{"id":182,"date":"2022-09-27T13:57:32","date_gmt":"2022-09-27T11:57:32","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/NIEO2\/?page_id=182"},"modified":"2023-02-07T11:58:08","modified_gmt":"2023-02-07T10:58:08","slug":"fairtrade","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/NIEO2\/das-erbe-der-nieo\/fairtrade\/","title":{"rendered":"Fairtrade"},"content":{"rendered":"<div class=\"et_d4_element et_pb_section et_pb_section_0 et_pb_with_background  et_pb_css_mix_blend_mode et_section_regular et_block_section\" >\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_4_4 et_pb_column et_pb_column_0  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_image et_pb_image_0\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<span class=\"et_pb_image_wrap \"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2560\" height=\"854\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/NIEO2\/files\/logo_nieo2_twitter_titelbild-scaled.jpg\" alt=\"\" title=\"logo_nieo2_twitter_titelbild\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/NIEO2\/files\/logo_nieo2_twitter_titelbild-scaled.jpg 2560w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/NIEO2\/files\/logo_nieo2_twitter_titelbild-1280x427.jpg 1280w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/NIEO2\/files\/logo_nieo2_twitter_titelbild-980x327.jpg 980w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/NIEO2\/files\/logo_nieo2_twitter_titelbild-480x160.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 2560px, 100vw\" class=\"wp-image-127\" \/><\/span>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_1  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_4_4 et_pb_column et_pb_column_1  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_post_title et_pb_post_title_0 et_pb_bg_layout_light  et_pb_text_align_left\"   >\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_title_container\">\n\t\t\t\t\t<h1 class=\"entry-title\"><\/h1>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_2  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_1_2 et_pb_column et_pb_column_2  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_0  et_pb_text_align_justified et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p>Der Kaffee am morgen oder die Schokoloade nach dem Mittagessen: Viele von uns konsumieren regelm\u00e4\u00dfig G\u00fcter mit dem Siegel \"Fairtrade\". Aber was genau verbirgt sich dahinter, wo liegen die Grenzen von Fairtrade und wie h\u00e4ngt die Fairtrade-Bewegung mit der NIEO zusammen?<\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_d4_element et_pb_column_1_2 et_pb_column et_pb_column_3  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_image et_pb_image_1\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<span class=\"et_pb_image_wrap \"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1707\" height=\"2560\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/NIEO2\/files\/pascal-meier-KriW_PG-qrI-unsplash1-scaled.jpg\" alt=\"\" title=\"pascal-meier-KriW_PG-qrI-unsplash(1)\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/NIEO2\/files\/pascal-meier-KriW_PG-qrI-unsplash1-scaled.jpg 1707w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/NIEO2\/files\/pascal-meier-KriW_PG-qrI-unsplash1-1280x1920.jpg 1280w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/NIEO2\/files\/pascal-meier-KriW_PG-qrI-unsplash1-980x1470.jpg 980w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/NIEO2\/files\/pascal-meier-KriW_PG-qrI-unsplash1-480x720.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1707px, 100vw\" class=\"wp-image-221\" \/><\/span>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_3  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_3_4 et_pb_column et_pb_column_4  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_1  et_pb_text_align_justified et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><h1><strong><u>Fairtrade als Erbe der NIEO<\/u><\/strong><\/h1>\n<p style=\"text-align: right\"><strong>Jana Pfeiffer<\/strong><\/p>\n<p>\u201eFairer Handel ist eine Handelspartnerschaft, die auf Dialog, Transparenz und Respekt beruht und nach mehr Gerechtigkeit im internationalen Handel strebt\u2026\u201c<span> (World Fairtrade Organizations 2022).<\/span> Bereits die NIEO forderte mehr Gerechtigkeit in internationalen Wirtschaftsbeziehungen. \u201eDie Probleme in vielen konventionellen Wertsch\u00f6pfungsketten sind, dass es extreme Preisschwankungen gibt und das Einkommen der Menschen, die am Anfang der Lieferkette stehen, nur bei den wenigsten die existenzsichernden Lebensbed\u00fcrfnisse deckt\u201c, so der Journalist Caspar Dohmen, der sich in seiner Arbeit mit fairem Handel besch\u00e4ftigt. Die Kernidee von Fairtrade ist eben gerade dieser Kritik entgegenzuwirken und den Rohstoff-Produzenten im globalen S\u00fcden existenzsichernde L\u00f6hne zu zahlen. Angefangen mit der Vermarktung durch NGOs und Eine-Welt-L\u00e4den bis hin zum mittlerweile gro\u00dfen Angebot an Fairtrade-gesiegelten Produkten in Discountern, ist Fairtrade ein Erfolgsmodell. Die Fairtrade-Bewegung und die NIEO teilen Grundgedanken, insbesondere der Forderung nach einer gerechteren Rohstoffpolitik. Doch wie viel NIEO steckt tats\u00e4chlich in Fairtrade?<\/p>\n<p>Rohstoffe sind nach wie vor die Hauptexportg\u00fcter vieler L\u00e4nder des globalen S\u00fcdens. Im Rahmen der NIEO als eine der Forderungen des globalen S\u00fcdens zugunsten einer gerechteren Rohstoff-Politik wurde ein \u201eintegriertes Rohstoffprogramm\u201c diskutiert, das f\u00fcr 18 Rohstoffe (u.a. Kaffee, Kakao und Baumwolle) stabile und angemessene Preise, sowie sogenannte Ausgleichslager (buffer stocks) vorsah, um Preisschwankungen auszugleichen und somit die Rolle der Produzenten zu st\u00e4rken. (Adams et al. 1981). Dar\u00fcber hinaus war die NIEO ein Aufruf zur globalen Umverteilung. Neben finanziellem Transfer, sollte also auch ein Ressourcen-, Wissens- und Technologie-Transfer von den reichen zu den \u00e4rmeren L\u00e4ndern erfolgen (Gilmann 2016).<\/p>\n<h3><strong>Was steckt eigentlich hinter dem Fairtrade-Siegel? <\/strong><\/h3>\n<p>Um zu kl\u00e4ren, inwieweit die Grundgedanken der NIEO durch Fairtrade umgesetzt werden, muss klar werden, was Fairtrade \u00fcberhaupt bewirken kann. Die Idee von Fairtrade ist, dass den Bauern und B\u00e4uerinnen ihre Rohstoffe zum festen Fairtrade-Mindestpreis abgekauft werden. So k\u00f6nnen sich die Produzierenden auch bei niedrigen Weltmarktpreisen auf einen festen Preis verlassen. Liegt der Weltmarktpreis \u00fcber dem Fairtrade-Mindestpreis, so wird der Weltmarktpreis gezahlt. Das Fairtrade-System fordert Kleinbauern dazu auf sich zu demokratisch organisierten Kooperativen zusammen zu schlie\u00dfen. Diese m\u00fcssen bestimme Standards, wie das Verbot von geschlechterspezifischer Gewalt, Zwangsarbeit und Kinderarbeit f\u00fcr Kinder unter 15 Jahren, sowie \u00f6kologische Standards einhalten. Im Gegenzug erhalten die Bauern und B\u00e4uerinnen bestimmte Absicherungen. So bekommen sie zus\u00e4tzlich zum Verkaufspreis eine Fairtrade-Pr\u00e4mie, \u00fcber deren Verwendung die Mitglieder der Kooperative demokratisch bestimmen. Sie soll in soziale Projekte oder Infrastruktur investiert werden. Gerade der Aspekt, dass sich die Produzenten, die an fairem Handel beteiligt sind, st\u00e4rker politisch organisieren und die h\u00f6heren Chancen auf einen erweiterten Bildungsweg der Kinder von Farmer*Innen seien die gr\u00f6\u00dften Erfolge von Fairtrade, so Caspar Dohmen.<\/p>\n<h3><strong>Kritik am Fairtrade-System<\/strong><\/h3>\n<p>\u201eKritik am fairen Handel ist einerseits berechtigt, weil er begrenzt ist, aber andererseits hat er auch nie den Anspruch erhoben, dass er jetzt die Welt rettet\u201c, so Caspar Dohm. Dass in Zeiten der rasanten Globalisierung \u00fcberhaupt Menschen da gewesen seien, die die Idee der Gerechtigkeit im wirtschaftlichen Austausch hochgehalten haben, sei dem fairen Handel hoch anzurechnen. Trotzdem gibt es nachvollziehbare Kritik am Fairtrade-System. Einige Produzenten, die selbst Mitglied in den Fairtrade-zertifizierten Kooperativen sind, kritisieren, dass der Preis weiterhin nicht hoch genug sei, um aus der Armut herauszukommen. Das geht aus einem Buch von Daniel Jaffe, Professor f\u00fcr Soziologie in den USA, hervor, in dem er sich mit der Nachhaltigkeit von Fairtrade-Kaffee in Mexico besch\u00e4ftigt. Laut Daniel Jaffe m\u00fcssten sie im Gegenzug strikte \u00f6kologische Standards einhalten, die mit einem erheblichen Mehraufwand verbunden seien. Au\u00dferdem w\u00fcrden die Bauern, abgesehen von der Fairtrade-Pr\u00e4mie, in Zeiten von hohen Weltmarktpreisen keine Einkommensvorteile gegen\u00fcber nicht-zertifizierten Kooperativen haben (Baake et al. 2018). W\u00e4hrend die Akteure im globalen Norden oft besonders die positiven entwicklungspolitischen Aspekte hervorheben, wie eine bessere demokratische Organisation der Bauern oder die Investition der Pr\u00e4mie in Gemeinschaftsprojekte, sowie Verbesserungen auf \u00f6kologischer Ebene, sehen die Produzenten im globalen S\u00fcden darin oft keine Vorteile f\u00fcr sich. Ndongo Samba Sylla, \u00d6konom und Autor des Buches \u201eMarketing Poverty to Benefit the Rich\u201c kritisiert, dass Fairtrade nur eine Marketing-Strategie sei. Die Firmen in den reichen L\u00e4ndern machen Profit, indem sie Produkte vermarkten, die versprechen den Menschen im globalen S\u00fcden aus der Armut zu helfen. Au\u00dferdem, so Caspar Dohmen, d\u00fcrfe man sich nichts vormachen, der faire Handel, unabh\u00e4ngig davon, wie fair er wirklich ist, bleibt ein Promille des Welthandels. Es wird wenigen Menschen geholfen. Der Absatzmarkt f\u00fcr Fairtrade-Produkte sei viel zu klein, ein Gro\u00dfteil der Waren werde weiterhin zu konventionellen Preisen verkauft. Gleichzeitig finde man immer wieder Erfolgsgeschichten, aber auch Bauern und B\u00e4uerinnen, die dem System frustriert den R\u00fccken kehren.<\/p>\n<p>Auch wenn durch Fairtrade zumindest einige Standards, Regeln und vor allem Mindestpreise in den globalen Handel integriert werden, \u00e4ndern diese nur wenig an der Weltwirtschaftsordnung. Mit der NIEO war eine grundlegende Reform der Handelsbeziehungen zugunsten der L\u00e4nder des globalen S\u00fcdens gefordert. Fairtrade f\u00fchrt nicht zu einer Weiterverarbeitung, Rohstoff-Veredelung und somit mehr Selbstbestimmung im S\u00fcden und bleibt dementsprechend hinter der NIEO-Konzeption zur\u00fcck. Laut einem Bericht der UNCTAD von 2021 sind Mittel- und Westafrika besonders abh\u00e4ngig vom Rohstoffexport: Hier stammen 95 Prozent aller Exporteinnahmen aus dem Verkauf von Rohstoffen! (UNCTAD 2021). Das erinnert stark an das koloniale Modell, in dem die damaligen Kolonien ihre Rohstoffe zu schlechten Konditionen an die Kolonialm\u00e4chte liefern mussten. Durch Fairtrade findet nur wenig finanzieller Ressourcentransfer statt. Vom Verkaufspreis einer produzierten Tafel Schokolade kommen gerade mal 7-8% im Ursprungsland an (Fairafric 2022). Urspr\u00fcnglich war von der NIEO auch ein Wissens- und Technologie-Transfer gefordert. Dieser findet durch Fairtrade nicht oder nur in sehr geringem Ma\u00dfe statt (Sylla 2018).<\/p>\n<h3><strong>Produktion im Ursprungsland der Rohstoffe - Eine Alternative zu Fairtrade?<\/strong><\/h3>\n<p>Um der Konzeption der NIEO nach verst\u00e4rkter Souver\u00e4nit\u00e4t, vor allem in Bezug auf Handelsbeziehungen nachzukommen, bedarf es einer Weiterentwicklung des Konzepts von Fairtrade.\u00a0 Es gibt bereits einige Unternehmen, die vollst\u00e4ndig im Herkunftsland der Rohstoffe produzieren. So werden neue, auch h\u00f6her qualifizierte Arbeitspl\u00e4tze geschaffen und die Wertsch\u00f6pfung bleibt im Land. \u201e70% des weltweiten Kakaos stammen aus Afrika; weniger als 1% der weltweiten Schokolade werden in Afrika produziert. Wir \u00e4ndern das\u201c. Das ist die Selbstbeschreibung von Fairafric, eines deutsch-ghanaischen sogenannten \u201eSocial Business\u201c, das fertige, Schokolade komplett in Ghana produziert und damit dazu beitragen m\u00f6chte, Wertsch\u00f6pfung nach Afrika zu verlagern.<\/p>\n<p>Fairtrade als Bewegung hat sich daraus entwickelt, dass die Ideen f\u00fcr eine neue Weltwirtschaftsordnung auf politischer Ebene gescheitert sind, so Caspar Dohmen. Wenn mehr Gerechtigkeit im internationalen Handel politisch nicht durchgesetzt wird, braucht es Konzepte, wie Fairtrade, die auf privater Ebene durch eigene Standards trotzdem versuchen, die Ideen der NIEO durchzusetzen. Fairtrade ist nicht perfekt, aber ein Schritt in die richtige Richtung und in Zukunft m\u00fcssen wir daran arbeiten dieses Konzept zugunsten der L\u00e4nder des globalen S\u00fcdens weiterzuentwickeln.<\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_d4_element et_pb_column_1_4 et_pb_column et_pb_column_5  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_divider_0 et_pb_space et_pb_divider_hidden\"><div class=\"et_pb_divider_internal\"><\/div><\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_toggle et_pb_toggle_0 et_pb_toggle_item  et_pb_toggle_close\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<h5 class=\"et_pb_toggle_title\">Literatur<\/h5>\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_toggle_content clearfix\"><p>Adams, F.G.\/Behrman J.R.\/Lasaga, M. (1981): Commodity Exports and NIEO Proposals for Buffer<br \/>Stocks and Compensatory Finance: Implications for Latin America. In: Export Diversification and the New Protectionism: The Experience of Latin America. Seite 48-82. <a href=\"http:\/\/www.nber.org\/chapters\/c11201\">http:\/\/www.nber.org\/chapters\/c11201<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Baake, Pio\/Friedrichsen, Jana\/Naegele, Helene (2018): Soziale Nachhaltigkeitssiegel: Versprechen und Realit\u00e4t am Beispiel von Fairtrade-Kaffee. In: DIW-Wochenbericht. Berlin: Deutsches Institut f\u00fcr Wirtschaftsforschung (DIW), 1031-1037.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Fairafric (2022): Frequently Asked Questions. Welcher Anteil vom Kaufpreis flie\u00dft nach Afrika. Text abrufbar unter:\u00a0 https:\/\/fairafric.com\/faq\/(letzter Zugriff am 17.09.2022).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Gilmann, Nils (2015): The New International Economic Order: A Reintroduction. Humanity: An International Journal of Human Rights, Humanitarianism, and Development 6 (1): 1\u201316.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Interview mit Caspar Dohmen am 22.08.2022.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Jaffee, Daniel (2014): Brewing Justice: Fair Trade Coffee, Sustainability, and Survival., aktualisierte Auflage. Oakland, California: University of California Press.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Kritik an Fairtrade. Wie fair ist Fairtrade wirklich? (2018) Interview mit Ndongo Samba Sylla. Text abrufbar unter: https:\/\/www.srf.ch\/kultur\/gesellschaft-religion\/kritik-an-fairtrade-wie-fair-ist-fairtrade-wirklich (letzter Zugriff am 17.09.2022).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>UNCTAD (2021): State of Commodity Dependence 2021. New York: United Nations.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>World Fair Trade Organization und Fairtrade Labelling Organizations International (2009): Eine Grundsatzcharta f\u00fcr den fairen Handel. Text abrufbar unter: https:\/\/wfto.com\/sites\/default\/files\/Charter-of-Fair-Trade-Principles-Final%20(DE).PDF (Zugriff am 22.08.2022).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":8721,"featured_media":0,"parent":499,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"class_list":["post-182","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/NIEO2\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/182","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/NIEO2\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/NIEO2\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/NIEO2\/wp-json\/wp\/v2\/users\/8721"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/NIEO2\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=182"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/NIEO2\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/182\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":425,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/NIEO2\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/182\/revisions\/425"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/NIEO2\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/499"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/NIEO2\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=182"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}