Genderheterogenität und ihre Unterschiede

4. Genderheterogenität besteht nicht nur im Hinblick auf bevorzugte Lesestoffe. “Sage mir, welche Filme Du liebst und ich sage Dir, welchem Geschlecht Du Dich zugehörig fühlst” – ist eine recht risikoarme Wette. Wie könnte oder sollte schulische Filmbildung darauf reagieren?

Schon in der Fragestellung wird die Genderheterogenität zu einer „risikoarmen Wette“ kategorisiert. Bewusst habe ich mich auch in meinem folgenden Beitrag auf die Genderklischees bezogen. In der Fragestellung wird auf die Aussage eingegangen,  dass man durch bestimmte Filmvorlieben, in Hinblick auf das jeweilige Geschlecht, darauf kommen kann, ob es mit einem Mädchen oder Jungen zu tun hat. Ausgehend von der Antwort – „…ist eine recht risikoarme Wette“ – auf die vorher eingebrachte These, ist es gar nicht so verkehrt zu behaupten, dass die Gesellschafft einen wesentlichen Einfluss auf die heutigen modernen und typischen Geschlechterrollen hat. Diese Tatsache ist an vielen unterschiedlichen Faktoren zu erkennen. Bespielweise einige Hobbys, wie das Spielen an der Konsole beim Jungen und das Telefonieren und die regelmäßigen Shoppingtouren bei den Mädchen. Jedoch sind bestimmte geschlechterspezifische Klischees, die vorher existierten, haben heut zu Tage an Intensivität verloren. Diese Schlussfolgerung kann ich aus eigenen Erkenntnissen erklären. Fußball war schon immer für viele Menschen eine reine Männer Angelegenheit. Noch vor einigen Jahren hätte die Gesellschaft nicht damit gerechnet, dass viele Frauen die Liebe zur Fußballsportart finden und es sogar zu einer Gründung einer eigenen Frauen Fußball-Bundesliga gekommen ist. Genau so wenig, hätten sich Frauen auf diese Weise nicht vorstellen können, dass Männer eines Tages die Kunst des Balletttanzes für sich entdecken.

 In Hinblick auf die Bildungseinrichtungen kann diesbezüglich noch folgende wichtige Unterschiedlichkeit festhalten. Nämlich ist es einerseits so, dass die Einführung von Schuluniformen in Deutschland für die Zukunft nicht realisierbar ist, weil somit die Genderheterogenität zu stark von außen eingeschränkt wird. Ich könnte mir vorstellen, dass sich das eine oder andere Mädchen (oder umgekehrt) nicht mehr in ihren Klamotten wohlfühlt. Andererseits wird aber durch zentral vorausgesetzte Themenbehandlung erreicht, dass Schüler/innen gezwungenermaßen bestimmte Filme schauen, die von Lehren als themenübergreifend eingestuft werden und anschließend auch bewertet wird. Im Großen und Ganzen bin ich zu der Ansicht gekommen, dass die Schule als solches an unterschiedlichen Stellen die Genderheterogenität eher ankurbelt und an anderen Stellen dann wiederum gar nicht. Es ist gar nicht so einfach zu klären, inwiefern die Schule die Genderheterogenität einschränken soll.

Ein Gedanke zu “Genderheterogenität und ihre Unterschiede

  1. Beim erneuten überfliegen meines eigenen Beitrags ist mir aufgefallen, dass mir an manchen Stellen unglückliche grammatikalische Fehler unterlaufen sind, ich bitte um Verständnis ! :D

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