{"id":436,"date":"2017-10-02T11:24:47","date_gmt":"2017-10-02T09:24:47","guid":{"rendered":"http:\/\/3wot.relatris.ch\/?page_id=4"},"modified":"2018-05-09T08:08:58","modified_gmt":"2018-05-09T06:08:58","slug":"twitter-und-wir","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/3wot\/twitter-und-wir\/","title":{"rendered":"Twitter und wir"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-542\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/3wot\/files\/2018\/04\/moni.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/3wot\/files\/2018\/04\/moni.jpg 200w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/3wot\/files\/2018\/04\/moni-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/p>\n<p><strong>Monika Schlatter\u00a0<a href=\"https:\/\/twitter.com\/mcschlatter\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">(@mcschlatter)<\/a><\/strong><br \/>\nSelbst\u00e4ndige Lehr- und Lernberaterin bei <a href=\"http:\/\/relatris.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Relatris<\/a><br \/>\nWissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule f\u00fcr Technik, Fachhochschule Nordwestschweiz, Windisch<\/p>\n<p>Als ich vor vielen Jahren meinen Twitter Account er\u00f6ffnete und danach versuchte, mich in dieser Welt zurechtzufinden, war ich total \u00fcberfordert. Mich \u00fcberrollte eine F\u00fclle an Tweets, die nicht zu meinen Interessen passten.\u00a0Was sollte ich hier also rausholen? Erst eine ganze Weile sp\u00e4ter loggte ich mich wieder ein. Ich nahm virtuell an einer Konferenz teil, und es wurde versprochen, dass \u00fcber Twitter zum Inhalt diskutiert werde. Tats\u00e4chlich, da war eine kleine, feine Gruppe, die mittels hashtag kommentierte, fragte, antwortete. So machte das doch gleich viel mehr Spass und Sinn! Ich begann, diesen Leuten zu folgen und ihre Tweets zu lesen. Ein erster Schritt war getan.<\/p>\n<p>Heute habe ich ein umfassendes (Lern)Netzwerk, dass mir t\u00e4glich eine Zeitung mit auf mich zugeschnittenen Schlagzeilen und darin verlinkten Artikeln liefert. Besser als eine Zeitung, kann ich aber mit diesem Netzwerk interagieren- ich kann Aussagen durch &#8222;Likes&#8220; unterst\u00fctzen, mit meinen Ansichten kommentieren oder sogar selbst Artikel tweeten oder eigene Texte schreiben und durch die Feedbacks lernen.<\/p>\n<p>Twitter ist f\u00fcr mich eines der wertvollsten Arbeitsinstrumente geworden. Und weil ich von Twitter so begeistert bin, m\u00f6chte ich dessen Nutzung anderen weitergeben. So wie hier mit dem <strong>Drei Wochen Twitter<\/strong> Projekt!<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-596\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/3wot\/files\/2018\/04\/csm_Franziska-2837_0f2fb21b81-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"197\" height=\"148\" \/>Franziska Richter <a href=\"https:\/\/twitter.com\/FRichterBremen?lang=de\">(@FRichterBremen)<\/a><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Wissenschaftliche Angestellte am <a href=\"https:\/\/www.uni-bremen.de\/zmml.html\">Zentrum f\u00fcr Multimedia in der Lehre Universit\u00e4t Bremen<\/a><\/p>\n<p>In den Projekten unterst\u00fctze und berate ich Lehrende vor allem zu mediendidaktischen Fragen bei der Weiterentwicklung ihrer Lehre. Derzeit besch\u00e4ftige ich mich\u00a0 mit der digitalen Unterst\u00fctzung des Forschenden Studierens, speziell mit Inverted Classroom Formaten und der Verbreitung von OER (Open Educational Ressources) und OEP (Open Educational Practices).<\/p>\n<p>Auf den Veranstaltungen zu OER <a href=\"https:\/\/www.oercamp.de\/\">#oercamp<\/a> erlebte ich die M\u00f6glichkeiten von Twitter und war\u00a0 begeistert. \u00dcber den Veranstaltungs# twitterten Teilnehmende und boten so einen Einblick (kurz, pointiert) in die Sessions, die zeitgleich mit meinen liefen. Hinzu kam, dass ich \u00fcber Twitter Menschen folgte, die an \u00e4hnlichen Fragen arbeiten, wie ich, um auch nach Abreise auf dem Laufenden zu bleiben. Lesen, Liken, Retweeten und Posten bietet mir die Chance mit meinem Netzwerk in Kontakt zu sein. Die K\u00fcrze der Tweets l\u00e4sst mich schnell entscheiden, was f\u00fcr mich relevant ist und welchen verlinkten Beitrag ich lese, um Details zu erfahren.<\/p>\n<p>T\u00e4glich treffe ich an meiner Hochschule Menschen, die <strong>Lust auf &#8222;Digitales&#8220;<\/strong> haben, aber wenig Zeit, sich damit zu besch\u00e4ftigen. Kleine Aufgaben, \u00fcberschaubarer Aufwand, maximale Erfahrung scheinen mir da eine gute Kombination zu sein.<br \/>\nIch bin gespannt auf Drei Wochen Twitter und freue mich, Dich zu begleiten.<\/p>\n<hr \/>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-590\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/3wot\/files\/2018\/04\/profil_200.png\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"213\" \/><strong>Cinzia Gabellini (<a href=\"https:\/\/twitter.com\/cinigabellini\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">@cinigabellini<\/a>)<br \/>\n<\/strong>Mitarbeiterin im <a href=\"https:\/\/www.hslu.ch\/zll\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Zentrum Lernen und Lehren der Hochschule Luzern<\/a><\/p>\n<p>Im MOOC E-Learning and Digital Cultures <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/edcmooc\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">#edcmooc<\/a> habe ich erlebt wie Twitter, Menschen und Themen verbinden kann. Ich wollte den Umgang mit diesem Medium kennenlernen. Da bin ich auf Helen Webster Online Programm <a href=\"https:\/\/10daysoftwitter.wordpress.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ten Days of Twitter<\/a> for Learning Developers #LD10DoT aufmerksam geworden, und ich habe sofort mitgemacht. Es war die Gelegenheit Twitter mit einer Gruppe Gleichgesinnter zu erproben. Der inhaltliche Fokus lag auf Digital Learning und OER, und schon hatte ich ein kleines Netzwerk aufbauen k\u00f6nnen. Die Kurskonzeption mit asynchronen Microlearning Elementen hat mich so begeistert, dass ich den Kurs f\u00fcr die Hochschule Luzern mit wenig inhaltlichen Anpassungen durchgef\u00fchrt habe.<\/p>\n<p>Heute ist Twitter Teil meines berufliches Wissensnetz und zugleich Arbeitswerkzeug, ich halte mich und andere auf dem Laufenden und verfolge Konferenzen. Besonders hilfreich finde ich Twitter Listen, damit kann ich Tweets zu Interessenfelder oder Personengruppen z.B. eine Klasse zusammenfassen. Darum geht es mir in Drei Wochen Twitter. Der Kurs soll Dir erm\u00f6glichen, Menschen und Themen zu verbinden.<br \/>\nIch freue mich auf #dreiwot.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-633\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/3wot\/files\/2018\/05\/martina-profil-dreiwot-169x300.png\" alt=\"\" width=\"169\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/3wot\/files\/2018\/05\/martina-profil-dreiwot-169x300.png 169w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/3wot\/files\/2018\/05\/martina-profil-dreiwot.png 360w\" sizes=\"auto, (max-width: 169px) 100vw, 169px\" \/>Martina Emke (<a href=\"https:\/\/twitter.com\/MartinaEmke\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">@MartinaEmke<\/a>)<\/strong><br \/>\nDoctoral Researcher, the Open University, UK<\/p>\n<p><em>\u201eA rhizome ceaselessly establishes connections between semiotic chains, organizations of power, and circumstances relative to the arts, sciences, and social struggles.\u201d (Deleuze &amp; Guattari, 1987, p. 7)*<\/em><\/p>\n<p>Mein Zugang zu Twitter \u00e4nderte sich grundlegend auf einer Veranstaltung zu Open Educational Resources (OER), der <a href=\"https:\/\/www.wikimedia.de\/wiki\/OERde14\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">#OERde2014<\/a>, in Berlin. Obwohl ich schon seit 2012 angemeldet war, habe ich dort erst verstanden, welche M\u00f6glichkeiten zur beruflichen Entwicklung ich mit, auf und durch Twitter habe. Was ist auf der #OERde14 passiert?<\/p>\n<p>Es gab eine interessante <a href=\"https:\/\/wikimedia.de\/wiki\/OERde14\/Programm\/keynote\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Pr\u00e4sentation<\/a> von <a href=\"https:\/\/twitter.com\/VanDammeEDU\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">@VanDammeEdu<\/a>, die im Publikum sehr kontrovers diskutiert wurde, teilweise auch auf Twitter. Neugierig geworden bat ich @VanDammeEdu darum, einen Link zu den Pr\u00e4sentationsfolien auf Twitter zu posten. Zu meiner Verbl\u00fcffung retweetete er meine Bitte und postete dann auch kurze Zeit sp\u00e4ter den gew\u00fcnschten Link unter Verwendung des Konferenzhashtags. Somit stand die Pr\u00e4sentation jetzt dem Publikum und \u00fcber weitere retweets einer wesentlich gr\u00f6\u00dferen \u00d6ffentlichkeit zur Verf\u00fcgung. Auf diese Weise habe ich erlebt, dass ich <strong>mit<\/strong> Twitter (als Werkzeug) eine Wirkung erzielen kann, mich <strong>auf<\/strong> Twitter (als Plattform) mit anderen vernetzen und austauschen kann und <strong>durch<\/strong> Twitter (als Medium) Zugang zu Informationen und Kontakten bekomme, die f\u00fcr mich (beruflich) relevant sind oder sein k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>In der Zwischenzeit haben sich meine beruflichen Rollen erweitert und sind vielf\u00e4ltiger geworden: Projektleiterin, Lernbegleiterin, Lehrendenausbildnerin, Workshop-Organisatorin,\u2026, Forscherin. Als Doktorandin der <a href=\"http:\/\/www.open.ac.uk\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Open University<\/a> in Gro\u00dfbritannien besch\u00e4ftige ich mich zurzeit mit der Weiterbildung von Sprachenlehrenden auf\/mit\/durch Twitter, und mein Blick auf Twitter hat sich dadurch gesch\u00e4rft und erweitert. Anstelle die Betrachtung haupts\u00e4chlich auf Twitter als Lernwerkzeug zu legen, finde ich \u00dcberlegungen zu den komplexen und vielf\u00e4ltigen Verbindungen, die innerhalb der Praxis des Tweetens entstehen, wesentlich spannender. Dieser Kurs ist allerdings kein Forschungsobjekt, sondern gelebte transnationale offene Bildungspraxis (Open Educational Practice).<\/p>\n<p>Ich freue mich auf einen spannenden Austausch und interessante neue Einblicke!<br \/>\nBest wishes<br \/>\nMartina<\/p>\n<p>* Deleuze, G. &amp; Guattari, F. (1987). <em>A thousand plateaus: Capitalism and schizophrenia<\/em>. (B. Massumi, Trans.). Minneapolis, MN: University of Minnesota Press. (Orginial work published 1980)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Monika Schlatter\u00a0(@mcschlatter) Selbst\u00e4ndige Lehr- und Lernberaterin bei Relatris Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule f\u00fcr Technik, Fachhochschule Nordwestschweiz, Windisch Als ich vor vielen Jahren meinen Twitter Account er\u00f6ffnete und danach versuchte, mich in dieser Welt zurechtzufinden, war ich total \u00fcberfordert. 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