor_DR_Kongo_de.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=3\">https:\/\/www.bgr.bund.de\/DE\/Themen\/Min_rohstoffe\/Downloads\/lieferketten_abbaubedingungen_artisanaler_Cu-Co-Sektor_DR_Kongo_de.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=3<\/a><\/p>\n<p>Deutschlandfunk (2022): Der hohe Preis f\u00fcr Elektroautos und Smartphones. 31.08.2022. Text abrufbar unter: https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/kobaltabbau-im-kongo-der-hohe-preis-fuer-elektroautos-und-100.html<\/p>\n<p>Dietz, Kristina (2020): Bergbau und Extraktivismus, In: Fischer, Thomas (Hrsg.)\/ Klengel, Susanne (Hrsg.)\/ Pastans Buelvas, Eduardo (Hrsg.) (2017) Kolumbien heute: Politik, Wirtschaft, Kultur. S.363-380<\/p>\n<p>DW.com (2018): Kongo: Streit um neues Bergbaugesetz, 29.03.2012, Text abrufbar unter: <a href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/kongo-streit-um-neues-bergbaugesetz\/a-43156112\">https:\/\/www.dw.com\/de\/kongo-streit-um-neues-bergbaugesetz\/a-43156112<\/a><\/p>\n<p>Kobermayer, Ben (2021): Die politische \u00d6konomie des Bergbaus in der Demokratischen Republik Kongo. Text abrufbar unter: <a href=\"https:\/\/www.centrum3.at\/fileadmin\/downloads\/VWA\/2021\/VWA_Kobermaier_Bergbau_Kongo.pdf\">https:\/\/www.centrum3.at\/fileadmin\/downloads\/VWA\/2021\/VWA_Kobermaier_Bergbau_Kongo.pdf<\/a><\/p>\n<p>Rights and Accountability in Development (2009): Chinese mining operations in Katanga Democratic Republic of the Kongo. Text abrufbar unter: https:\/\/www.raid-uk.org\/sites\/default\/files\/drc-china-report.pdf<\/p>\n<p>NZZ (2018): Kongo-Kinshasa erh\u00f6ht Steuern f\u00fcr Bergbau-Unternehmen, 10.03.2018, Text abrufbar unter: https:\/\/www.nzz.ch\/wirtschaft\/kongo-erhoeht-steuern-fuer-bergbau-unternehmen-ld.1364754<\/p>\n<p>Spiegel (2021): Chinas schmutziges Gesch\u00e4ft im Kongo, 01.12.2021, Text abrufbar unter: https:\/\/www.spiegel.de\/ausland\/chinas-schmutziges-geschaeft-im-kongo-a-f9527d7a-c98d-4b05-b49c-c759dbc77083<\/p>\n<p>Taz (2022): Weltgr\u00f6\u00dfte Kobaltmine schlie\u00dft, 08.08.2019. text abrufbar unter: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Bergbaukrise-im-Kongo\/!5614127\/\">https:\/\/taz.de\/Bergbaukrise-im-Kongo\/!5614127\/<\/a><\/p>\n<p>Zeit (2019): Unser Klimaschutz, ihr Leid. In Zeit net am 03.02.2019. Text abrufbar unter: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2019-01\/demokratische-republik-kongo-energiewende-rohstoff-lieferant-praesident-felix-tshisekedi\/komplettansicht\">https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2019-01\/demokratische-republik-kongo-energiewende-rohstoff-lieferant-praesident-felix-tshisekedi\/komplettansicht<\/a><\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":8721,"featured_media":0,"parent":99,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"class_list":["post-486","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/NIEO2\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/486","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/NIEO2\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/NIEO2\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/NIEO2\/wp-json\/wp\/v2\/users\/8721"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/NIEO2\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=486"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/NIEO2\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/486\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":679,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/NIEO2\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/486\/revisions\/679"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/NIEO2\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/99"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/NIEO2\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=486"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}