23. Juli 2012
1. Lesen Sie bitte Ihre eigenen Beiträge, die Sie im Rahmen der Ringvorlesung erstellt haben, und die dazu geschriebenen Kommentare Ihrer KommilitonInnen.
2. Überlegen Sie sich, welche Denkanstöße Ihnen die Kommentare auf Ihre eigenen Beiträge gegeben haben.
Grundsätzlich haben mich alle Kommentare zu meinen Beiträgen nicht sonderlich überrascht. Mir war im vornherein meistens schon klar, dass meine geäußerte Position durchaus provokativ formuliert war. Dies war allerdings so gewollt, um bessere Diskussionsgrundlagen und schärfer differenzierbare Standpunkte zu schaffen. Die Kommentare zu meinen Beiträgen haben mir dennoch folgende Denkanstöße bereitet. Zum eunen habe ich mir überlegt, ob ein gewisses Maß an Idealismus nicht vielleicht nötig sein könnte. Unter Umständen ist dies sogar definitiv notwendig, um die nötige Motivation im pragmatischen Handeln eines Lehrers aufrecht erhalten zu können. Gleichzeitig frage ich mich, ob nicht genau die idealisitsche Ansichtsweise mancher Menschen genau das ist was einen Lehrer deprimieren kann. Über die generelle Aufschlüsselung dessen werde ich weiter nachdenken müssen, dennoch waren die Kommentare welche meiner pragmatischen Linie in der Regel sehr stark widersprachen hilfreich dahingehend.
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1. Rona | Juli 23rd, 2012 at 21:28
Ich stimme dir vollkommen zu. Mich haben die meisten Kommentare zu meinen Beiträgen auch nicht sonderlich überrascht, da viele meine Sichtweisen geteilt haben und darüberhinaus noch mehr unterstützende Argumente mit eingebracht haben. Allerdings gab es natürlich auch Unstimmigkeiten und KommilitonInnen haben sich gegen meine Sichtweise geäußert.
Die Kommentare unter meinen Beiträgen haben mir vor allem gezeigt, dass es zu jedem einzelnen Thema immer unterschiedliche Meinungen geben kann; dass die meisten sich aber oft einig sind und die gleichen Ansichten haben.
Ich stimme dir auch zu, indem du sagst, dass Idealismus ein sehr wichtiger Bestandteil des Lehrerdaseins sein kann. Durch ihn haben wir ein Ziel vor Augen und unsere ganz persönliche Vorstellungen vom perfekten Unterricht. Auf der anderen Seite muss uns aber klar sein, dass wir dieses Ziel nicht erreichen werden und auch gar nicht können, da es den perfekten Unterricht nie geben kann und wird. Trotzdem ist der Weg das Ziel und wir sollten an dem Idealismus festhalten, aber auf der anderen Seite auch nicht verzweifeln.
Im Allgemeinen kann ich sagen, dass mir die Kommentare zu meinen Beiträgen die Sicht auf die Dinge erweitert haben und jeder einzelne sehr hilfreich war.