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Ich habe das Ganze Blogsystem als sehr positiv empfunden und denke, dass durch die Kommentare von anderen Kommilitonen immer noch ein Stück weit die eigenen Beiträge ergänzt und bewertet wurden. Einen ersten Denkanstoß habe ich bekommen, als meine Ausführungen zum Thema Inklusion/Lehrermangel durch ein aktuelles Beispiel noch anschaulicher gemacht wurden. Die Kommilitonnin hat ihre eigene Meinung sehr gut rüber gebracht in dem sie bewusst (unabhängig vom Beitragsthema) die Politik thematisiert hat, die als Hindernis steht, den Lehrermangel an der Oberschule Findorff aufzustocken. Es war total interessant, dass auch Mal aus einer ganz anderen Sichtweise das Thema Inklusion an Schulen thematisiert wurde und interessante Bezüge hergestellt wurden. Ich selbst z.B. habe noch überhaupt nicht darüber nachgedacht, wie die Politik über dieses Thema nachdenkt und wie sie darüber hinaus handelt. Durch solche Kommentare kann man persönlich was dazu lernen. Es hat mir total viel Spaß gemacht, die kritischen Kommentare anderer Kommilitonen zu lesen und zu verstehen. So gesehen gibt es auch keine “falschen Kommentare”, man akzeptiert sie auf Anhieb.

Außerdem gibt es auch immer die Möglichkeit außerhalb der “Pflichtkommentare” die man schreiben muss, weitere Kommentare unter die Kommentare von anderen zu verfassen. So kann eine kleine Diskussion entstehen, in der einige Inhalte vertiefter diskutiert werden. Es findet ein Austausch von verschiedenen Meinung und Sichtweisen statt. In diesem Sinne gibt es keine Grenze über welche inhaltlichen Aspekte man im Detail kommentieren muss. Man darf kommentieren, wie man Lust hat und wie man denkt, dass es am besten zum Beitrag passt. Die Beiträge verliefen da schon eher nach einem festen Rahmen, z.B. ausschließlich Bezug zum gelesenen Texten..dort hat man nicht die Freiheit andere wichtige Aspekte mit unterzubringen, weil es einfach nicht so passend ist, wie bei einem Kommentar. Das Gefühl hatte ich zumindest. Alles in einem hat mir die Arbeit hier im Blog sehr viel Spaß gemacht und ich habe neue positive und negative Erfahrungen gesammelt. Ich habe vorher noch nie in einem Blog gearbeitet, somit war es eine kleine Herausforderung, an die man sich aber schnell und gerne gewöhnt hat. Nun kann ich sagen, bin ich gewappnet für die kommenden Blogarbeiten (wenn es denn noch welche in Zukunft geben wird..)

An dieser Stelle möchte ich aber auch noch einmal die Kooperation mit den Dozenten loben, die wirklich auf jede sonst so blöde Frage geantwortet und weitergeholfen haben. Dankeschön dafür! :)

Warum ist Spracherwerb möglich?

Zunächst einmal ist die Fähigkeit zum Spracherwerb angeboren, d.h. welche Sprache ein Mensch erwirbt, hängt davon ab, welche Sprache die Mutter, Vater oder andere Bezugspersonen, bei denen ein Kind aufwächst, sprechen. Es beginnt damit, dass man versucht, die Eltern zu imitieren, man spricht im Hause Wörter nach und beginnt Ausdrücke zu verwenden, wie die Eltern sie verwenden. Ich kann mich daran erinnern, dass ich als kleines Kind oft Wörter benutzt habe, dessen Klang mir gut gefiel. Außerdem ist die Umgebung ein wichtiger Aspekt während des Sprechens im Kindesalter. Denn wenn man bestimmte Wörter immer wiederholt und die Reaktion der Umgebung positiv ausfällt, dann bleiben solche Wörter schneller im Kopf haften und man spricht sie gerne aus. Des Weiteren sind Kinder in der Spracherwerbsphase sehr lernfähig und neugierig und fragen viel. Man fordert Zuwendung und Aufmerksamkeit und zeigt somit das Bedürfnis nach Kommunikation mit anderen Mitmenschen. Erst wenn ein Kind sich der Sprache seiner Umgebung immer mehr bewusst wird, lernt es die Regeln und den Gebrauch seiner Muttersprache. Spracherwerb ist also ein Prozess und ein Lernvorgang.

Natürlich lernt man Sprache auch in der Interaktion. Man spricht seine Mutter anders an, als den Bruder oder den Nachbarn. Je nachdem wo man sich aufhält, lernt man unterschiedliche Wörter und Redewendungen, z.B. Zuhause, Kindergarten,…

 

Man lernt erst die Laute der eigenen Muttersprache und später dann die Grundzüge der Grammatik im Vorschulalter. Das Lernen neuer Wörter und Redewendungen ist wiederum ein Prozess, der ein Leben lang stattfindet.

 

Denken und Sprechen?

 

Ich bin der Meinung, dass Sprechen, als auch Denken im Grunde nach einem identischen Schema erfolgen, da sie beide (identische) Zeichen verwenden, dessen Struktur einen gewissen Inhalt bilden. Dieser Inhalt wird im Kopf “gedacht” und somit ebenfalls per Sprache übermittelt. Man könnte also sagen, dass das eine ohne das andere nicht geht. Doch einen Unterschied kann es vielleicht schon geben: Ich kann mir nämlich vorstellen, dass jeder von uns eine individuelle Denkweise hat und daraus folgt, dass im Kopf dann sehr abstrakte Zeichen / Bilder entstehen, die nur das Individuum, welches diesen Inhalt gerade denkt, verstehen kann und zwar einfach aus dem Grund, weil es die Regeln und Struktur dieser besonderen Sprache versteht. Die Kunst ist es aber dann, diese Zeichen in die konventionelle Sprache zu “übersetzen”; dies ist notwendig, damit überhaupt Kommunikation stattfinden kann. Auch deswegen finde ich es wichtig, gerade in Wissenschaften die jeweilige Sprache zu lernen, damit man sich präzise ausdrücken und verstehen kann (darunter fällt auch die Mathematik, vor allem als “Sprache” innerhalb der Physik unverzichtbar).

Inklusion an Schulen

In beiden Texten wird der Begriff Inklusion an Schulen thematisiert, darüber hinaus soll eine Veränderung im Schulsystem stattfinden. Die Inklusion soll als Mittel dienen, das deutsche Schulsystem positiv zu verändern. Im Text von Schuhmann werden zunächst die Begrifflichkeiten Inklusion und Integration in ihren Definitionen voneinander getrennt, weil sie oft gleichgestellt werden und man mit diesen beiden Begriffen eigentlich dasselbe meint. Dem ist aber nicht so. Bei der Integration unterscheidet man zwischen Kindern, die sonderpädagogischen Förderbedarf erhalten. Und eben Kindern, die keinen sonderpädagogischen Förderbedarf erhalten. Wenn man aber von Inklusion spricht, meint man alle Kinder, die wiederum ihre eigenen Stärken und Schwächen haben. Man geht also davon aus, dass jeder Schüler in der Schule seine individuellen Bedürfnisse und Besonderheiten hat. Damit die Inklusion der Schüler stattfinden kann, muss die Voraussetzung gegeben sein, dass die beiden Begriffe erfolgreich voneinander getrennt werden, um Missverständnisse zu vermeiden. Es ist wichtig, dass alle Schüler einen gemeinsamen Unterricht verfolgen, damit jeder einzelne Schüler ein potenzieller Experte in dem jeweiligen Thema wird und dieser dann anderen Schülern helfen kann. Im Unterricht sollen die Schüler miteinander und voneinander lernen. Jeder Schüler sollte wissen, wann er im Unterricht wo seine eigenen Stärken ausnutzen kann. Glück geht in seinem Text auch auf den gemeinsamen Unterricht mit verschiedenen Schülern ein, hebt dabei aber Schüler hervor, die sprachliche Beeinträchtigungen haben. Wenn in Klassen mit wenigen Schülern/innen gearbeitet wird, kann man besser auf jeden einzelnen zugehen und automatisch ergibt sich eine effektivere Förderung seitens der Lehrkraft. Damit die Lehrkräfte die Schüler so gut wie möglich fördern können, muss vorher schon eine gute Ausbildung der Fachkräfte gewährleistet sein. In dem Punkt erwarten beide Autoren eine Verbesserung. Abgesehen davon sollen Sonderpädagogen, Therapeuten und Eltern deutlicher in die Schule (mit)integriert werden, damit eine Kooperation stattfinden kann. Ich persönlich finde es sehr sinnvoll, die Inklusion an Schulen zu fördern. So können unterschiedliche Schüler voneinander lernen. Man fühlt sich verstanden und akzeptiert. Die Idee kleinere Klassen zu unterrichten setzt jedoch voraus, dass mehr Lehrpersonal zur Verfügung steht, was wiederum mit weiteren Kosten verbunden ist.

Genderheterogenität und ihre Unterschiede

4. Genderheterogenität besteht nicht nur im Hinblick auf bevorzugte Lesestoffe. “Sage mir, welche Filme Du liebst und ich sage Dir, welchem Geschlecht Du Dich zugehörig fühlst” – ist eine recht risikoarme Wette. Wie könnte oder sollte schulische Filmbildung darauf reagieren?

Schon in der Fragestellung wird die Genderheterogenität zu einer „risikoarmen Wette“ kategorisiert. Bewusst habe ich mich auch in meinem folgenden Beitrag auf die Genderklischees bezogen. In der Fragestellung wird auf die Aussage eingegangen,  dass man durch bestimmte Filmvorlieben, in Hinblick auf das jeweilige Geschlecht, darauf kommen kann, ob es mit einem Mädchen oder Jungen zu tun hat. Ausgehend von der Antwort – „…ist eine recht risikoarme Wette“ – auf die vorher eingebrachte These, ist es gar nicht so verkehrt zu behaupten, dass die Gesellschafft einen wesentlichen Einfluss auf die heutigen modernen und typischen Geschlechterrollen hat. Diese Tatsache ist an vielen unterschiedlichen Faktoren zu erkennen. Bespielweise einige Hobbys, wie das Spielen an der Konsole beim Jungen und das Telefonieren und die regelmäßigen Shoppingtouren bei den Mädchen. Jedoch sind bestimmte geschlechterspezifische Klischees, die vorher existierten, haben heut zu Tage an Intensivität verloren. Diese Schlussfolgerung kann ich aus eigenen Erkenntnissen erklären. Fußball war schon immer für viele Menschen eine reine Männer Angelegenheit. Noch vor einigen Jahren hätte die Gesellschaft nicht damit gerechnet, dass viele Frauen die Liebe zur Fußballsportart finden und es sogar zu einer Gründung einer eigenen Frauen Fußball-Bundesliga gekommen ist. Genau so wenig, hätten sich Frauen auf diese Weise nicht vorstellen können, dass Männer eines Tages die Kunst des Balletttanzes für sich entdecken.

 In Hinblick auf die Bildungseinrichtungen kann diesbezüglich noch folgende wichtige Unterschiedlichkeit festhalten. Nämlich ist es einerseits so, dass die Einführung von Schuluniformen in Deutschland für die Zukunft nicht realisierbar ist, weil somit die Genderheterogenität zu stark von außen eingeschränkt wird. Ich könnte mir vorstellen, dass sich das eine oder andere Mädchen (oder umgekehrt) nicht mehr in ihren Klamotten wohlfühlt. Andererseits wird aber durch zentral vorausgesetzte Themenbehandlung erreicht, dass Schüler/innen gezwungenermaßen bestimmte Filme schauen, die von Lehren als themenübergreifend eingestuft werden und anschließend auch bewertet wird. Im Großen und Ganzen bin ich zu der Ansicht gekommen, dass die Schule als solches an unterschiedlichen Stellen die Genderheterogenität eher ankurbelt und an anderen Stellen dann wiederum gar nicht. Es ist gar nicht so einfach zu klären, inwiefern die Schule die Genderheterogenität einschränken soll.

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